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Grevesmühlen FC Schönberg klarer Favorit bei Empor Zarrentin
Mecklenburg Grevesmühlen FC Schönberg klarer Favorit bei Empor Zarrentin
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04:08 06.09.2013
Schönbergs Abwehrspieler Rainer Müller fällt wohl mindestens vier Wochen (Muskelbündelriss im Adduktorenbereich) aus. Quelle: ju

Um den Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften geht es morgen und am Sonntag im Pokal für die Kicker sowohl auf Landes- als auch auf Kreisebene. Im Landespokal empfängt die TSG Gadebusch nach dem überaus glücklichen 1:0-Sieg beim Grevesmühlener FC in der 1. Runde den letztjährigen Landesmeister Sievershäger SV.

Als klarer Favorit reist Oberliganeuling FC Schönberg morgen (Anstoß: 15 Uhr) zum Tabellenelften der Landesliga West, Empor Zarrentin, der in der letzten Saison noch in der Landesklasse spielte.

„Alles andere als ein klarer Sieg wäre eine Enttäuschung“, fordert Sven Wittfoth, der sportliche Leiter des FC Schönberg, volle Konzentration und Einsatzbereitschaft von den Jungs um Trainer Axel Giere. Die Maurinekicker sollten den Gegner keineswegs nicht auf die leichte Schulter nehmen. In der ersten Runde taten sie sich beim Landesligisten Hagenower SV äußerst schwer und brauchten für den Einzug in die zweite Runde 120 Minuten. „Das sollte uns Warnung genug sein“, so Wittfot.

Personell dürfte sich die Situation gegenüber der 1:2-Niederlage vor einer Woche in Lichtenberg entspannt haben, auch wenn hinter Danny Cornelius und Nils Lindemann noch ein Fragezeichen steht.

Übrigens ist seit Beginn dieser Woche mit Oscar Adrian Ruiz Castro auch der letzte Neuzugang des FC 95 spielberechtigt. Nicht dabei sein wird auf alle Fälle Rainer Müller. Der Abwehrspieler wird den Schönbergern wohl mindestens vier Wochen fehlen. Beim 27jährigen wurde ein Muskelbündelriss im Adduktorenbereich diagnostiziert.

Der absolute Pokalkracher der 2. Runde steigt morgen im Wismarer Kurt-Bürger-Stadion, wo der FC Anker ab 14 Uhr auf den Regionallisten und Titelverteidiger TSG Neustrelitz trifft. Die Gastgeber hoffen auf eine große Kulisse, was Präsident Reinhard Kny veranlasste, Freibier für die Halbzeit anzukündigen, wenn die Marke von 1000 Zuschauern erreicht wird.

Wismars Trainer Dinalo Adigo verspricht, dass sein Team alles versuchen wird, eine Sensation zu schaffen. Er hat für diese brisante Partie, die von einigen als Spiel des Jahres gesehen wird, sein bestmögliches Aufgebot zur Stelle. Nach längerer Verletzungspause (Leistenzerrung) konnte Keeper Benjamin Heskamp bisher nicht spielen. In dieser Woche hatte er komplett mittrainiert und steht erstmals im Aufgebot. „Dieses Los ist schon einer harte Nuss. Wir nehmen das Los aber natürlich wie es ist. Ob Regionalliga oder Landespokal, wir bereiten uns auf jedes Spiel professionell vor. Wir haben das auch gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal gemacht und machen das auch vor der Partie in Wismar. Ein Ausscheiden würde unserem Image schaden, das wollen wir mit einer perfekten Vorbereitung verhindern“, so TSG-Trainer Thomas Brdaric. „Auch wenn Neustrelitz zuletzt sehr erfolgreich war, jeder Lauf endet irgendwann. Also warum nicht morgen, wenn bei uns alles klappt und der Gegner einen schlechtes Tag erwischt“, meint sein Gegenüber Adigo. Vor zwei Jahren ist übrigens dem FC Schönberg, der später Landespokalsieger wurde, auch ein solcher Husarenstreich gegen die TSG Neustrelitz gelungen.

Im Landesklassenpokal West will der SV Dassow morgen, bereits ab 13, im Heimspiel gegen den SV Plate nach zuletzt drei sieglosen Spielen wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Als eine „reizvolle Aufgabe und Standortbestimmung“ bezeichnet Gerd Rieckhoff, Trainer des Gostorfer SV, das Heimspiel seiner Mannschaft gegen die SG Warnow-Papendorf (Anstoß: 14 Uhr). Die Gäste stehen mit zwölf Punkten aus vier Spielen in der Landesklasse VI an der Tabellenspitze. Beim SV Stralendorf, der in der Ausscheidungsrunde die SG Groß Stieten 4:0 besiegte, steht morgen der Mallentiner SV, diese Partie beginnt um 15 Uhr, auf dem Prüfstand.

Alles andere als ein klarer Sieg wäre eine Enttäuschung.“

Sven Wittfoth, sportlicher Leiter FC 95

OZ

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