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FC Schönberg macht aus einem 0:2 zur Pause noch ein 2:2

Sch�nberg FC Schönberg macht aus einem 0:2 zur Pause noch ein 2:2

Schönberg. Der FC Schönberg 95 hat in der Regionalliga Nordost einen Rückschlag im Abstiegskampf gerade noch vermeiden können.

Sch�nberg. Schönberg. Der FC Schönberg 95 hat in der Regionalliga Nordost einen Rückschlag im Abstiegskampf gerade noch vermeiden können. Aufgrund einer besseren zweiten Halbzeit schafften die Schönberger am Sonnabend vor 251 Zuschauern gegen den zuvor seit zehn Spielen sieglosen direkten Konkurrenten Budissa Bautzen nach einem 0:2 zur Pause noch ein 2:2.

„Im Endeffekt haben wir uns für den Kampf noch belohnt. Deshalb müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein“, sagt Kapitän Rainer Müller. Schönbergs Trainer Axel Rietentiet lobte seine Mannschaft für die Moral. Abwehrchef Daniel Halke sprach von einem „wieder mal verrückten Spiel“ für die Grün-Weißen, die vor zwei Wochen gegen Viktoria Berlin in der 94. Minute den Ausgleich erzielten. Diesmal lagen die Gastgeber in Halbzeit eins sogar mit zwei Toren hinten, drehten die Partie aber nach der Pause innerhalb von vier Minuten zum letztendlich verdienten Unentschieden. „Es ist brutal schwer, hier Fußball zu spielen“, haderte Halke mit dem Rasen im Palmbergstadion. Am Rasen allein lag es aber nicht. Schönberg machte es sich selbst schwer, spielte oft lange Bälle, wirkte teilweise unkonzentriert und leistete sich hinten mehrere Patzer, die letztlich zu den beiden Gegentore führten. „So ein Tor dürfen wir nie im Leben kriegen“, haderte Daniel Halke vor allem mit dem 0:2. „Das geht gar nicht“, schüttelte sein Trainer den Kopf.

Doch wie schon vor zwei Wochen gegen Viktoria Berlin kamen die Gastgeber noch einmal zurück. Zur Halbzeit wechselte Rietentiet die mit gelb vorbelasteten Rico Gladrow und Maximilian Rausch aus, die beide zudem nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Für sie kamen Gordon Grotkopp und Bastian Henning. Vor allem Grotkopp brachte Schwung ins Mittelfeld. Schönberg machte nun Druck und stand hinten sicher. In der 69. Minute stocherte zunächst Kapitän Rainer Müller den Ball nach einer Ecke von Anton Müller und einem Gewusel im Bautzener Strafraum über die Line. Nur vier Minuten später lag der Ball erneut im Netz. Diesmal durch den eingewechselten Gordon Grotkopp, der den Ball nach einem Freistoß von Anton Müller per Kopf ins linke Eck versenkte. „Ein super Tag für mich und ein schönes Gefühl, so ein wichtiges Tor zu machen“, freute sich Grotkopp über seinen ersten Regionalligatreffer. In der 87. Minute hatten die Gastgeber sogar die große Möglichkeit zum Siegtreffer. Nach Einwurf von Rainer Müller kam der Ball zunächst zu Bastian Henning, der jedoch geblockt wurde. Den Nachschuss ließ der eingewechselte Kristof Rönnau jedoch ungenutzt. „Den muss er über die Linie donnern und das Ding in die Maschen hauen“, sagte Rietentiet.

„Die Truppe lebt. Wie wir zurückgekommen sind, das war schon stark“, sagt Halke. Nach dem achten Unentschieden der Saison ist aber auch klar, das spielerisch noch deutlich Luft nach oben ist. Und auch hinten muss sich der Aufsteiger besser konzentrieren. „Wir dürfen uns hinten nicht so doof anstellen", brachte es Schönbergs Abwehrchef auf den Punkt.

Axel Rietentiet war letztendlich zufrieden mit dem einen Zähler angesichts der letzten beiden „unruhigen“ Wochen (die OZ berichtete ausführlich. „Alle sollten sich voll und ganz wieder auf den Fußball und den Kampf um den Klassenerhalt konzentrieren“, blickt Trainer Rietentiet nun auf das nächste „Sechs-Punkte-Spiel“ am Sonnabend beim FSV Rathenow.

Von so

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