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FSV Zwickau feiert in Schönberg Meistertitel

Schönberg FSV Zwickau feiert in Schönberg Meistertitel

Maurinekicker verlieren 0:2 gegen die Westsachsen – 1003 Besucher zum Saisonfinale im Palmberg-Stadion – Henry Haufe gemeinsam mit drei Kollegen Torschützenkönig

Schönberg. Ein rot-weißes Fahnenmeer und immer wieder das Lied „Zwickau ist geilste Klub der Welt“. Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Henry Müller (Cottbus) am Sonnabend im Palmberg-Stadion gab es kein Halten mehr für die rund 500 mitgereisten Fans des FSV Zwickau. Dank eines 2:0-Sieges beim FC Schönberg sind die Westsachsen Meister der Regionalliga Nordost, spielen ab Mittwoch in der Relegation um den Drittliga-Aufstieg gegen den SV Elversberg. Der Berliner AK hat den Sprung nach ganz oben in der Tabelle trotz eines 3:1-Erfolges bei Budissa Bautzen dagegen verpasst. Zwei Tore fehlten den Berlinern am Ende zur Meisterschaft. Schönbergs Trainer Axel Rietentiet sprach nach dem Saisonfinale in der 4. Liga von einem „soliden Auftritt“ seiner Mannschaft.

Rund 500 Zwickauer Fans hatten die mehr als 500 Kilometer lange Reise nach Nordwestmecklenburg auf sich genommen und sorgten unter den insgesamt 1003 Zuschauern von Beginn an für gute Stimmung. Auch auf dem Platz waren die Gäste tonangebend und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. In der dritten Minute kamen sie durch Patrick Göbel erstmals gefährlich vors Schönberger Tor. Vier Minuten später war es erneut Göbel, der FC-Keeper Jörg Hahnel prüfte. In der 33. Minute dann das aus FSV-Sicht erlösende 0:1. René Lange passte auf Jonas Nietfeld, der an der Strafraumgrenze erst Schönbergs Maximilian Rausch und dann Daniel Halke aussteigen ließ und überlegt an Hahnel vorbei ins Tor schob.

Von den Schönbergern war bis dahin nicht viel zu sehen. Zwickau war spielerisch deutlich überlegen, gewann auch deutlich mehr Zweikämpfe. In der 34. Minute hatte Henry Haufe nach einem Fehler von Zwickaus Sebastian Mai den Ausgleich auf den Fuß. Im Fallen zog der Goalgetter aus gut acht Metern ab. Gästetorwart Marian Unger musste sich das erste Mal strecken und parierte gerade noch vor der Linie. So aber sorgte Zwickau kurz nach der Pause (50.) für die Vorentscheidung. „Das Tor ist leider zu früh gefallen. Da müssen wir aber auch besser verteidigen“, haderte Rietentiet mit der Defensive. Torschütze war wieder Nietfeld. Nach einer Flanke von Michael Schlicht köpfte er den Ball ins lange Eck und ließ Hahnel keine Chance. Mit dem 2:0 im Rücken taten die Westsachsen nun nicht mehr so viel für die Offensive. Schönberg kam deshalb besser ins Spiel. In der 79. Minute lag der Ball im Zwickauer Netz. Nach einem Distanzschuss von Rico Gladrow köpfte Lukas Scherff den Abpraller ins Netz. Doch Schiedsrichter Müller entschied auf abseits. Kurz vor Ende der letzten 90 Minuten dieser Saison im Palmberg-Stadion musste Keeper Jörg Hahnel noch zweimal per Fuß retten. Dann der Abpfiff, gespannte Ruhe auf dem Feld bei den Spielern und Fans des FSV, weil in Bautzen noch gespielt wurde. Dann die Kunde, Ende in Bautzen, 1:3, der Jubel bei Zwickaus Trainer Torsten Ziegner, seinen Spielern und den rund mitgereisten Fans kannte keine Grenzen und brannte wenig später erneut auf, als Holger Fuchs, Geschäftsführer des NOFV, FSV-Kapitän Wachsmuth offiziell die Trophäe als Meister der Regionalliga Nordost überreichte. Dass die Gastgeber durch diese 0:2-Niederlage in der Abschlusstabelle noch auf Rang 15 abgerutscht sind, störte niemanden so wirklich, denn den Klassenerhalt hatten die Maurinekicker ja schon drei Spieltage vor Schluss perfekt gemacht.

Perfekt ist auch, dass neben Drittliga-Absteiger Energie Cottbus auch der 1. FC Lok Leipzig und Union Fürstenwalde als Aufsteiger der beiden Oberligen in der neuen Saison im Schönberger Palmberg-Stadion ihre Visitenkarte abgeben werden. Zudem wurde Henry Haufe gemeinsam mit den Zwickauern Nietfeld und Zimmermann sowie dem Babelsberger Shala Torschützenkönig 2015/16 in der Regionalliga Nordost.

so/tg

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