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Gostorfer SV steht ganz dicht am Abgrund

Grevesmühlen Gostorfer SV steht ganz dicht am Abgrund

Fußball-Kreisoberliga: Klassenerhalt aus eigener Kraft nach der 1:5-Niederlage im Derby beim FSV Testorf nicht mehr möglich – SKV Bobitz erster Absteiger

Grevesmühlen. Während mit dem Brüeler SV und Zetor Benz die beiden Aufsteiger zur Landesklasse bereits feststanden, ist am vorletzten Spieltag in der Fußball–Kreisoberliga die erste Entscheidung in Richtung Klassenerhalt zuungunsten des SKV Bobitz gefallen. Die Bobitzer gewannen zwar Kicker in Neuburg mit 2:0, doch durch den gleichzeitigen 3:0-Erfolg des Neumühler SV II bei SH Wismar müssen die Bobitzer nach sechsjähriger Ligazugehörigkeit das Oberhaus in Richtung Kreisliga verlassen. Die Entscheidung um den zweiten Absteiger wurde indes auf den letzten Spieltag vertagt und entscheidet sich zwischen dem Neumühler SV II und dem Gostorfer SV.

Der GSV steht nach der 1:5-Pleite im Derby beim FSV Testorf ganz dicht am Abgrund und kann den zweiten Abstieg in Folge von der Landesklasse in die Kreisliga aus eigner Kraft nicht mehr schaffen.

„Das wäre natürlich ganz, ganz bitter, aber wir wollen unsere Minichance nutzen“, blickt Trainer Gerd Rieckhoff nach der elften Saisonniederlage der Realität ins Auge. Er und seine Mannen wissen, dass am letzten Spieltag zunächst ein Sieg im Heimspiel gegen Groß Stieten Pflicht ist, um den Kopf noch aus der Schlinge ziehen können. Zugleich braucht der GSV aber Schützenhilfe von den Testorfern, die beim Neumühler SV II zu Gast sind. „Wir haben am letzten Spieltag nichts zu verschenken, wollen unseren 5. Platz in der Tabelle unbedingt verteidigen“, gab Heiko Damrau, der sportliche Leiter der Testorfer, den Gostorfern mit auf den Heimweg.

Einer der Knackpunkte des Derbys war unter den Augen des künftigen Testorfer Trainers Sven Begunk bereits die vierten Minute. Nach einer Eingabe bot sich Christoph Körner die große Chance zum 0:1, das Torhüter Scharoff noch verhindern konnte. Dabei kam es zu einem Zusammenprall der beiden Akteure mit schwerwiegenden Folgen für den Gostorfer Torjäger. Er zog sich nach einer ersten Diagnose einen doppelten Bänderiss im Knie zu. Eine genaue Untersuchung soll übrigens heute erfolgen. Mit dem schnellen 1:0 von Pinger wenig später im Rücken dominierte der FSV das Spiel nach Belieben und die Gäste konnten froh sein, dass sie zur Pause nur 0:2 hinten lagen. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit war dann ausgeglichen. Und nach dem Anschlusstreffer durch Wolff (53.) keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf. Die erstickte aber bereits zehn Minuten später der eingewechselte Kevin Rakow mit dem 3:1. Die Gostorfer ergaben sich zunehmend ihrem Schicksal. Fünf Minuten vor dem Ende machte sich der Testorfer Sebastian Rahn mit dem 4:1 selbst ein schönes Abschiedsgeschenk. Vor der Partie hatte Heiko Damrau ihn offiziell mit einem Präsentkorb aus dem Kader der ersten Mannschaft des FSV Testorf verabschiedet.

wiro

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