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Goldenes Reitabzeichen für Christoph Maack

Gadebusch Goldenes Reitabzeichen für Christoph Maack

Für Reiter die in der schweren Klasse erfolgreich unterwegs sind, gehört die Erfüllung der Bedingungen für das „Goldene Reitabzeichen“ zu den erstrebenswerten Zielen.

Gadebusch. Für Reiter die in der schweren Klasse erfolgreich unterwegs sind, gehört die Erfüllung der Bedingungen für das „Goldene Reitabzeichen“ zu den erstrebenswerten Zielen. Die Hürde dafür ist sehr hoch. Im Springreiten müssen zum Beispiel zehn Siege in der Klasse S, darunter mindestens einer in einem Zwei-Sterne-Springen und weitere zehn Platzierungen an 2. bis 3. Stelle in Ein-Sterne S-Springen nachgewiesen werden. Kein Wunder, dass es nur einer geringen Zahl der rund 1800 Springreiter in Deutschland gelingt, in den Besitz des „Goldenen Reitabzeichens“ zu kommen. Seit dem Wochenende gehört der erst 17-jährige Christoph Maack aus Kirch-Mummendorf zu dem illustren Kreis. „Eine große Seltenheit und umso beeindruckender“, so Laudator Franz Wego. Seine ersten Erfolge hatte Christoph, der mit elf Jahren begann, mit Conda Tarnka aus dem Besitz von Ulf-Peter Jonas aus Retelsdorf. Die erste von insgesamt 18 gemeinsamen Schleifen, ein 3. Platz in einem A-Springen, datiert vom 25. Juni 2011 in Alt Bukow. Der große Durchbruch jedoch gelang ihm, als 2013 neben Derbys dream mit Dyleen in seinen Beritt kam. Gleich beim ersten gemeinsamen Auftritt anlässlich der Hallen-Landesmeisterschaft in Redefin gab es auf dem 3. Platz die erste M-Platzierung. Fortan sollten Derbys dream und Dyleen seine Erfolgspferde im S- und internationalen Bereich werden und die Bundestrainer wurden zunehmend aufmerksam auf den Mecklenburger Reiter. 2015 war Christoph Maack in Lamprechtshausen mit Dyleen entscheidendes deutsches Team-Mitglied, das den Junioren-Nationenpreis gewann. In Wiener-Neustadt wurde er mit Dyleen Mannschafts-Europameister. Im zurückliegenden Jahr machte Christoph Maack, der längst zu den erfolgreichsten deutschen Nachwuchsreitern gehört, erneut von sich reden, als er in Warendorf beim „Preis der Besten“ den Großen Preis gewann und Sieger der Gesamtwertung wurde. Vorher gab es für ihn mit Dyleen in Lamrechtshausen bereits den dritten Nationenpreis. Auf Landesebene kann Christoph Maack bei den Freiland- und Hallen-Meisterschaften auf drei Meistertitel sowie je eine Silber- und Bronzemedaille zurückblicken. Die Gesamtbilanz seiner Erfolge im S-Bereich ist mit seinen 17 Jahren beeindruckend. 17 S-Siege und Zwei-Sterne-Platzierungen auf den ersten fünf Plätzen kann er vorweisen. Insgesamt kam Christoph Maack in sechs Turnierjahren als Junior auf 274 Platzierungen, darunter 43 Siege.

OZ

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