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FC Schönberg feiert den erhofften Big Point

Schönberg FC Schönberg feiert den erhofften Big Point

2:0 gegen Budissa Bautzen – Comeback von Torhüter Jörg Hahnel

Schönberg. „Ich bin froh und erleichtert, dass wir nach solch einer langen Durststrecke endlich mal den Bock wieder umgestoßen haben. Das ist ein schönes Gefühl“, freute sich nach dem 2:0-Erfolg im heimischen Palmberg-Stadion gegen Budissa Bautzen vor 224 Zuschauern Axel Rietentiet, der Trainer des FC Schönberg. Anton Müller und Fabian Istefo sorgten im Duell mit dem Tabellenvorletzten für den erhofften Big Point im Kampf um den Klassenerhalt. Der letzte Sieg der Schönberger in der Regionalliga datiert vom 4. September, als man Energie Cottbus mit 2:1 besiegte. Im unbedingten Siegeswillen seiner Mannschaft, die bissiger und gieriger war, sah Rietentiet den Hauptgrund für diesen so wichtigen Sieg auf dem Weg zur 20-Punkte-Marke bis zur Winterpause.

16 hat der FC Schönberg aktuell auf dem Konto, auch wenn das Spiel gegen Bautzen kein schönes Spiel war, aber „das hat auch wohl kaum jemand erwartet.“

Rietentiets gegenüber Reimund Linkert machte keinen Hehl aus seiner Riesenenttäuschung. Nach dem großartigen Pokalfight gegen Drittligist Chemnitz, dem man erst im Elfmeterschießen vor einer Woche verloren hatte, „hatten wir uns viel vorgenommen. Aber von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass die Vorgaben in keinster Weise umgesetzt wurden, keine Leidenschaft, kein Mut, das war kein Abstiegskampf“, nahm der Bautzener Trainer kein Blatt vor den Mund. Er war mit seinem Team schon am Freitag nach Lübeck angereist, hatte dort übernachtet und am Abend noch eine Trainingseinheit auf dem Gelände des VfB Lübeck absolviert. Im Spiel am Sonnabend konnte sich seine Mannschaft allerdings in den gesamten 90 Minuten nicht eine zwingende Torchance erarbeitete. Und so hatte Torhüter Jörg Hahnel einen unverhofft ruhigen Nachmittag. Der Routinier war nach seiner Operation vor ein paar Wochen am Dienstag wieder ins Training eingestiegen und auf Anhieb ins Tor zurückgekehrt. Wieder zur Verfügung standen zudem auch Lukas Scherff und Leon Dippert sowie Gordon Grotkopp, der letzte Woche im Pokal in Ueckermünde beruflich verhindert war, und auch Kapitän Anton Müller.

Die Gastgeber fanden allerdings schwer in die Partie und so plänkelte das Spiel in der Anfangs-Viertelstunde zwischen den Strafräumen hin und her. In der 23. Minute wurde dann Gordon Grotkopp im Budissa-Strafraum gefoult. Der umsichtig und gut leitende Rasmus Jessen aus Berlin entschied sofort auf Elfmeter, den Anton Müller zur Führung nutzte. Für ihn war es sein erstes Saisontor. In der 39.

Minute verfehlte dann ein Kopfball von Dippert nach einer Flanke von Dominik Jordan nur knapp das Gästetor. Zwei Minuten vor der Pause hatten die Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen. Leon Dippert kam völlig frei im Strafraum an den Ball, zudem war das Tor leer. Doch der Torjäger entschloss sich zu einem Dribbling gegen einen heran geeilten Bautzener. „Ich weiß auch nicht so richtig, warum ich den nicht gleich direkt reingehauen hab. Das war einfach nur dumm von mir“, so der aktuell beste Schönberger Torschütze. Die Entscheidung fiel dann in der 72. Minute. Lukas Scherff eroberte sich den Ball im Mittelfeld, passte nach einem kurzen Solo auf Marcel Rausch, der wiederum Fabian Istefo bediente. Frei vor dem Keeper ließ er sich die Chance zu seinem ersten Regionalligator im Trikot der Schönberger nicht entgehen.

Ein nicht eingeplantes Nachspiel hatte die Begegnung am Sonnabend für die beiden Schönberger Jörg Hahnel und Eric Birkholz. In der Halbzeitpause wurden sie zur unangemeldeten Dopingprobe unmittelbar nach dem Spiel ausgelost.

„Jetzt fahren wir mutig nach Jena“, blickt Rietentiet schon mal auf den nächsten Sonntag voraus. Eine Woche später, am Sonntag, den 4. Dezember, steigt dann das letzte Heimspiel des FC Schönberg in diesem Jahr. Dann ist Union Fürstenwalde zu Gast.

Thomas Groth

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