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Doppelpack von Nick Heymann und Christian Klingenberg

Schönberg Doppelpack von Nick Heymann und Christian Klingenberg

FC Schönberg II entscheidet Landesliga-Derby gegen SV Dassow 4:0 für sich

Schönberg. Riesenjubel beim FC Schönberg II. Der Tabellenführer der Landesliga-West hat am Sonntag auch das mit Spannung erwartete Lokalderby gegen den Ortsnachbarn SV Dassow gewonnen. Dank des deutlichen 4:0-Erfolges gehen die Grün-Weißen mit neun Punkten Vorsprung in die Winterpause. „Ich hätte mir gewünscht, dass Dassow in der zweiten Halbzeit mehr dagegen hält“, sagte Schönbergs Trainer Denny Jeske, der von einem verdienten Sieg sprach. Jeske haderte zugleich mit der eigenen Chancenverwertung. „Das war kläglich". Für den SV Dassow war es die vierte Pleite in Folge. “In der zweiten Halbzeit war Schönberg überlegen, aber wenn wir da unsere Konter besser ausspielen, ist vielleicht noch was möglich“, fasste SVD-Coach Florian Zysk das Spiel zusammen.

Vor 250 Zuschauern hatten die Gäste aus Dassow in der ersten Minute ihre erste Chance, der Ball ging jedoch knapp am Tor vorbei. Danach hatte Schönberg mehr Ballbesitz, Dassow lauerte auf Konter und war stets gefährlich. In der 13. Minute hatte Schönberg die erste Möglichkeit, als Nick Heymann aus 20 Metern abzog. Drei Minuten später stoppte Dassows Magnus Thiel Schönbergs Markus Klaczinski im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Nick Heymann zum 1:0 für den Tabellenführer. Für Florian Zysk ein Unding: „Der Elfmeter war ein Witz, da hatte der Schiedsrichter heute nicht seinen besten Tag“, haderte er mit dem frühen Rückstand.

Nur vier Minuten später zog Heymann erneut ab, Dassows Torhüter Tobias Selzer konnte den Ball nicht festhalten, sodass Heymann im Nachschuss Grund zum Jubeln über das 2:0 hatte, sein zwölfter Saisontreffer. Für Florian Zysk ein irregulärer: „Ich denke, das war vorher eindeutig abseits.“

Dassow kam danach besser ins Spiel und hatte mehr Spielanteile, konnte sich aber keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Das Fazit von FC-Coach Jeske zur Pause: „Ein Spiel auf Augenhöhe.“ Nach der Pause blieben die Gäste am Drücker und hatten in der 55. Minute durch Niklas Kahle die bis dato größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Nur zehn Minuten später dann die Vorentscheidung. Nach einer Flanke von Klaczinski über links brauchte Christian Klingenberg den Ball nur noch über die Linie schieben - 3:0. Danach verlor Dassow den Spielfaden, Schönberg erspielte sich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten, ließ aber fast alle ungenutzt. Neun Minuten vor dem Abpfiff traf Klingenberg mit seinem achten Saisontreffer den 4:0-Endstand. „Die Tore gegen Dassow schmecken natürlich besonders gut“, so Christian Klingenberg. „Gerade weil ich mit meinem Freund, Dassows Trainer Florian Zysk, jahrelang zusammen gespielt habe“, war Klingenberg glücklich nach dem Sieg, allerdings auch selbstkritisch: „Was ich mir ankreiden lassen muss ist, dass ich zwei Tore mehr machen muss“.

Drei Minuten vor Ende der Partie hatte Dassow seine größte Chance zum 1:4, doch Marcel Behm scheiterte am Schönberger Torwart Sven Boddin. „Unsere Chancenverwertung war heute grausam“, so ein nicht ganz zufriedener Denny Jeske, der auf eine fast makellose Hinserie blicken kann. „Der Vorsprung auf die Konkurrenz mit neun bzw. zwölf Punkten ist relativ groß. Hätte das jemand vor der Saison gesagt, ich hätte es sofort unterschrieben. Jetzt müssen wir nur konstant in die Rückrunde gehen, dann kann es mit der Meisterschaft klappen. Wir haben ein gutes Team, da wird es schwer, uns zu schlagen", weiß Schönbergs Trainer.

Während der SV Dassow am nächsten Sonnabend noch gegen Schlusslicht TSV Goldberg nachsitzen muss, bereitet sich der FC Schönberg II auf seine Hallensaison vor. Neben den Turnieren beim FC Anker, dem Kreihencup in Grevesmühlen oder dem AXA-Cup des FSV Testorf ist die Futsalmeisterschaft am 28. Dezember in Schwerin der Höhepunkt. Dort trifft das Jeske-Team auf den FC Anker, Greifswalder FC und MSV Pampow. In der Gruppe A spielen der Rostocker FC, FC Mecklenburg Schwerin, Malchower SV und Torgelower FC.

Steffen Oldörp

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