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Debakel beim Tabellendritten in Harrislee

Harrislee Debakel beim Tabellendritten in Harrislee

Wismars Drittliga-Handballerinnen stellen bei der 13:29-Niederlage gleich drei neue Negativ-Bestmarken auf

Harrislee. Nach einem desaströsen Auftritt beim Tabellendritten TSV Nord Harrislee unterlagen die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar mit 13:29 (9:15) und rutschen durch die Punkteteilung der unmittelbaren Konkurrenten aus Minden und Oldenburg wieder auf den 10.Tabellenrang und gleichzeitig ersten Abstiegsplatz ab. Vor allem die Leistung der zweiten Halbzeit lässt erhebliche Zweifel am Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt aufkommen.

Gleich drei neue Bestmarken im negativen Sinne stellten die Wismarerinnen am Sonnabeend in Harrislee auf. Neben der höchsten Niederlage in der dritten Liga und den wenigsten geworfenen Toren in einem Spiel, waren auch die gerade einmal vier Tore in der zweiten Halbzeit ein neuer Negativrekord. Besonders viel Hoffnung auf den Klassenerhalt machen weder die Statistiken, noch das Auftreten der Mannschaft. Aktuell muss man das Gefühl haben, dass das Team in seine Einzelteile zerfällt und sich die Spielerinnen bereits mit ihrem Schicksal abgefunden haben.

Gerade einmal zehn Minuten dauerte es in Harrislee, um zu erkennen, welche Mannschaft mit der notwendigen Portion Aggressivität und der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen ist. Um es kurz zu machen: die TSG war es nicht. 8:3 führten die Gastgeberinnen zu diesem frühen Zeitpunkt und nahmen den Wismarerinnen schnell alle Hoffnungen. Zwar gaben diese sich noch nicht ganz kampflos geschlagen und verkürzten in der 17.Minute auf 8:7, doch damit hatten die Hansestädterinnen ihr Pulver für diesen Tag bereits verschossen. In den folgenden 43 Minuten gelangen ihnen nur noch sechs Treffer. Ohne große Mühe zog der TSV Nord auf 14:7 (26.) davon und gab der Partie damit eine vorentscheidende Richtung.

In der zweiten Hälfte wurde die ohnehin klägliche Angriffsleistung der Wismarerinnen noch schwächer. Trainer Jörn Harder sprach nach der Begegnung von einem „indiskutablen Angriff“ und drückte es damit wohl noch freundlich aus. Zu einer sachlichen Analyse sah sich Harder direkt nach dem Auftritt seines Team nicht in der Lage: „Ich muss das erst einmal verarbeiten und auch mich selbst hinterfragen. Es ist mir unerklärlich, warum wir uns so präsentieren.“ Ob das nun folgende spielfreie Wochenende den Wismarerinnen hilft, über ihre bislang in der Rückrunde gezeigten Leistungen zu reflektieren, damit am 4.März gegen den SV Henstedt-Ulzburg wieder eine Mannschaft auf dem Spielfeld steht, die sich zumindest nicht der Lächerlichkeit preis gibt, bleibt abzuwarten.

mn

TSG Wismar: Steiner, Borkowski, Schultz - Kriegsmann 2, Tegler, Martin, Dürl, Pinkohs 1, Powierski 1, Lück, Erdmann 7/1, Wieck 1

Siebenmeter: Harrislee 6/5, Wismar 1/1

Strafminuten: Harrislee 4, Wismar 8

Nächster Spieltag:   4.3, 16.00: TSG Wismar–SV Henstedt-Ulzburg

OZ

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