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FC Schönberg gelingt Big Point im Kampf um den Klassenerhalt

Schönberg FC Schönberg gelingt Big Point im Kampf um den Klassenerhalt

Maurinekicker besiegen den FSV Luckenwalde mit 2:1 und klettern in der Tabelle auf Platz 10 — Rausch sieht zehnte gelbe Karte — Freitag gehts nach Nordhausen

Schönberg. Der FC Schönberg hat gestern Nachmittag vor knapp 400 Zuschauern im heimischen Palmberg-Stadion einen Big Point im Abstiegskampf gelandet. Mit 2:1 behielten die Maurinekicker im Duell der beiden Regionalligaaufsteiger gegen den FSV Luckenwalde die Oberhand und kletterten mit nunmehr 32 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz. „Das war sicherlich kein hochklassiges Spiel, aber das war auch nicht zu erwarten. Dafür stand für beide Mannschaften zu viel auf dem Spiel“, sagte Schönbergs Coach Axel Rietentiet.

Die Grün-Weißen waren optisch von Beginn an spielbestimmend und zeigten früh, dass sie unbedingt die drei Punkte einfahren wollten. Die erste Möglichkeit hatte Marcel Kunstmann, der nach seinem guten Auftritt im Pokalhalbfinale gegen den MSV Pampow von Anfang an ran durfte. Sein Kopfball nach vier Minuten ging knapp am Tor vorbei. Vier Minuten später lag der Ball erstmals im Tor der Brandenburger. Beim Schuss von Nico Matern entschied der Schiedsrichter jedoch auf abseits. Matern spielte auf der linken Außenbahn für Marcus Steinwarth, der kurzfristig wegen muskulärer Probleme passen musste. Ebenfalls verzichten musste Rietentiet übrigens auf Tim Frederik Vogel (krank).

In der 26. Minute dann die Führung der Gastgeber. Nach einem Freistoß von der rechten Seite von Maximilian Rausch verlängerte Henry Haufe das Leder mit den Haarspitzen zum 1:0 in die Maschen. Nach gut einer halben Stunde (34.) dann so etwas wie die Vorentscheidung für die Nordwestmecklenburger gegen die bis dato harmlosen Gäste. Das 2:0 nach einer Flanke von Rico Gladrow erzielte Marcel Kunstmann per Kopf. Für den langen Stürmer bereits der zweite wichtige Treffer innerhalb von acht Tagen. Im Pokalhalbfinale machte Kunstmann das wichtige 1:1. Jetzt brachte er die Grün-Weißen mit seinem ersten Regionalligatreffer auf die Siegerstraße.

„Wir haben gezielt mit langen Ballen agiert und auf Standarts gesetzt“, sagte Axel Rietentiet. Und das Konzept ging auf. Masami Okada bot sich in der 36. Minute die Möglichkeit, mit einem 20-Meter-Schuss noch vor der Pause den dritten Treffer für die Gastgeber zu erzielen. Doch das Leder strich Zentimeter am Gehäuse der Luckenwalder vorbei.

Nach der Pause zunächst das gleiche Bild. Schönberg bestimmte das Spiel und kam mit Standarts zu Chancen. Die beste, einen Freistoß von Rico Gladrow (67.), vereitelte Luckenwaldes Torwart Robert Petereit mit einer Glanztat. Hätten die Hausherren den einen oder anderen Konter besser ausgespielt, hätten sie zudem schon rechtzeitig für klare Fronten sorgen können. So wurde es am Ende noch eine Zitterpartie. In der 86. Minute stand Tobias Francisco nach einer Ecke, die an Freund und Feind vorbei ging, am langen Pfosten völlig frei und markierte mit der ersten richtig gefährlichen Aktion der Gäste im gesamten Spiel das 2:1. Tief durchatmen mussten die Zuschauer dann noch einmal in der 89. Minute, als der Schiedsrichter-Assistent die Fahne unten ließ, Diouf alleine auf Jörg Hahnel zulief, sein Schuss aber haarscharf am rechten Pfosten vorbeiging. „Hinten raus haben wir um das 2:2 gebettelt“, war Rietentiet nach dem Abpfiff sichtlich erleichtert. Sein Gegenüber Ingo Nachtigall hatte derweil ein anders Spiel gesehen. „Ein Punkt für uns wäre hoch verdient gewesen“, sagte er. Einen bitteren Beigeschmack hat der Sieg der Schönberger allerdings. Rausch kassierte seine 10. gelbe Karte und fällt am Freitag in Nordhausen aus.

Von so/tg

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