Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Auch im dritten Spiel kein Erfolgserlebnis

Wismar Auch im dritten Spiel kein Erfolgserlebnis

Wismars Drittliga-Handballerinnen verlieren 20:24 gegen Neuling HSG Jörl-Doppeleiche Viöl

Wismar. Die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar warten auch nach ihrem dritten Saisonspiel weiter auf ihr erstes Erfolgserlebnis. Gegen Neuling HSG Jörl-Doppeleiche Viöl, der zum ersten Mal überhaupt in Wismar zu Gast war, kassierten die Gastgeberinnen mit dem 20:24 ihre dritte Pleite in Folge. „Diese Niederlage war in meinen Augen unnötig. Wir hätten heute einen ganz starken Gegner schlagen können“, meinte Manager Klaus-Dieter Soldat. Mangelnde Erfahrung in der Schlussphase, einige leichte Fehler, Undiszipliniertheiten und die Abschlussschwäche waren die entscheidenden Ursachen. Die kämpferische Einstellung, der Einsatz und die Moral hätten hundertprozentig gestimmt“, so Soldat.

Nicht nur die beiden Mannschafte, auch die Besucher des zweiten Heimspiels der Wismarer Drittliga-Handballerinnen wurden Sonnabend in der Sporthalle der Hansestadt zunächst zusätzlich auf die Folter gespannt und mussten sich in Geduld üben. Zur eigentlichen Anstoßzeit 16 Uhr waren nämlich die beiden Unparteiischen noch nicht eingetroffen. Sie waren, warum auch immer, von einer Anstoßzeit 17.30 Uhr ausgegangen. Schließlich begann die Partie mit 45minütiger Verspätung. Die Gäste kamen mit dieser Verspätung offenbar besser zurecht, denn die TSG erwischte einen schwachen Start. Nach zehn Minuten hatte die mehr als erfahrene Drittligamannschaft um Trainer Thomas Blasczyk, er hat nach seinem Abgang beim TSV Nord Harrislee vor zwei Jahren einen Teil der Spielerinnen gleich mitgenommen und bei der HSH Jörl-DE Viöl eine neue sportliche Heimat gefunden, aus einem 2:2 eine 8:3-Führung gemacht. Die TSG steuerte geradewegs auf ein Debakel zu. Doch das Team von Wismars Trainer Menc Exner, der auf Lara Blum (Kreuzbandriss) und Vievien Erdmann (Schulterverletzung) verzichten musste, kämpfte sich zurück. Nach einem 11:14 zur Pause gehörte die Anfangsphase der 2. Halbzeit den Gastgeberinnen, die mit drei Toren am Stück zum 14:14 ausglichen.

In der 42. Minute gelang Juliane Wieck mit dem 17:16 die erstmalige TSG-Führung in diesem Spiel. Das erste Erfolgserlebnis schien wieder greifbar nahe. Doch zwischen der 45. und 55. Minute zogen die Gäste von 20:18 auf 23:19 davon und damit den Einheimischen den Nerv. Zu allem Überfluss kassierte in der Schlussphase Trainer Menc Exner dann auch noch eine Zweiminutenstrafe. Kommenden Sonnabend reist die TSG zur HSG Heidmark, einem weiteren Aufsteiger und für Manager Soldat bereits eine Art erstes Endspiel um den Klassenerhalt. Beide zieren das Tabellenende mit 0:6 Punkten.

Wilfried Rohloff

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
OZ-Bild
mehr
Mehr aus Sport Grevesmühlen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.