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Hammerharte Woche für den FC 95

Schönberg Hammerharte Woche für den FC 95

Morgen gastieren die Maurinekicker bei Hertha BSC II — Sonntag kommt der Berliner AK nach Schönberg

Schönberg. Nicht zu lange über den schwachen Auftritt im Heimspiel gegen die TSG Neustrelitz nachdenken und sich voll und ganz auf die bevorstehenden Aufgaben konzentrieren, das ist das Motto des FC Schönberg nach dem 0:2 am Sonntag. Der Grund: Schon morgen ist der Regionalligaaufsteiger zu Gast bei Hertha BSC II (19 Uhr). Und nur drei Tage später empfangen die Grün-Weißen zu Hause im Palmberg-Stadion den Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten Berliner AK. Die aktuelle englische Woche trifft die Maurinekicker besonders hart. Das ursprünglich für heute angesetzten Spiel bei Hertha II wurde vom Verband wegen des DFB-Pokalspiel von Hertha gegen Dortmund auf morgen verlegt. Der von Seiten der Schönberger eingebrachte Vorschlag, schon am Nachmittag zu spielen wurde mit Verweis auf Sicherheitsbedenken abgelehnt. Sonntag-Gegner Berliner AK hingegen spielte bereits gestern Abend gegen Jena und hat zwei Tage mehr Zeit, zu regenerieren.

„Wir haben eine hammerharte Woche vor uns“, weiß Trainer Axel Rietentiet um die schweren Spiele. Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Neustrelitz, bei der seine Spieler spielerisch und kämpferisch einiges vermissen ließen, erwartet Rietentiet eine andere Einstellung. „Wir sind leider noch nicht konstant genug. Ich hoffe aber, dass wir nochmal zur richtigen Zeit einen auf den Kopf bekommen haben, damit jeder weiß, dass es so wie am Sonntag nicht weiter gehen kann.“

Besonders wichtig beim Spiel morgen gegen Hertha II: Schönberg darf sich nicht so viele Abspielfehler und unnötige Ballverluste leisten, muss aggressiv dagegen halten und mehr Zweikämpfe gewinnen.

Auch in der Rückwärtsbewegung müssen sich die Grün-Weißen cleverer anstellen. Gegen Neustrelitz führten Fehlpässe und anschließende Konter zu den beiden Gegentoren. „Wichtig ist, dass wir wieder aufstehen und so weiter machen wie in den vergangenen Wochen“, fordert Mittelfeldspieler Anton Müller, der sich, genauso wie Antreiber Nico Matern, gegen Neustrelitz kaum in Szene setzen konnte und ausgewechselt wurde.

Mit fünf Siegen, fünf Unentschieden und vier Niederlagen ist die Bilanz der Hertha-Reserve zu Hause nicht gerade beeindruckend. In der Rückrunde zählen die Hauptstädter mit 21 Punkten allerdings zu den besten vier Teams der Regionalliga Nord. Vor allem die Offensive kann gefährlich sein. Beim FC Carl Zeiss Jena siegte das Team von Trainer Ante Covic in einem wahren Torfestival mit 5:3. Nicht nur deshalb warnt Anton Müller vor der Bundesligareserve und fordert volle Konzentration: „Gerade in Heimspielen setzen sie immer mal wieder Bundesligaprofis ein, die ein wenig Spielpraxis brauchen.

Deshalb sollten wir gewarnt sein.“ Allerdings, betont der erfahrene Regionalligaspieler auch, „sind wir auch stark genug, um dort einen oder sogar drei Punkte entführen zu können.“ Mit einem Zähler wäre Rietentiet schon sehr zufrieden.

Sportchef Sven Wittfot befindet sich derweil in intensiven Personal-Verhandlungen für die neue Saison. Nachdem Henry Haufe und Masami Okada beim FC Schönberg ihre Verträge bereits verlängert haben, sieht vieles auch nach einem Verbleib von Torwart Jörg Hahnel aus. „Wir sind in Gesprächen, in guten Gesprächen, und ich bin dabei, mir das zu überlegen“, so der 34-Jährige, der betont, dass es ihm in Schönberg „wahnsinnig viel Spaß“ macht. „Sicher kann man hier und da noch etwas verbessern“, spricht der Ex-Profi vor allem die Trainingsbedingungen an. „Aber die Truppe stimmt. Und ich habe mit dem Trainer ein sehr, sehr gutes Verhältnis. Also ich denke, dass wir in ein, zwei Wochen Klarheit haben“, so Hahnel.

Von so

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