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FC Schönberg verliert bei RB Leipzig II 1:4

Leipzig FC Schönberg verliert bei RB Leipzig II 1:4

Gäste können dennoch erhobenen Hauptes Rückreise antreten – Verletzungspech schlägt erneut zu – Makangu zieht sich Zerrung zu – Aldermann gibt Regionalligadebüt

Leipzig. Mit einer 1:4-Niederlage im Gepäck mussten Sonnabend Nachmittag die Regionalliga-Kicker des FC Schönberg die Heimreise von RB Leipzig II antreten. Allerdings täuscht das deutliche Ergebnis ein wenig über den wahren Spielverlauf vor 184 Zuschauern hinweg. „Wir haben richtig starke 60 Minuten gespielt, konnten uns aber leider nicht belohnen, weil uns einfach das nötige Glück fehlte. Trotz unserer akut angespannten und brutalen personellen Lage können wir erhobenen Hauptes nach Hause fahren“, so Schönbergs Trainer Axel Rietentiet, der noch unmittelbar vor der Abfahrt am Freitag eine weitere Hiobsbotschaft verkraften musste. Am Ende des Abschlusstrainings zog sich zu allem Überfluss Angreifer Rafael Makangu eine Zerrung zu, so dass sich die Ausfallliste auf zehn erhöhte. Ganz kurzfristig rückte dafür Thomas Aldermann aus der zweiten Mannschaft in den Kader, der dann Sonnabend gleich zu seinem ersten Kurzeinsatz in der Regionalliga kam. „Wie wir uns hier präsentiert haben, ist angesichts unserer Verletztenseuche total in Ordnung“, hatte Rietentiet schon in der 5. Minute den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Eckball von Anton Müller landete der anschließende Kopfball von Leon Dippert an der Latte, klärten die Gastgeber den Nachschuss auf der Torlinie. Wenig später verhinderte erneut die Latte des RB-Tores nach einem Schuss von Marcel Rausch einen möglichen Treffer der Gäste, die mehr Spielanteile hatten und auch sehr ballsicher wirkten. „In den ersten 20 Minuten hätten wir mindestens ein Tor machen können“, trauerte Trainer Rietentiet den vergebenen Chancen hinterher. Eine Unaufmerksamkeit auf der linken Seite und die Gastgeber gingen zu diesem Zeitpunkt (16.) durch Strauß doch etwas überraschend in Führung. Trotz weiterer guter Möglichkeiten durch Eusterfeldhaus und Dippert zum Beispiel, blieb es bis zur Pause beim 1:0. In der Pause hatten sich die Schönberger noch einmal einiges vorgenommennach, Martinovic machte ihnen allerdings in der 52. Minute einen Strich durch die Rechnung. Doch die Gäste gaben nicht auf und kämpften sich nach gut einer Stunde mit dem 2:1 zurück. Nach einer Ecke von Müller und einer Kopfballverlängerung von Daniel Halke erzielte Marcus Steinwarth per Kopf das 2:1. Als schwacher Trost bleibt den Gästen übrigens, dass es der erste Gegentreffer der Leipziger in dieser Saison im vierten Heimspiel (vier Siege) war. RB schien kurzzeitig ins Wanken zu geraten, doch Terrence Boyd zog mit dem 3:1 in der 69. Minute den Schönbergern den Nerv und stellte zehn Minuten später den Endstand her. „Wir haben uns gegenüber dem Spiel gegen Lok Leipzig vor einer Woche deutlich gesteigert und uns mehr Chancen erarbeiten, als in den letzten Spielen zusammen. Das stimmt mich hoffnungsfroh, auch wenn wir wissen, wie brutal die nächsten Wochen angesichts unserer personellen Situation sind“, war lediglich das vierte RB-Tor der einzige Kritikpunkt von Rietentiet an seiner Mannschaft am Sonnabend. „Die ersten drei Treffer waren blitzsauber herausgespielt und schwer zu verteidigen“.

Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung des Leipzigers Anthony Barylla in der 33. Minute. Er musste per Rettungshubschrauber mit Verdacht auf einen Beinbruch ins Krankenkaus eingeliefert werden.

Thomas Groth

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