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Finals werden erst im Penaltywerfen entschieden

Boltenhagen Finals werden erst im Penaltywerfen entschieden

Boltenhagen: Teams aus Rostock und Wismar gewinnen 19. Seebrücken-Cup im Beach-Handball / Gastgeber schlagen sich achtbar

Boltenhagen. Einen Krimi im Sand erlebten am Sonnabend die Zuschauer in Boltenhagen. Die Finalspiele der Damen und Herren beim von der OSTSEE-ZEITUNG präsentierten und von der Kurverwaltung unterstützten 19. Seebrücken-Cup im Beach-Handball wurden jeweils im Penaltywerfen entschieden. Bei den Damen gewann der Rostocker Beachclub, bei den Herren das Team der TSG Wismar.

Nicht zuletzt die Endspiele waren beste Werbung für diesen Sport. Die Mannschaften, die aussichtslos zurücklagen, kämpften sich in die Spiele zurück. So hatten die Handballerinnen vom Rostocker Beachclub den ersten Satz gegen „Die Unverwüstlichen“ vom TSV Rostock-Süd mit 7:11 verloren und lagen auch im zweiten Satz fast immer hinten. Kurz vor dem Ende der siebeneinhalb Minuten dauernden Spielzeit glichen sie zum 9:9 aus, gewannen den Satz mit 10:9 und entschieden das Penaltywerfen mit 3:0 für sich.

Ähnlich war es bei den Männern. Die TSG Wismar drehte den 0:1-Satzrückstand gegen die „Knochens Knochenbrecher“ aus Warnemünde, zwang den Pokalverteidiger in das Penaltywerfen und gewann mit 6:5. Die beiden Finalspiele waren das i-Tüpfelchen einer gelungenen Veranstaltung, bei der der Spaß im Vordergund stand. „Es ist ein sehr schönes Turnier, an dem wir zum 6. Mal teilnehmen“, meinte Jan Wittmann, Trainer der „Wilden Pippis“ aus Meißen.

Zufrieden war auch Christoph Uhle vom Veranstalter SV Blau-Weiß Grevesmühlen. Die Gastgeber konnten es verschmerzen, dass sie nicht um die Podiumsplätze mitspielten. Dennoch schlugen sie sich achtbar. Das Herrenteam („Sandkrähen“) gewann gegen die BSG Traktor Eichstädt und Germania Massen II. Im Viertelfinale lagen die Grevesmühlener gegen den späteren Finalisten „Knochens Knochenbrecher“

sogar in Führung, um dann doch zu verlieren. „Das war eine starke Leistung“, befand Uhle. In der Endabrechung bedeutete das Platz acht. Ersatzgeschwächt zogen sich auch die Damen des Gastgeber achtbar aus der Affäre. Die „Sandkrähinnen“ gewannen das Spiel gegen die „Spice Girls“ aus Soltau und belegten am Ende des Turniers den neunten Platz.

Dirk Hoffmann

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