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FC Schönberg strauchelt in Torgelow

Torgelow FC Schönberg strauchelt in Torgelow

Aus im Landespokal-Viertelfinale beim Verbandsligisten nach katastrophaler erster Halbzeit

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Schönbergs Angreifer Lukas Scherff (M.) kommt in dieser Szene nicht an den Ball. Beim Verbandsligisten Torgelower FC kam für ihn und seine Mitspieler das überraschende Aus im Landespokal. FOTOS (2): JENS UPAHL

Torgelow. Nachdem Fußball-Oberligist FC Anker Wismar im Achtelfinale beim Landesligisten FSV Kühlungsborn strauchelte, ist nun auch für den FC Schönberg der Traum vom Landespokal-Finale vorzeitig ausgeträumt. „Das ist eine Riesenenttäuschung und nur ganz schwer zu verdauen“, rumorte es sichtlich im Kopf von Trainer Axel Rietentiet nach dem 1:3 (0:3) im Landespokal-Viertelfinale des FC Schönberg am Sonnabend beim Torgelower FC Greif. Dort hatte der FCS übrigens schon 2009/2010 im Viertelfinale die Segel streichen müssen.

OZ-Bild

Aus im Landespokal-Viertelfinale beim Verbandsligisten nach katastrophaler erster Halbzeit

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Nach einer desolaten ersten Halbzeit der favorisierten Schönberger verlor der Regionalligist beim zwei Klassen tiefer angesiedelten Verbandsligisten am Ende sogar verdient mit 1:3. Frustriert und völlig enttäuscht traten auch die rund 30 mitgereisten Fans den über 200 Kilometer langen Heimweg aus der Torgelower Gießerei-Arena an. Nachdem die Stadt 24 Stunden vor dem Anpfiff den ansonsten gut bespielbaren Hauptplatz sperrte, fand die Partie auf dem benachbarten, sehr kleinen Kunstrasen, der lediglich die Mindestmaße aufweist, statt.

Als Ausrede für die schwache Leistung ließ Trainer Rietentiet das aber auf keinen Fall gelten. Dennoch schienen die Bedingungen den Gastgebern, die vor einer Woche schon mit dem 7:1 gegen den Rostocker FC an gleicher Stätte eine überaus erfolgreiche Generalprobe gefeiert hatten, wesentlich besser zu passen.

Bereits in der 8. Minute düpierte Bylicki die Schönberger Abwehr und brachte die Mannschaft von Trainer Tomasz Gregorczyk in Führung. In der 14. Minute prüfte der ansonsten blasse Kevin Weggen den Torgelower Schlussmann, der aber auf der Hut war. Bereits mit der zweiten hochkarätigen Chance in der 18. Minute überwand Stövesand Schönbergs chancenlosen Schlussmann Jörg Hahnel zum 2:0.

Aber damit noch nicht genug. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war es Schmidt, der mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern nach einem Eckball genau neben den rechten Pfosten für das 3:0 sorgte.

„Wir haben überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekommen“, schüttelte Rietentiet den Kopf. In der Tat fragten sich die Zuschauer in den Pause, wer denn hier der Regionalligist und wer der Verbandsligist war.

Die Torgelower waren in allen Aktionen einen Schritt schneller, zweikampfstärker und vor allem bissiger und willensstärker, obwohl Trainer Rietentiet sein Team im Vorfeld eindringlich vor der Schwere der Aufgabe gewarnt hatte. In der Pause versuchte Rietentiet, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Er löste die Vierer-Abwehrkette auf und beorderte Daniel Halke mit in den Angriff. Zudem kam Marcel Rausch für Masami Okada, nachdem Leon Dippert bereits nach 36 Minuten Kevin Weggen ersetzt hatte. Kapitän Anton Müller fehlte übrigens krankheitsbedingt.

Mit Wiederbeginn zeigten die Gäste dann eine ganz andere Körpersprache, blieben allerdings im Angriff über weite Strecken harmlos und mussten höllisch auf die Konter der Torgelower achten. In der 65.

Minute wurde dann Lukas Scherff im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marcus Steinwarth zum 3:1. Zehn Minuten später hatte Scherff die große Chance auf 2:3 zu verkürzen. Doch statt selbst abzuziehen, bediente er Henry Haufe, der abgedrängt wurde. Die letzte Chance, sich vielleicht doch noch in die Verlängerung zu retten, vergab zwei Minuten vor dem Abpfiff Daniel Halke, der freistehend am TFC-Torhüter scheiterte.

Statistik

FC Schönberg: Hahnel – Jordan, Halke, Esdorf, Steinwarth, Birkholz, Weggen (36. Dippert), Haufe, Okada (46. Rausch), Scherff, Krottke.

Tore: 1:0 Bylicke (8.), 2:0 Stövesand (18.), 3:0 Schmidt (45.+2), 3:1 Steinwarth (65./Elfmeter).

Im Landespokal-Halbfinale: MSV Pampow, Torgelower FC, Aufbau Boizenburg, FC Hansa Rostock/Greifswalder FC (Auslosung heute um 18.00 Uhr) im NDR-Fernsehen.

Nächster Spieltag: So., 2.4.,13.30 Uhr: FC Schönberg – SV Babelsberg.

Thomas Groth

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