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Grevesmühlen Ausreißer Plarre siegt souverän
Mecklenburg Grevesmühlen Ausreißer Plarre siegt souverän
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03:37 09.09.2013
60 Elitefahrer und 70 Hobbyradsportler gingen bei der Premiere um den Ostsee-Cup in Boltenhagen an den Start.
Boltenhagen

Matthias Plarre vom LKT Team Brandenburg hat die Premiere des Ostsee-Cups in Boltenhagen gewonnen. Der U23-Radfahrer siegte souverän und musste bei der Zielankunft nicht einmal mehr alles geben. Dank eines komfortablen Vorsprungs von 32 Sekunden konnte er auf einen Zielsprint verzichten. Mit ausgestrecktem rechten Arm fuhr er in Redewisch nach 120 Kilometern durchs Ziel, wo ihm rund 70 Zuschauer applaudierten. Seine Zeit nach 120 Kilometern: 2 Stunden und 51 Minuten, was einem Durchschnitt von fast 42 Kilometern pro Stunde entspricht.

Platz 2 unter den 60 Elitefahrern sicherte sich Plarres Teamkollege Willi Willwohl, der den Zielsprint unter 16 Fahrern der Verfolgergruppe für sich entschied. Willwohl war es auch, der die erste Runde über 60 Kilometer als Schnellster absolvierte und dafür eine Prämie in Höhe von 150 Euro bekam. Hinter Willwohl knapp geschlagen geben musste sich Tim Reske vom Team Bergstraße Jenatec, der Dritter wurde.

Schauspieler Martin Semmelrogge schickte die 60 Elitefahrer auf die 120 Kilometer lange Strecke, die über Klütz-Damshagen-Reppenhagen-Rankendorf-Dassow- Pötenitz-Harkensee-Neuenhagen-Kalkhorst-Brook- Elmenhorst-Steinbeck zurück nach Redewisch führte. Rund 300 Zuschauer beklatschten den Start des Rennens an der Kurverwaltung.

Wiebke Piepenhagen, Vorsitzende des Fördervereins Radfahren in MV, das den Ostsee-Cup erstmals in Boltenhagen ausgetragen hat, zeigte sich sehr zufrieden mit der Premiere. „Die Resonanz war super, das Wetter toll und auch die Fahrer waren happy und haben gesagt, dass es eine schöne Kulisse in Boltenhagen ist.“ Dabei hatten die Organisatoren im Vorfeld noch einige Sorgen wegen der Strecke, gab Piepenhagen unumwunden zu. Der Rundkurs bestand nicht nur aus Asphalt und führte durch das Ostseebad, wo Straßen zeitweise gesperrt werden mussten. Die Sorgen waren allerdings unbegründet, wie sich später herausstellte. Probleme mit Touristen gab es im Ostseebad trotz der vielen Besucher offensichtlich nicht.

Geht es nach der 20-jährigen Piepenhagen und ihrem Vater, MV-Radsport-Präsident Uwe Meinke, soll der Ostsee-Cup zu einem „festen Bestandteil“ im Ostseebad werden.

Boltenhagens Kurdirektorin Claudia Hörl, wäre darüber sehr glücklich. „Es ist klasse, dass aktive Sportler hierher kommen. Das ist gut fürs Image.“ Hörl freute sich nicht nur über „so viele Starter“, sondern auch, dass sich „so viele Zuschauer“ das Rennen angeschaut hätten. „Vielleicht können wir das im nächsten Jahr sogar noch steigern. Es wäre toll, wenn noch mehr Radsportler kommen würden.“

Dafür seien aber mehr Sponsoren notwendig, schränkte Hörl ein. Dem Ansehen von Boltenhagen würde es auf jeden Fall gut tun. Denn Ziel sei es laut Aussage der Kurdirektorin, aktivere Sportarten in den Urlaubsort zu holen. „Das bedeutet dann auch eine Verjüngung der Urlauber.“

Neben den 60 Elitefahrern gingen auch 70 Hobbyradsportler beim Ostsee-Cup an den Start. Sie mussten eine Runde á 60 Kilometer absolvieren. Die schnellsten Beine im Zielsprint hatte Janek Möller (TVV Neu Wulmstorf) nach einer Stunde und 50 Sekunden. Platz zwei und drei gingen an Kay Petersen vom Team Mainplan und Ulrich Kiele vom PSV Rostock.

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