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Grevesmühlen Derbys in Testorf und Herrnburg zum Start der Kreisoberliga
Mecklenburg Grevesmühlen Derbys in Testorf und Herrnburg zum Start der Kreisoberliga
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00:00 25.03.2014
Grevesmühlen

Nach 16 punktspielfreien Wochenenden fällt am Wochenende auch wieder der Startschuss für die Punktejagd in der Fußball-Kreisoberliga Schwein-Nordwestmecklenburg.

„Gerechnet haben wir damit überhaupt nicht. Unser Saisonziel war eigentlich der Klassenerhalt, denn wir im Vorjahr gerade so geschafft haben“, sagt Karl Bormann, der Trainer des SV Lüdersdorf. Die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison geht als Tabellenführer in die noch ausstehenden elf Punktspiele und hat fünf Punkte Vorsprung vor dem ersten Nichtaufstiegsplatz. Konkret mit dem Thema Aufstieg in die Landesklasse will man sich in Lüdersdorf aber erst befassen, wenn die ersten Spiele der Rückrunde ähnlich erfolgreich verlaufen. In der mannschaftlichen Geschlossenheit sieht Bormann ein Erfolgsgeheimnis. Zudem hätten sich die Neuzugänge Marcus Boddin vom Hasenwinkler SV, Sebastian Marx vom Grevesmühlener FC, Mittelfeldspieler Martin Ryll vom Lübecker SC, Rene Manthei, der A-Juniorenspieler Hannes Schneidereit vom FC Schönberg und Daniel Gutt gut in die Mannschaft integriert. Das Paradestück ist dabei die Abwehr, denn die Lüdersdorfer gehören zu den Minimalisten der Liga. In den acht Auswärtsspielen holten sie bei mageren 9:6 Toren satte 15 Punkte. Nur zweimal verloren sie bislang, 0:2 in Selmsdorf und 0:3 daheim gegen Klütz. Die letzte Pleite datiert vom 21.

September. Danach folgten neun Spiele ohne Niederlage.

Der Tabellenführer hat allerdings ein zusätzliches Handicap zu tragen. Er trägt seine Heimspiele in der Rückrunde nämlich in Herrnburg aus. Hintergrund ist die Tatsache, dass Wildschweine vor einigen Wochen den Platz der Lüdersdorfer in Wahrsow gründlich verwüsteten und das Feld bis heute unbespielbar ist (die OZ berichtete). Die Lüdersdorfer nahmen daraufhin Kontakt zum Verein SF Herrnburg auf.

Nach der Absegnung des Platzes durch den Kreisfußballverband sollen dort sechs Spiele des SVL in der Kreisoberliga stattfinden. Topfavorit auf den KM-Titel bleibt der Poeler SV, der auf Platz 2 auf der Lauer liegt. „Ich habe eine junge Mannschaft aufgebaut, die mit erfahrenen Spielern bestückt ist. Ich hoffe, dass wir in dieser Saison den großen Wurf schaffen“, so Trainer Christian Henning, der bekanntlich am Saisonende aufhört und in den Nachwuchs des FC Anker Wismar wechseln wird. Hinter dem Poeler SV gehören aber auch der PSV Wismar II (ist abhängig von seiner 1. Mannschaft) , der FC Mecklenburg Schwerin II, der Brüeler SV und der FSV Testorf zu den derzeitigen Anwärtern auf einer den beiden Aufstiegsplätze. Die Testorfer verspielten allerdings Anfang März durch die Niederlage im Nachholspiel in Benz den Sprung auf Platz 3 und damit eine noch bessere Ausgangsposition. Dennoch kann das Team um Trainer Marko Lenz zufrieden auf die bisherige Saison blicken und hat sich in der Winterpause noch einmal mit Christian Thiede verstärkt.

Träumen vom Aufstieg in die Landesklasse durfte lange auch der Selmsdorfer SV, der am 10. Spieltag auf dem Platz an der Sonne stand. Doch plötzlich lief bei den Schützlingen von Trainer Michael Stutzky nichts mehr. Sechs sieglose Spiele am Stück, darunter eine 1:2-Pleite gegen das Schlusslicht, die Vikings aus Wismar, ein 2:3 gegen Klütz oder ein 2:4 gegen Testorf, folgten und ließen den SSV auf Platz 7 abrutschen.

Nur vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz (Bobitz) rangiert derweil der SV Klütz auf Platz 10. Das große Problem der Klützer, bei denen im November Trainer Dirk Stritzel das Handtuch warf und die nun von Uwe Eberbein trainiert werden, ist offenbar ein Heimkomplex. Mit nur sechs Pluspunkten haben die Schlossstädter die zweitschlechteste Heimbilanz alle 14 Kreisoberligisten. Die Klützer müssen übrigens am kommenden Sonnabend (Anstoß: 15 Uhr) zum FSV nach Testorf. In Herrnburg steigt derweil zur gleichen Zeit das Derby zwischen dem SV Lüdersdorf und dem Selmsdorfer SV.



wiro

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