Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Blau-Weiß-Team steigt in Bezirksliga ein

Badminton Blau-Weiß-Team steigt in Bezirksliga ein

Premiere für Grevesmühlener / Sonntag steigt erstes Spiel in Dorf Mecklenburg

Voriger Artikel
Von wegen Randsportart – Tischtennis ist angesagt
Nächster Artikel
Aldermanns Tore krönen Schönberger Leistung

Treten am Wochenende erstmals in der Badminton-Bezirksliga an: Paul Bissert, Stephan Hones, Annemette Bissert, Thomas Zimmer, Henrike Bissert, Holger Janke von Blau-Weiß Grevesmühlen (v.l.n.r.).

Quelle: Foto: Steffen Oldörp

Grevesmühlen. Es ist eine Premiere für die Badminton-Abteilung von Blau-Weiß Grevesmühlen. Am Sonntag spielt erstmals eine Mannschaft in der Bezirksliga-West, der sogenannten Mecklenburgliga. Blau-Weiß trifft in der Mehrzweckhalle in Dorf Mecklenburg auf den Mecklenburger SV und den PSV Rostock II. Am 4. März 2018 sind die Grevesmühlener Gastgeber - spielen zu Hause in der Gymnasiumhalle. „Wir wollen Spielpraxis sammeln und nicht Letzter werden“, nennt Trainer Holger Janke das Saisonziel. Das Grevesmühlener Bezirksliga-Team besteht aus vier Frauen und acht Männern und hat sich erst in diesem Jahr zusammengefunden. "Wir nehmen schon seit längerer Zeit jährlich an drei bis vier Freizeitturnieren in Banzkow, Dorf Mecklenburg, Schwerin und Karstädt teil", so Janke. Dort haben die blau-weißen Badmintonspieler allerdings vorwiegend im Einzel, Doppel und Mixed gespielt. In der Bezirksliga besteht ein Spieltag aus drei Herreneinzeln, einem Dameneinzel, zwei Herrendoppel, einem Damendoppel und einem Mixed. „Jeder Starter darf dabei nur in zwei Disziplinen spielen“, erklärt Janke. „Daraus ergibt sich, dass eine Mannschaft aus mindestens zwei Frauen und vier Herren bestehen muss“, ergänzt er.

Holger Janke ist seit elf Jahren Mitglied bei Blau-Weiß Grevesmühlen. Im Alter von zehn Jahren hat er angefangen, Badminton zu spielen. Damals noch unter der Leitung von Klaus Nölck an der POS „Peter Göring“. Janke, Thomas Zimmer und Konrad Lange haben es forciert, dass Blau-Weiß jetzt erstmals in einer Liga Badminton spielt. „Wir wollten neben dem Training und den Freizeitturnieren mehr Spielpraxis erlangen“, so Janke. Mit dem Einstieg des Mecklenburger SV in die Landespunktspiele im vergangenen Jahr verspürten auch die Grevesmühlener Badmintonspieler große Lust, sich mal richtig zu messen. Deshalb haben sie sich im Frühjahr 2017 beim Landesverband angemeldet.

Eine Herausforderung, sagt Janke, sind die Kosten. Im Ligabetrieb wird nämlich mit Naturfederbällen gespielt. Bei Freizeitturnieren sind Kunststoffbälle üblich. Eine Packung Kunsststoffbälle kostet etwa zehn Euro, Naturfederbälle mehr als das Doppelte. Hinzu kommt das Problem mit der Haltbarkeit, erklärt Janke: „Pro Satz verschleißt man ein oder zwei Naturfederbälle. Die Kunststoffbälle überstehen dagegen bis zu sechs Spiele.“ Der Ligabetrieb, das steht schon jetzt fest, geht für die Grevesmühlener Badminton-Spieler also ganz schön ins Geld. „Wir müssen mal abwarten, wie hoch die Kosten tatsächlich werden und hoffen, dass wir mehr als eine Saison spielen können“, so Janke.

Bei Blau-Weiß spielen Frauen und Männer im Alter von 14 bis 62 Jahren den kleinen Federball übers Netz. Sie spielen abwechselnd dienstags und donnerstags von 19 bis 21 Uhr in der Sporthalle am Gymnasium. Laut Janke herrscht „ein gutes soziales Klima in der Truppe“. Die Sportart, bei der so gut wie alle Muskeln aktiviert werden, boomt in Grevesmühlen. 90 Mitglieder hat die Abteilung Badminton. Mehr geht nicht. Deshalb herrscht laut Jahnke zurzeit ein Aufnahmestopp.

Steffen Oldörp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Sassnitz/Göhren

Die Akteure von Empor Göhren und Empor Sassnitz holen zwölf Medaillen

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Grevesmühlen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.