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Am Ende wurde sein Pferd Dyleen leider etwas müde

Riesenbeck Am Ende wurde sein Pferd Dyleen leider etwas müde

Christoph Maack belegt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Springreiter Platz 8 – Justine Reemtsma und Lilli Plath verpassen Finale

Riesenbeck. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf der Anlage des frisch gebackenen Olympia-Bronze-Medaillengewinners Ludger Beerbaum trafen sich am Wochenende die besten Nachwuchsreiter Deutschlands im Dressur- und Springreiten. 350 Reiter gingen in den Altersklassen Children (U14), Ponyreiter (U16), Junioren (U18) und Junge Reiter (U21) gingen im Viereck und Parcours an den Start.

Mecklenburg-Vorpommern war mit acht Reitern vertreten. Der einzige, der es bis in das Finale der besten 27 brachte, war Christoph Maack aus Kirch-Mummendorf (die OZ berichtete bereits gestern kurz).

Der 17-Jährige begann mit einem Paukenschlag. Im 1. Wertungsspringen, ein Zeitspringen, musste er auf der Mecklenburger Stute Dyleen bei fehlerfreiem Ritt nur den Rheinländer Philip Housten (sein Teamkollege von der Europameister in Millstreet) an sich vorbei ziehen lassen und wurde Zweiter. Auch am nächsten Tag in der zweiten Wertungsprüfung der schweren Klasse blieb das Mecklenburger Paar strafpunktfrei und wurde Dritter. Erneut gewann der spätere Meister Philip Housten das Springen auf Kannella. In der Zwischenwertung lag der Mummendorfer mit 2,47 Punkten aussichtsreich auf Platz 2 und damit auf Medaillenkurs. Im Finale wurde es am Sonntag bei einem Zwei-Sterne-Springen mit zwei Umläufen nochmal deutlich schwerer. Als vorletzter Starter des Feldes traf Dyleen im ersten Umlauf eine Stange. Dennoch war eine Medaille für das Paar aus Nordwestmecklenburg immer noch in Reichweite. Leider kamen im zweiten Umlauf noch weitere vier Fehlerpunkte hinzu. „Am Ende wurde Dyleen, die so toll für mich kämpft, im zweiten Finaldurchgang leider etwas müde“, begründet Christoph Maack die Fehler im Finale. Mit insgesamt 10,47 Strafpunkten fiel Christoph Maack in der Gesamtwertung noch auf Platz 8 zurück. Dennoch, unter den deutschen TOP-Ten bei einer Meisterschaft zu landen, ist ein sehr gutes Ergebnis.

Von den anderen sieben Teilnehmern aus Mecklenburg-Vorpommern erreichte keiner das Finale. Die einzige weitere Platzierung gelang Justine Reemtsma (Groß Walmstorf) bei den Jungen Reitern: In der ersten Wertungsprüfung belegte sie mit einem fehlerfreien Ritt Platz 8. In der zweiten Wertungsprüfung gab sie jedoch auf und kam so auf Platz 43 am Ende. Acht Fehler in der ersten und zwölf in der zweiten Prüfung, damit war auch für Lilli Plath (Children) vor dem Finale Endstation. Sie belegte in der Gesamtwertung den 35. Platz.

fw/wiro

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