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FC Schönberg in zweiter Pokalrunde

Schönberg FC Schönberg in zweiter Pokalrunde

FC Schönberg siegt 5:2, FC Anker Wismar 11:0, PSV Wismar 5:3, FC Seeland Warin 3:0 / SKV Bobitz und SG Groß Stieten scheiden aus / Maximilian Groth nach Zusammenprall in Klinik

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Schönbergs Neuzugang Hannes Komoss (l.) zieht mit dem Ball auf und davon. Er erzielte das 2:0 für seine Mannschaft im Pokalspiel bei der SG Carlow. FOTOS (2): JENS UPAHL

Schönberg. War das ein Auftakt! Die Favoriten der Region setzen sich in der ersten Runde im Landespokal durch und können sich nun auf die zweite Runde freuen, die bereits am Wochenende 2./3. September ausgetragen wird: FC Schönberg, FC Anker Wismar, PSV Wismar und FC Seeland Warin kamen weiter.

SG Carlow – FC Schönberg 2:5

Ohne große Probleme hat Landesligist FC Schönberg die nächste Runde erreicht. Bei der SG Carlow aus der Landesklasse setzte sich die Mannschaft von Trainer Tom Körner mit 5:2 durch. „Wir haben unsere Pflicht erfüllt, mehr nicht“, sagte Körner, der trotz des Erfolgs kritisch auf die Leistung blickte. „Wir haben wieder zu kompliziert gespielt und standen hinten teilweise nicht gut. Ich bin nur zufrieden, dass wir weitergekommen sind. Aber wir haben nicht überzeugend gespielt.“

Der Favorit aus der Landesliga West war von Beginn an spielbestimmend. Carlow stand tief in der eigenen Hälfte und beschränkte sich auf Konter. In der 23. Minute konnten die Gäste aus Schönberg die Überlegenheit erstmals nutzen. Thomas Aldermann brachte die Grün-Weißen in Führung. Nur eine Minute später erhöhte Neuzugang Hannes Komoss auf 2:0 (24.). Die Gastgeber schöpften noch einmal Hoffnung, als sie durch Carsten Richter in der 32. Minute zum Anschlusstreffer kamen. Sehr zum Ärger von Tom Körner, dessen Team in den vergangenen Wochen einfach zu leichte Gegentreffer kassierte. „Beim Gegentor haben wir nach einer Ecke nicht gut verteidigt und es dem Gegner einfach zu leicht gemacht“, haderte Körner.

Schönberg ließ sich vom 1:2 jedoch nicht beeindrucken. Noch vor der Pause erhöhte Spielertrainer Körner auf 1:3 (38.) und stellte damit die Zwei-Tore-Führung wieder her. Körner forderte in der Kabine von seinen Spielern, dass „wir einfacher spielen, effektiver sein und und unsere Chancen besser nutzen müssen.“ Zumindest die Effektivität war beeindruckend. In der zweiten Minute der zweiten Halbzeit brachte Thomas Aldermann mit seinem zweiten Treffer die Gäste endgültig auf die Siegerstraße und traf zum 4:1 (46.). Die Gäste ließen es nun ruhiger angehen. Co-Trainer Florian Zysk gab Spielern der zweiten Reihe eine Chance. Einer von ihnen: Marcel Behm, der unter der Woche vom SV Dassow zu den Grün-Weißen gewechselt war. Sehr zur Freude von Tom Körner: „Wir kennen Marcel schon lange. Er kennt den Verein und er ist ein sehr guter Fußballer, der schnell ist und viel Technik mitbringt.“

Eigentlich wollte der FC Schönberg den Stürmer schon viel früher verpflichten. Doch da spielte der SV Dassow nicht mit. „Es hat lange gedauert, doch jetzt hat Dassow ihn endlich freigegeben“, freut sich Körner über eine offensive Alternative. Behm ist bereits der vierte Neuzugang vom SV Dassow. Der kleine Angreifer war es, der 15 Minuten nach seiner Einwechslung auf 5:1 (73.) erhöhte. Sieben Minuten vor dem Ende konnte Carlow durch Marcel Musielak noch auf 2:5 verkürzen. „Da sind wir zu früh aus der Abwehr rausgetreten und haben schlecht verteidigt, so dass der Gegner unseren Torwart nur noch umspielen musste“, schüttelte Schönbergs Trainer auch über den zweiten Gegentreffer den Kopf. Sein Fazit nach dem zweiten Saisonspiel: „Wir haben noch deutlich Luft nach oben. Aber wir haben gewonnen.“

FC Schönberg: Boddin - Burmeister, Efthymiadis (46. Schröter), Strauch (58.Behm) Klazcinski, Körner - Heymann, Cornelius, Köpke - Aldermann, Komoss (58. Tiedt).

SG Carlow: Flaegel - Bollow, Spiewack, Bremer, Dobberitz, Meyer (71. Graff), Köhler, Musielak, Richter, Finger, Komm (61. Schmolinski).

Tore: 0:1 Aldermann (23.), 0:2 Komoss (24.), 1:2 Richter (32.), 1:3 Körner (37.), 1:4 Aldermann (46.), 1:5 Behm (73.), 2:5 Musielak (83.).

SR: Andreas Streich.

Zuschauer: 85.

