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Grevesmühlen Anker gewinnt erstmals gegen VfB Lübeck
Mecklenburg Grevesmühlen Anker gewinnt erstmals gegen VfB Lübeck
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00:00 15.07.2013
Von Peter-Wulf Dietrich
Anker-Stürmer Hannes Komoss konnte Eric Schlomm im Tor der Gastgeber zweimal überwinden. Quelle: Björn Nehlsen

Lübeck/Wismar — Der FC Anker Wismar ist derzeit nicht zu stoppen. Der Absteiger aus der NOFV-Oberliga siegte vor 100 Zuschauern auch im dritten Testpiel beim VfB Lübeck mit 4:1 (3:0).

Vorher hatte die Mecklenburger 10:1 gegen den Mallentiner SV und 5:1 gegen den Grevesmühlener FC gewonnen. 19 Tore in drei Spielen, Anker schießt sich auf die neue Saison in der Verbandsliga ein. Der Sieg gegen die Lübecker ist der erste in der Vereinsgeschichte. Bisher wurden alle Begegnungen verloren.

„Kompliment an meine Mannschaft. Das Ergebnis wollen wir nicht überbewerten. Es ist sekundär“, sagte Trainer Dinalo Adigo. „Wichtig ist, dass die Einstellung gestimmt hat. Wir waren spielerisch und kämpferisch gut drauf und haben den Gegner im Griff gehabt.“

Anker ging bereits nach neun Minuten durch Schwandt in Führung. Der Mittelfeldspieler verwandelte einen Freistoß aus 20 Metern direkt ins rechte Eck. Nach Flanke von Schiewe erhöhte Komoss auf 2:0 (12.). Spätestens nach 34 Minuten war die Partie entschieden. Nach Zuspiel von Heine traf erneut Komoss zum 3:0. Eigentlich musste Wismar vor der Pause nur eine brenzlige Situation überstehen. Aber Unversucht köpfte einen Ball von Lübecks Sturmspitze Heidel vor der Linie weg (27.).

Adigo war trotz des klaren Vorsprungs mit dem Spiel seiner Mannschaft in Halbzeit eins nicht immer zufrieden. „Das war dein Mann, da musst du mitlaufen“, rief er, als einer seiner Spieler den Gegner frei hat laufen lassen. „Weiter, weiter“, kamen die Anweisungen nach Ballverlusten. Nach der Pause fand der VfB besser ins Spiel. Auch deshalb, weil Trainer Denny Skwierczynski mit Wehrendt, Lange, Richter und Sirmais seine Routiniers einwechselte. Doch zunächst traf wieder Anker. Ein Foulspiel von Steinfeldt an Heine ahndete Schiedsrichter Hoffmann (Lübeck) mit Strafstoß. Bröcker trat an — 4:0 (71.). Und auch das einzige Gegentor schafften nicht die Lübecker. Wismars Einwechselspieler Mohamed traf nach einem Kopfball von Richter ins eigene Netz (73.).

„Wir sind auf einem guten Weg, nicht mehr und nicht weniger“, sagte Adigo. Vom Wiederaufstieg will er (noch) nichts wissen. „Wir sind im Umbruch. Wir backen kleine Brötchen. Wir wollen Ordnung und Disziplin in unser Spiel bekommen. Und wir wollen die Fans mit Offensiv-Fußball begeistern“, fügte der Ankertrainer noch hinzu. Am Mittwoch findet das nächste Testspiel statt. Dann empfangen die Wismarer um 19 Uhr im KurtBürger-Stadion das Team von der TSG Gadebusch.

So spielte der FC Anker Wismar: Heskamp — Martens (71. Anderson), Kaesler, Unversucht, Ostrowitzki — Bröcker, Kreft (46. Levetzow, 67. Schnöckel) — Schwandt, Heine (70. Mohamed), Schiewe — Komoss (28. Rosinski).

Wir sind auf einem guten Weg, nicht mehr und nicht weniger.“Christiano Dinalo Adigo, Cheftrainer des FC Anker Wismar

Peter-Wulf Dietrich

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