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Ab durch den Schlamm: Auto-Trophy bei Rolofshagen

Rolofshagen Ab durch den Schlamm: Auto-Trophy bei Rolofshagen

Ende August treffen sich auf dem ehemaligen Areal einer Radarstation die Fans von Geländewagen / Geschicklichkeit und Erfahrung sind dort gefragt

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Mehrere Meter tief sind die Schlammlöcher auf dem Kurs, kein Problem für die erfahrenen Fahrer.

Quelle: Fotos: Maik Freitag

Rolofshagen. Man muss schon leicht verrückt sein, wenn man eine Mad Trophy, eine Geländefahrt mit höchsten Ansprüchen, hinter sich bringen will. Bis zu vier Meter tiefe Schlammlöcher, Böschungen mit einem Winkel von mehr als 20 Prozent – all das gibt es auch in diesem Jahr wieder in der Nähe von Rolofshagen auf dem Areal der ehemaligen Radarstation der sowjetischen Armee. Der Zuspruch ist auch bei der 20. Auflage an diesem Ort ungebrochen. Sowohl am Freitag, 26. August, als auch am Sonnabend, 27. August, werden sich mindestens 14 Geländewagenteams und fast 20 Quadteams an die schwierigste Herausforderung machen, die der Autosport hergibt. Bis zu 300000 Euro teuer sind die Geländewagen.

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Ende August treffen sich auf dem ehemaligen Areal einer Radarstation die Fans von Geländewagen / Geschicklichkeit und Erfahrung sind dort gefragt

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Die Veranstaltung

Der Eintritt für Zuschauer ist frei. Zu finden ist die Rennstrecke an der Straße von Grevesmühlen in Richtung Klütz, kurz vor Rolofshagen geht es rechts rein.

• Internet: www.org-nord.de

„Die Teams kommen aus den Niederlanden, Polen und vielleicht England“, erklärt Bodo Ramesch, Vorsitzender der Off-Road Gemeinschaft Nord (ORG Nord). Gerade von den Niederländern verspricht sich Ramesch ein echtes Spektakel. „Die fahren wie die Begasten, das kann man eigentlich nicht toppen“, so der 53-Jährige. Er selbst nimmt auch hin und wieder an diesen Geländefahrten teil, doch beim Heimspiel kümmern er und seine mehr als 30 Helfer sich um die Absicherung der Veranstaltung. Bereits kurz nach der Anreise am Freitag beginnt um 21 Uhr das Prologfahren. Das heißt, es geht zwei Stunden lang um einen schwierigen Rundkurs. Der Zieleinlauf entscheidet darüber, wer am darauffolgenden Sonnabend ab 10 Uhr beim Sektionsfahren als Erster startet.

„Das ist ein riesiger Vorteil. Denn die Strecke, vor allem die Löcher, sind noch nicht so ausgefahren und man kommt besser durch“, erklärt Bodo Ramesch. Die besten Chancen hat ein Engländer mit einer Mercedes G-Klasse. „An dem Auto gibt es nichts zu meckern. Das kostet zwar rund 300000 Euro, aber dafür ist es besser geeignet für solche Prüfungen als jedes andere.“ Allerdings wird in verschiedenen Klassen gestartet, um allen eine Chance zu geben. Dazu gehören seriennahe sowie verbesserte Fahrzeuge und Prototypen. Letzteren ist kein Limit vorgegeben. Allerdings können tagsüber auch Fans dieser Geländefahrt ihre eigenen Fahrzeuge testen und schauen, wie weit sie kommen. „Das sollte man sich allerdings genau überlegen“, warnt Bodo Ramesch. Nicht jeder schafft es aus eigener Kraft durch die Sektionen.

Das größte Spektakel bietet auch bei der 20. Auflage in Rolofshagen, zwei Veranstaltungen wurden zur Gründung in anderen Bundesländern durchgeführt, die Nachtfahrt. Erst gegen 22.30 Uhr werden sich die Fahrzeugführer mit ihren Geländewagen in das Dunkel der Nacht wagen und müssen genauso präzise fahren wie am Tag. Mit der Siegerehrung und einer After-Race-Party geht der zweite Tag zu Ende.

Ausklingen wird die Veranstaltung am Sonntag mit dem Stangen-Spaß-Fahren. Hier müssen 20 im Gelände versteckte Stangen gefunden werden. Mit einer an einem 50 Zentimeter langen Band hängenden Zange muss eine Fahrtenkarte entwertet werden. Das klappt aber nur, wenn man fast auf den Zentimeter genau an die Stange heranfährt.

Maik Freitag

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Leiter Lokalredaktion: Michael Prochnow
E-Mail: Lokalredaktion.grevesmuehlen@pressehaus-gre.de

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