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FC 95 fehlte das Quäntchen Glück

Schönberg FC 95 fehlte das Quäntchen Glück

Maurinekicker verlieren vorletztes Heimspiel der Saison gegen Oberlausitz-Neugersdorf 1:2 — Sonntag geht es nach Babelsberg

Schönberg. Pech für den FC Schönberg 95. Die Maurinekicker haben gestern Nachmittag vor etwas mehr als 300 Zuschauer 1:2 gegen den FC Oberlausitz-Neugersdorf verloren. Die Gäste waren die spielerisch bessere Mannschaft, Schönberg hatte aber deutlich mehr Torchancen, vergab diese allerdings fahrlässig und leistete sich in der Defensive einfach zu viele Patzer. „Wir haben alles reingeworfen, haben alles versucht, aber wenn du so klägliche Gegentore frisst, kann man das Spiel nicht gewinnen“, so das Fazit von Schönbergs Trainer Axel Rietentiet. Für Neugersdorfs Trainer Vragel da Silva wäre ein Unentschieden angesichts der vielen Chancen für Schönberg verdient gewesen.

Die Gastgeber erwischten einen Auftakt nach Maß, gingen durch Torjäger Henry Haufe nach einer Ecke von Anton Müller in der 15. Minute früh in Führung. Neugersdorf wurde erst danach stärker und übernahm das Spiel. In der 20. Minute setzte sich Wesley da Silva durch, seinen Schuss rettete Rainer Müller kurz vor der Linie. Schönberg geriet nun immer mehr unter Druck. Dass die Gastgeber nach gut einer halben Stunde noch in Führung lagen, hatten sie vor allem Gabor Ruhr zu verdanken. Schönbergs Ersatzkeeper, der für den noch angeschlagenen Jörg Hahnel zwischen den Pfosten stand, zeigte eine starke Leistung. In der 31. Minute stand Filip Kusic nach einer Flanke von Jiri Sisler frei vor Ruhr, der den Kopfball aus gut einen Meter hielt. Nur zwei Minuten später hatte Josef Nemec den Ausgleich per Freistoß auf dem Fuß. Doch wieder war Ruhr zur Stelle. Schönberg konnte sich erst gegen Ende der ersten Halbzeit vom Druck der Gäste befreien und erspielte sich ein paar Chancen. In der 36. Minute schoss Anton Müller mit einem Distanzschuss aus 16 Metern knapp übers Tor. Sechs Minuten später prüfte Marcus Steinwarth Neugersdorfs Torwart Franco Flückinger ebenfalls von der Strafraumgrenze.

Nach der Pause dann der verdiente Ausgleich. Schönberg wachte erst danach auf und kam zu zahlreichen gefährlichen Chancen. Doch weder Marcel Kunstmann (58.) noch Henry Haufe (62.) oder Lukas Scherff (63.) brachten den Ball über die Torlinie. In der 65. Minute lag der Ball zwar im Tor, für Schiedsrichter Michael Wilske (Bretleben) stand Henry Haufe nach Zuspiel von Lukas Scherff jedoch im Abseits. Nur eine Minute später flankte der starke Scherff erneut, diesmal auf Kunstmann, der den Ball per Seitfallzieher im Fünf-Meter-Raum jedoch nicht richtig traf. Im Gegenzug kassierten die Gastgeber nach einem Fehler von Halke den zweiten Gegentreffer als fast niemand mehr mit einem Tor für Neugersdorf rechnete. „Wir kriegen aus einer Riesentorchance für uns einen Konter und liegen dann hinten. Ganz ehrlich: Wir haben so viele Dinger liegen gelassen. Unglaublich. Da hat uns einfach die Cleverness gefehlt“, so Rietentiet. Daniel Halke, der mit dem Rücken zur Oliver Merkel stand, ärgerte sich nach dem Spiel, dass ihm niemand seiner Nebenleute zugerufen hat, dass der Neugersdorfer Spieler so dicht an ihm dran war. Schönberg blieb nach dem unglücklichen 1:2 am Drücker, hatte aber weiterhin Pech. In der 73. traf Marcel Kunstmann nur den Pfosten. Mehr war nicht drin. Daniel Halke versuchte trotz der verpassten drei Punkte das Positive zu sehen. „Die Zuschauer haben gesehen, dass wir uns trotz des Klassenerhalts nicht hängen lassen.“

Von so

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