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FSV Testorf zieht ins Viertelfinale ein

FSV Testorf zieht ins Viertelfinale ein

Kreispokal: GFC strauchelt nach schwacher Vorstellung beim Neumühler SV II – Bobitz sorgt für Überraschung

Grevesmühlen. Die Unbespielbarkeit der Fußball-Plätze hinterließ auch an diesem Wochenende seine Spuren. Nur fünf der acht geplanten Achtelfinalpaarungen im Kreispokal kamen zur Austragung. Betroffen war davon auch der Selmsdorfer SV, dessen Nachholtermin im Gegensatz zu den beiden anderen Spielen noch offen ist. Für den Paukenschlag sorgten zweifelsfrei die Bobitzer, die den Kreisoberligisten PSV Wismar II eine deutliche 0:6-Abfuhr erteilten. Endstation im Pokal war für den Grevesmühlener FC. Der ambitionierte Kreisoberligist FSV Testorf setzte sich beim Kreisliga-Tabellenführer Brüsewitzer SV mit 3:2 und brachte den Gastgebern gleichzeitig die erste Pflichtspielniederlage der laufenden Saison bei.

Brüsewitzer SV - FSV Testorf 2:3

Ein hart umkämpftes Pokalspiel vor über 100 Zuschauer mit insgesamt zehn gelben Karten, das dank einer deutlichen Leistungssteigerung in Hälfte zwei auch mit dem Kreisoberligisten einen verdienten Sieger fand. Beide Seiten taten vor allem im ersten Spielabschnitt noch sehr schwer auf dem tiefen Untergrund. Bedingt durch viele Zweikämpfe kam nur selten ein Spielfluss zustande, zumal sich der FSV bis zu diesem Zeitpunkt auch zusehend das Spiel des Kreisliga- Spitzenreiter aufdrängeln ließ und phasenweise seinen strukturierenden Fußball mit dem schnellen Umschaltspiel vermissen ließ. Das rächte sich nach gut einer halben Stunde, als Krüger mit der ersten nennenswerten Möglichkeit die Pausenführung des BSV einleitete. FSV-Coach Sven Begunk reagierte, sorgte für die nötigen Umstellungen, die bereits kurz nach Wiederanpfiff Früchte trugen. Ein schnell vorgetragener Angriff über die Außenposition zum mitlaufenden Nitsche leitete den Ausgleich ein. Kurze Zeit später schaltete Danny Begunk im Strafraum am schnellsten, als er einen zuvor abgewehrten Schuss im Nachsetzen zur Führung nutzte. Das hinterließ Wirkung bei den Hausherren, die in dieser Phase sehr verunsichert agierten und nach 66 Minuten bereits zur Vorentscheidung führte, als BSV-Keeper Hemping einen durchaus haltbaren Schuss von Rakow durch seine Hände gleiten ließ. Zwar hatten die Brüsewitzer noch mal die passende Antwort parat, doch der FSV behielt in der hektischen Schlussphase einen kühlen Kopf.

FSV Testorf: Grote, Tschersik, Rakow (84. Wulf), F. Nitsche (90. Maas), Ruthenberg, Damrau, Leichert, Pinger, D. Begunk (62. Ziebarth), Musahl, Butz

Tore: 1:0 Krüger (32.), 1:1 F. Nitsche (47.), 1:2 D. Begunk (55.), 1:3 Rakow (66.), 2:3 Hegner (72.)

Neumühle II – Grevesmühl. FC 4:1

Die Gastgeber revanchierten sich eindrucksvoll für die 1:2-Niederlage in der Kreisoberliga Ende August. GFC-Trainer Jan Scharnweber war enttäuscht über die schwache Vorstellung seiner Elf, die eigentlich gut begonnen hatte. „Letztlich haben wir uns die Tore selbst reingehauen“, haderte er vor allem mit den Fehlern in der Abwehr. Zudem kam noch hinzu, dass Maik Zeretzki unmittelbar vor dem 2:0 für die Neumühler einen Elfmeter neben das Tor setzte. Spätestens mit dem 3:0 nach gut einer Stunde war dann der Widerstand der Grevesmühlener gebrochen, der Ehrentreffer von Arne Wrede nur Ergebniskosmetik.

GFC: Kawczynski, Drewicz, Heyden, Zeretzki (75. Köster), Gehrke, Boje, Jakob, Huth, M. Nierlich (46. Wrede), Trettin, D. Sekora (46. Sek)

Tore: 1:0 Strauß (32.), 2:0 A. Homann (40.), 3:0 Strauß (61.), 3:1 Wrede (68.), 4:1 Hintze (75.).

OZ

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