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Beste Saisonleistung sollte TSG-Damen Mut machen

Wismar Beste Saisonleistung sollte TSG-Damen Mut machen

Wismars Drittliga-Handballerinnen gastieren morgen beim SV Henstedt-Ulzburg

Wismar. Für die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar wird es langsam ernst. Knapp ein Viertel der Saison ist bereits gespielt und die Damen aus der Hansestadt rangieren mit enttäuschenden 2:8-Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Dass die Minuspunkte allesamt aus Partien gegen die Teams aus der vorderen Tabellenhälfte stammen, stimmt für den nächsten Spieltag nicht gerade optimistisch, denn mit dem SV Henstedt-Ulzburg wartet morgen (17.30) der Dritte der Liga auf die TSG.

Traditionell tut sich das TSG-Team schwer mit den Randhamburgerinnen, doch all die negativen Vorzeichen dürfen die Damen um Trainer Menc Exner nicht negativ beeinflussen, wenn es um die nächsten ganz wichtigen Punkte gegen den Abstieg geht. Am entspanntesten wirkt dabei noch Trainer Menc Exner, der sich weder vom derzeitigen Tabellenstand, noch von der Diskussion um seine Person beeindrucken lässt. Ganz im Gegenteil: nach der unglücklichen Schlussphase gegen Tabellenführer Harrislee stellte er sich öffentlich vor seine Mannschaft und beweist damit Charakterstärke, denn Kritik an seiner Arbeit kommt teilweise auch aus den eigenen Reihen. Dabei gibt es augenscheinlich und vor allem für Außenstehende nur wenig zu beanstanden. Das Team scheint sich langsam zu finden und bot gegen Harrislee, zumindest in den ersten 50 Minuten, die bislang beste Saisonleistung. Vor allem die Einstellung überzeugte und lässt für die anstehenden Aufgaben hoffen. Personell kann die TSG gegen Henstedt wieder aus dem Vollen schöpfen. Henrike Bibow hat ihren Urlaub beendet und wird ebenso wieder mit von der Partie sein, wie der Rest der Mannschaft. Ihre Position auf der Rückraum-Mitte hatte gegen Harrislee Juliane Wieck übernommen und überzeugte dabei mit ihrer körperlichen Präsenz und im Zweikampfverhalten. Für Menc Exner eine Option mehr und keine einfache Entscheidung für die nächsten Begegnungen. Genauso schwierig dürfte die Wahl der richtigen Taktik gegen den Tabellendritten werden. Mit der offensiven 5:1-Taktik aus dem letzten Spiel dürfte es gegen den ausgeglichen besetzten Rückraum der Gastgeberinnen eher schwierig werden, denn ähnlich wie bei der TSG, sind die Torschützinnen eher gut verteilt, als dass es eine überragende Schützin gibt.

„Wir haben gegen Harrislee gesehen, was wir erreichen können, wenn wir taktisch diszipliniert spielen und uns mit maximalem Einsatz als Einheit präsentieren. Dort müssen wir ansetzen“, so der Wismarer Coach.

mn

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