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FC Schönberg stoppt Lichtenberger Erfolgsserie

Schönberg FC Schönberg stoppt Lichtenberger Erfolgsserie

Maurinekicker kämpfen sich mit Willen, Moral und Leidenschaft zum zweiten Saisonsieg. Jeske erzielt Tor des Tages zum 1:0. Sonnabend gehts zum Kellerduell nach Torgelow.

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Danny Cornelius machte ein starkes Spiel gegen Lichtenberg und bereitete nicht nur das Tor des Tages vor.

Schönberg. „Ich bin sehr, sehr stolz und glücklich, nicht nur über den Sieg, sondern vor allem über die Art und Weise, wie meine Mannschaft heute aufgetreten ist“, freute sich Sonnabend Nachmittag im Schönberger Palmbergstadion Axel Rietentiet, der Trainer des FC Schönberg, nach dem 1:0-Sieg gegen den SV Lichtenberg. Für die Gäste ging damit gleichzeitig eine Erfolgsserie von zehn ungeschlagenen Spielen zu Ende. Für die Gastgeber war es nach dem 6:0 gegen Altglienicke das zweite Heimspiel in diesem Jahr, in dem hinten die Null stand. Die Schönberger kletterten damit in der Tabelle auf Platz 14, stehen aber immer noch auf einem der drei Abstiegsplätze.

Dennoch gibt es einen bitteren Beigeschmack. Daniel Bendlin, der nach seiner Verletzung wieder in die Startelf zurückgekehrt war, sah seine fünfte gelbe Karte und fehlt damit am kommenden Wochenende im Kellerduell beim Tabellennachbarn Torgelower SV. Möglicherweise wird auch Marcel Hegert dann nicht dabei sein, der Sonnabend kurz vor der Halbzeit mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste. Dafür ist Rainer Müller, der seine Sperre vom BFC-Spiel abgesessen hat, wieder dabei.

Vor knapp 150 Besuchern waren die Schönberger von Beginn an hellwach und übernahmen die Regie. Nach einer guten Viertelstunde die erste gute Chance. Nach einer Eingabe des an diesem Tag sehr starken Denny Cornelius von der linken Seite verpasste Kristof Rönnau nur knapp das Leder. Drei Minuten später fast eine Kopie dieser Aktion. Diesmal kam Marcel Hegert zwar an den Ball, doch ein Lichtenberger konnte gerade noch klären. In der 27. Minute zischte ein Direktschuss von Cornelius nur Zentimeter am Dreiangel vorbei. Eine Minute vor der Pause dann die Führung. Cornelius eroberte sich den Ball, passte zum mitgelaufenen, gerade eingewechselten Jeske, der mit seiner ersten Ballberührung den 1:0-Pausenstand erzielte. In dieser Situation zollte Lichtenbergs Trainer Uwe Lehmann dem Schiedsrichter aus Fürstenwalde Respekt. Sein Assistent an der Linie wollte eine Abseitsstellung der Schönberger gesehen haben, wurde aber vom Referee überstimmt. „Wenn auch für uns sehr ungünstig, es war ein völlig korrektes Tor“, so Lehmann. Er sprach nach den 90 Minuten letztlich davon, dass der Sieg nicht unverdient gewesen sei. „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und heute im Abschluss zu wenig Qualität gehabt“, analysierte der Coach der 47er, die nach der Pause stärker wurden, aber nicht unbedingt gefährlicher. Auf der anderen Seite gab es noch einige gute Chancen der Schönberger, um mit dem 2:0 für etwas Beruhigung zu sorgen, wie beispielsweise in der 53. Minute durch Pajonk oder in der 72. Minute, als Bendlin nur um Zentimeter an einer Okada-Eingabe vorbei sprang. „Wir haben einen starken Gegner mit Willen, Leidenschaft und Moral nieder gekämpft, das eigene Tor gut verteidigt und so gut wie nichts zugelassen. Leider hat vorne der finale Pass in einigen Situationen gefehlt. So mussten wir bis zum Abpfiff um den Sieg zittern“, meinte Axel Rietentiet.

Die Statistik
FC Schönberg: Ruhr, Vogel, Karow, Schulz, Steinwarth, Hegert (40. Jeske), Bendlin, Okada (87. Lindemann), Cornelius, Rönnau (78. Jasim), Pajonk
Tore: 1:0 Jeske (44.)


Nächster Spieltag: Sa., 29.3.,14.00: Torgelower SV—FC Schönberg

 



OZ

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