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Einmal Silber, zweimal Bronze

Berlin Einmal Silber, zweimal Bronze

Schönberger Judoko bringen drei Medaillen von der deutschen Ü35-Meisterschaften mit

Berlin. Vier Medaillen bei den deutschen Ü30-Meisterschaften der Männer und Frauen im Berliner Sportforum - das ist die Bilanz für die Judokas aus Nordwestmecklenburg.

Eberhard Höppner vom Schönberger Judoverein verpasste Gold in der Klasse M8 bis 100 Kilogramm (über 65 Jahre) nur ganz knapp. Seine ersten beiden Kämpfe gewann der Selmsdorfer ohne Probleme.

Und auch im Finale gegen Helmut Hanus vom SV Wackersberg sah es zunächst gut aus. Höppner gestaltete den Kampf lange Zeit ausgeglichen. Kurz vor Ende überraschte sein Gegner aus Bayern den Nordwestmecklenburger allerdings mit einem Angriff. Eberhard Höppner konnte nicht schnell genug reagieren und ging auf die Matte. Mit einer Festhaltetechnik entschied Hanus das Finale am Ende zu seinen Gunsten. „Es hat leider nicht ganz so gut geklappt“, sagte Höppner, der sich über seinen „Patzer“ ärgerte. „Aber ich muss auch sagen, dass mein Gegner an diesem Tag einfach einen Tick besser war", so der Titelverteidiger.

Fast zeitgleich neben Eberhard Höppner stand Wolf- Peter Oswald (+100 kg/M7) auf der Nachbarmatte. Den ersten Kampf verlor der Selmsdorfer nach einer Festhaltetechnik. Oswald musste in die Hoffnungsrunde, um noch die Chance auf Bronze zu wahren. Am Ende strahlte auch der zweite Schönberger Judoka über Edelmetall. „Eine tolle Steigerung gegenüber dem vergangenen Jahr“, so Oswald, als er Platz fünf belegte. Die dritte Medaille für den Schönberger Judoverein gewann Stefan Mecklenburg (M3/ +100 kg). Nach der Auftaktniederlage kämpfte sich der Vereinsvorsitzende durch die Hoffnungsrunde und stand im kleinen Finale. Auch diesen Kampf gewann der Selmsdorfer und holte sich somit die Bronzemedaille.

Kai Arnold (Schönberger JV) verpasste eine Medaille mit Platz fünf in der am stärksten besetzten Alters- und Gewichtsklasse (M3/-90kg) nur knapp. Für Thomas Dettmer (Schönberger JV) endete die erste Deutsche Meisterschaft mit einer Verletzung. In der Hoffnungsrunde musste er im zweiten Kampf mit einer Schulterverletzung aufgeben.

Die vierte Medaille für die Judokas aus Nordwestmecklenburg sicherte sich Katja Fromm (M3/+78 kg) vom Gadebuscher Judoverin, die sich im Finale knapp geschlagen geben musste, aber dennoch glücklich auf dem Siegerpodest stand und sich über Silber freute. Neben Katja Fromm wollte auch Vereinskollege Mathias Holtz bei den Titelkämpfen in Berlin antreten. Auf Anraten seiner Ärzte verzichtete der Gadebuscher aber auf einen Start.

Von so

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