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Für den FC Schönberg beginnt jetzt die Kür

Schönberg Für den FC Schönberg beginnt jetzt die Kür

Maurinekicker empfangen am Sonntag den FC Oberlausitz Neugersdorf zum vorletzten Heimspiel — Anstoß im Palmberg-Stadion ist um 13 Uhr

Schönberg. Bier floss reichlich am Sonntag auf der Rückfahrt von Leipzig, als Spieler und Trainer des FC Schönberg 95 trotz der 1:2-Niederlage gegen RB II den Klassenerhalt feierten. Bereits drei Spieltage vor Saisonende hat der Aufsteiger damit sein Saisonziel erreicht. „Das ist sensationell. Ich bin sehr, sehr stolz auf die Mannschaft und auf das, was wir geleistet haben“, sagt Trainer Axel Rietentiet.

Der Schlüssel für den Erfolg aus Sicht des 47-Jährigen: der gute Start in die Rückrunde im Dezember. Nach acht nicht gewonnen Spielen und nur 15 Punkten aus den ersten 17 Regionalligapartien in der Geschichte des Vereins, starteten die Nordwestmecklenburger eine kleine Serie und gewannen gegen Halberstadt, Jena und Auerbach. In den weiteren elf Spielen folgten drei weitere Siege und drei Unentschieden. „Die Mannschaft hatte sich gefunden“, sagt Rietentiet. Mit 21 Punkten steht sie in der Rückrundentabelle auf Rang sechs und damit im oberen Tabellendrittel. „Wir haben das in einem kleinen Kreis mit einem eng gestrickten Kader wirklich gut hingekriegt. Da ist einer für den anderen in die Bresche gesprungen“, lobt Rietentiet die Einstellung der Spieler nach einigen Abgängen in der Winterpause. „Die Mannschaft ist charakterlich absolut top“, so das Fazit vonAxel Rietentiet Das will sie am Sonntag erneut beweisen. Gegner ab 13 Uhr im Palmberg-Stadion ist Aufsteiger FC Oberlausitz-Neugersdorf. Die Sachsen spielen laut Rietentiet „eine Riesensaison“, stehen zurzeit auf Rang vier, noch vor den Traditionsmannschaften Carl-Zeiss Jena und dem BFC Dynamo. Das Hinspiel der beiden Aufsteiger gewann Neugersdorf knapp mit 2:1. „Sie waren einfach cleverer, erfahrener und abgezockter an diesem Tag“, erinnert sich Rietentiet, der am Sonntag „weitere Punkte“ sammeln will. Für seine Mannschaft beginnt jetzt die Kür. Sie will, nachdem sie vom Druck Klassenerhalt befreit ist, locker aufspielen und vor allem Selbstvertrauen für das Landespokalfinale am 28. Mai gegen Drittligist FC Hansa Rostock sammeln. „Klar, wir haben noch ein Riesenhighlight vor der Brust. Und auch dafür gilt es, sich einzuspielen“, so Schönbergs Trainer. Der 47-Jährige hofft auf eine ähnliche Unterstützung der Zuschauer wie beim 0:0 gegen den Berliner AK, als die Zuschauer aufgrund der kämpferisch starken Leistung mehrfach lautstark applaudierten. „So etwas habe ich vorher noch nicht erlebt im Palmberg-Stadion. Da war ich begeistert“, sagt Rietentiet, der sich am Sonntag „endlich mal wieder eine gute Kulisse“ wünscht. „Das hätten sich die Spieler verdient“. Personell sieht es gut aus. „Wir haben alle an Deck“, so Rietentiet. Nach dem Heimspiel gegen Neugersdorf gehts am Pfingstsonntag (15. Mai) zum SV Babelsberg, bevor am 21. Mai zum Saisonfinale der FSV Zwickau in Schönberg zu Gast ist.

Von so

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