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FC Schönberg sorgt für die nächste Überraschung

Schönberg FC Schönberg sorgt für die nächste Überraschung

Maurinekicker bezwingen Titelaspirant Wacker Nordhausen 3:1 – Dippert, Halke und Max Rausch treffen – Nächsten Sonntag kommt Energie Cottbus

Schönberg. Nach dem 3:0-Sieg zum Saisonauftakt gegen den Berliner AK hat der FC Schönberg auch im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison in der Regionalliga Nordost gestern für eine weitere große Überraschung gesorgt und das Starensemble von Wacker Nordhausen mit 3:1 besiegt. „Wir wollten mit unseren Mitteln, und das sind in erster Linie Kampf und Leidenschaft, vor allem unserem Publikum etwas bieten. Und das ist uns, glaube ich, sehr gut gelungen, Das war eine Top-Mannschaftsleistung“, so ein überglücklicher Trainer Axel Rietentiet.

In der Tat. Vor allem in der zweiten Halbzeit sprang der Funke vom Rasen auf die Ränge über, gab es immer wieder Szenenapplaus von den über 400 Besuchern, unter ihnen Wacker-Sportchef Mauricio Gaudino und Hansa Rostocks Sportchef Rene Schneider. Selbst die Ein- und Auswechslungen wurden gefeiert. „Ich würde mir wünschen, dass wir am nächsten Sonntag gegen Energie Cottbus mal die 1000-Marke an Fans schaffen“, blickte Rietentiet bereits auf das nächste Highlight im Palmberg-Stadion. Anstoß ist dann übrigens um 13.30 Uhr.

Die ersten 20 Minuten dominierten allerdings die Gäste die Partie und hatten gleich drei hochkarätige Chancen, die aber der Pfosten und der an diesem Tag überragenden Torhüter Jörg Hahnel zunichte machten. Dann verordnete der Schiedsrichter beiden Teams bei tropischen Temperaturen von über 30 Grad auf dem Rasen im Palmberg-Stadion eine Trinkpause. Diese sah Wacker-Trainer Josef Albersinger als einen Knackpunkt der Partie. „Danach haben wir den Faden verloren, waren viel zu ungeduldig. Ich bin total verärgert, mir fehlen einfach die Worte“, kommentierte Albersinger die aus seiner Sicht schmerzhafte und überhaupt nicht eingeplante Pleite.

Axel Rietentiet hatte seine Elf im Vergleich zur letzten Partie auf einigen Positionen verändert. Sowohl Florian Esdorf als auch Marcel Rausch, beide erst in dieser Woche verpflichtet, gaben ebenso ihr Startelf-Debüt wie Makangu Rafael (im Vorjahr noch in Nordhausen), der für den leicht angeschlagenen Henry Haufe ins Team gerückt war. „Besser kann ein Einstand gar nicht laufen“, freute sich Florian Esdorf.

In der 31. Minute bot sich Makangu die erste gute Chance der Gastgeber, doch er wurde zu weit abgedrängt. Sechs Minuten später flankte Marcus Steinwarth von der linken Seite auf den frei stehenden Leon Dippert, der im zweiten Versuch den Wacker-Schlussmann überwand und nach dem Führungstreffer einen Salto vom Feinsten hinlegte. Kurz vor der Pause dann Glück für den FC 95, als der völlig freistehende Darmstädter Ex-Profi Marco Sailer den Ball am Tor vorbei zog. Kurz nach der Pause dann der Ausgleich, als die Abwehr den agilen Pichinot einen Moment aus den Augen verloren hat und der das Leder zum 1:1 in die Maschen hämmerte. Während Albersinger in diesem Moment an die Wende glaubte, gelang Daniel Halke schon sieben Minuten später das 2:1. Torhüter Berbig wollte den Ball schnell abrollen und wurde dabei von Esdorf ein wenig gestört. Der Ball landete vor den Füßen von Daniel Halke, der einfach abzog und traf, während die Gäste mit Schiedsrichter Müller haderten, der weiterspielen ließ. In der 64. Minute dann erneut eine Glanztat von Hahnel. Eine Viertelstunde vor dem Ende erkämpfte sich Lukas Scherff auf der linken Seite den Ball, bediente den freistehenden Pascal Poser, der wiederum auf Max Rausch ablegte, der das Leder eiskalt zum 3:1 versenkte. Während der ständige Unruheherd Pichinot noch drei hochkarätige Möglichkeiten für Wacker vergab, boten sich in der Schlussphase den Gastgeber einige tolle Konter, von denen aber keiner genutzt werden konnte. So blieb es letztlich beim 3:1.

OZ

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