Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Sprühregen

Navigation:
Hahnel leitet Gegentor ein und hält dann einen Punkt fest

Schönberg Hahnel leitet Gegentor ein und hält dann einen Punkt fest

FC Schönberg trennt sich vom FSV Luckenwalde 2:2

Schönberg. Nach dem 1:1 gegen Hertha BSC II endete auch das zweite Heimspiel des FC Schönberg nach der Winterpause mit einer Punkteteilung. Vor knapp 250 Zuschauern bei ungemütlichen äußeren Bedingungen verpassten die Maurinekicker, die allerdings schon bessere Heimspiele abgeliefert haben als gestern, den erhofften Big Point im Kampf um den Klassenerhalt und trennten sich vom Tabellenvorletzten FSV Luckenwalde 2:2. Schon im Hinspiel im August (1:1) hatten sich beide Teams die Punkte geteilt. „Hätte mir vor dem Spiel einer erzählt, wie nehmen hier einen Punkt mit, hätte ich sofort unterschrieben“, so FSV-Trainer Ingo Nachtigall. „Meine Mannschaft hat sich ganz und gar nicht wie ein Abstiegskandidat präsentiert und sich für ein Auswärtsspiel ungewöhnlich viele Chancen erarbeitet. Aber Schönberg hat eben einen überragende Torhüter, der den Punkt fest gehalten hat“, bezeichnete Nachtigall die Partie als ein packenden Spiel mit viel Power, wobei beide Seiten gute Möglichkeiten hatten, den Platz als Sieger zu verlassen. „Und deshalb fahren wir mit einem guten Gefühl nach Hause“. Auch sein Gegenüber Axel Rietentiet sprach von einem guten Regionalligaspiel mit hohem Tempo und einem letztlich gerechten Ausgang. „Unterm Strich sind wir mit dem einen Punkt zufrieden. Ich hätte natürlich gern gewonnen, aber so haben wir den Abstand zu Luckenwalde zumindest gehalten“, meinte der Schönberger Trainer, der vor dem Spiel die Parole ausgegeben hatte, „verlieren verboten.“

Und seine Schützlinge, erstmals seit Monaten konnten die Gastgeber wieder ein 18-köpfiges Aufgebot benennen, übernahmen dann auch von Beginn an die Regie. In der 4. Minute kann der FSV-Torhüter Petereit einen Distanzschuss von Marcus Steinwarth gerade noch so zur Ecke abwehren. Drei Minuten später scheitert Henry Haufe, der den Ball allerdings nicht richtig trifft, im Strafraum an Petereit.

Nach elf Minuten hatte Lukas Scherff dann kein Glück. Nach gut einer halben Stunde foulte Clemens Koplin dann Scherff im Strafraum. Schiedsrichter Klemm aus Gröditz zögerte keinen Moment. den fälligen Elfmeter verwandelte Marcus Steinwarth zum 1:0.

Doch wer im weiten Rund des Palmberg-Stadions erwartet hatte, dass diese Führung den Gastgebern Sicherheit geben würde, sah sich getäuscht. Weil die Hausherren offenbar einen Gang zurück schaltete, war Trainer Rietentiet in der Pause bemängelte, bekamen die Gäste nun etwas Oberwasser und kamen noch vor dem Halbzeitpfiff zum Ausgleich. Nach einem Eckball von Pascal Borowski stieg Jonas Schmidt am höchsten und köpfte das Leder zum 1:1 in die Maschen.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn bot sich Sascha Guthke die große Chance zur Gästeführung, aber zum Glück für die Schönberger köpfte er den Ball vorbei. In der 54. Minute kam Scherff dann im gegnerischen Strafraum an den Ball, tunnelte seinen Gegenspieler und erzielte das vermeintliche 2:1. Doch der Unparteiische gab den Treffer nicht. Er will ein Foulspiel des Schönberger Mittelfeldspielers gesehen haben. Während die Luckenwalder meist Sieger bei den so genannten zweiten Bälle waren und die Gastgeber in vielen Szenen die Passgenauigkeit vermissen ließen, wurde Keeper Jörg Hahnel in der 70. Minute unfreiwillig zum Vorbereiter des 1:2. Ein Abwurf von ihm landete in den Beinen eines Luckenwalders. Daniel Halke schmeißt sich in den Schuss, bekommt den Ball dabei aber an die Hand, Elfmeter. Marcel Hadel lässt sich diese Chance nicht entgehen und es steht 1:2.

Zum Glück haben die Schönberger schon 120 Sekunden später die passende Antwort. Nach einem Eckball von Anton Müller landet der abgewehrte Ball am Strafraum bei Marcus Steinwarth, der das Leder mit links knallhart in die Maschen haut und mit seinem zehnten Saisontreffer zum 2:2 ausgleicht. Knappe zwei Minuten später kann Halke den FSV-Angreifer Fouley gerade noch stoppen.

In einer turbulenten Schlussphase hatten beide Mannschaften noch hochkarätige Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. In der 82. Minute taucht Kevin Krottke frei vor Petereit auf, kann ihn aber nicht überwinden. In der 83. und 88. Minute bewahrt Hahnel sein Team gegen Schmidt bzw. Stober vor dem möglichen K.o.. In der 90. Minute bekommt Haufe dann völlig freistehend den Ball, sieht aber den mitgelaufenen Scherff nicht und versucht es alleine. Der Ball geht aber über das Tor. Sekunden vor dem Ende der Nachspielzeit rettet mit einer Glanztat Jörg Hahnel gegen Fouley.

Thomas Groth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ralswiek

Auf einer Insel fernab von Rügen feiert Wolfgang Lippert heute seinen 65.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Grevesmühlen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.