Schweriner SC – Anker Wismar 0:11

Den höchsten Pokalsieg erzielte gestern Vormittag Oberligist FC Anker Wismar. Die Schützlinge von Trainer Christiano Dinalo Adigo siegten auf dem Kunstrasenplatz beim Schweriner SC mit 11:0. „Ich bin sehr zufrieden“, so Adigo nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters. Dementsprechend war auch die Stimmung im Team. „Es läuft gut“, freute sich Stürmer André Wenzel, der den Torreigen eröffnete und der am Ende drei Bälle ins gegnerische Gehäuse bugsiert hatte.

FC Anker Wismar: Kosiorek – Vierling, Unversucht, Bode – Abdulai, Rodrigues – Weisenborn (46. Rath), Mbengani – Haufe (58. Ostrowitzki) – Wenzel, Schiewe (56. Plawan).

Tore: 0:1 André Wenzel (25./nach Vorarbeit von Lucas Vierling), 0:2 Henry Haufe (27./Flachschuss), 0:3 Marco Bode (39./Kopfball nach Ecke), 0:4 Sebastian Schiewe (47./nach Flanke Hannes Rath), 0:5 Lucas Vierling (52./ Kopfball nach Freistoß Rodrigues), 0:6 Henry Haufe (54./Flachschuss ins lange Eck), 0:7 André Wenzel (55./ Kopfball nach Flanke Marllex Abdulai), 0:8 André Wenzel (64./nach Vorarbeit Philipp Ostrowitzki), 0:9 Johannes Plawan (83./setzt nach und wird vom SSC-Torhüter angeschossen), 0:10 Johannes Plawan (85./Flachschuss ins linke Eck), 0:11 Kevin Mbengani (89./Elfmeter nach Foul an André Wenzel).

Schiedsrichter: Hartmut Henning (Hagenow).

Gelbe Karten: Christian Weinreich / Philipp Unversucht.

Zuschauer: 150.

SKV Bobitz - PSV Wismar 3:5

Das hätten sich die Spieler und Verantwortlichen des PSV Wismar gegen den Kreispokalsieger sicher ganz anders vorgestellt. Denn die Wismarer mussten in die Verlängerung. Nach 90 Minuten stand es 3:3. „Es war ein tolles Spiel meiner Mannschaft“, so der Bobitzer Trainer Martin Walter. Ganz anders sah das natürlich PSV-Coach Danny Pommerenke. „In den Punktspielen können wir so nicht auftreten. Wir sind mit viel Glück an einer Blamage vorbeigeschrammt“, war Pommerenke stinksauer.

SKV Bobitz 1950: Frahm – Will (91. Schmidt), Wendt, Karsten, Isenhagen, Schur, Mysch, Block (81. Grunberg), Smolinski (71. Hold), Buhrke (103. Westphal), Mohn.

PSV Wismar: Lewerenz – Meyer (68. Teske), Neubauer, Rohloff, Mednow, Jeghiazarjan, Gertz (46. Trettin), Kloke, Henschel, Lorek, Schwarz (46. Algie).

Tore: 1:0 Chris-Dominik Block (6.), 1:1 Aram Jeghiazarjan (9.), 2:1 Keven Buhrke (20.), 2:2 Tom Kloke (50.), 3:2 Oliver Mohn (65.), 3:3/3:4 William- Laurent Algie (84./100.), 3:5 Tom Kloke (103.).

SR.: Niclas Rose (Neukloster).

Zuschauer: 84.

Gelbe Karten: Grunberg, Mysch / Rohloff, Lorek, Trettin, Kloke.

SG Groß Stieten - SG Dynamo Schwerin 0:3 „Dieses Pokalspiel war eine tolle Erfahrung für das Team. Wir haben uns lange Zeit sehr gut verkauft und hatten zum Beginn sogar Chancen, um selbst in Führung zu gehen“, zeigte sich Stietens Spielertrainer Maximilian Groth nicht unzufrieden. Leider konnte „Max“ den Schlusspfiff des Spiels nicht mehr selbst erleben, denn bei einer unglücklichen Szene im Mittelfeld verletzte er sich im Gesicht und musste mit dem Krankenwagen ins Wismarer Krankenhaus gebracht werden. „Es ist nicht ganz so schlimm, ich musste nur im Gesicht genäht werden und war gegen 2 Uhr wieder zu Hause“, sagte Groth schmunzelnd am Sonnabend.

SG Groß Stieten: Blodau – Kleinfeld, Jacobs, Groth (54. Külzer), Rohde, Naumer (71. Nitsch), Holz, Reifmann, Engel, Paetow, Köster, Becker. Trainer: Maximilian Groth.

Tore: 0:1 Tristan Krause (14.), 0:2 Marvin Arnheim (32.), 0:3 Marcel Grube (90.).

SR.: Florian Markhoff (Rostock).       Zuschauer: 200.

Gelbe Karten: Danny Rohde, Christian Jacobs / Thomas Friauf.

Brüler SV - FC Seeland Warin 0:3

Das Derby gewann der neu gegründete Verein FC Seeland Warin verdient mit 3:0 Toren.

FC Seeland: Schröder – Junior, Habl, Thomas (62. Schreiber), Wichert (46. Borges), Brandenburg, Manns, De Sena (81. Bode), Prüter, Thom, Martens.

Tore: 0:1 Manns (5.), 0:2 Borges (64.), 0:3 Brandenburg (66.).

SR: Heidemann.

Zuschauer: 300.

Peter Preuß, Steffen Oldörp und Andreas Kirsch

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