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Hertha BSC II eine Nummer zu groß für den FC Schönberg 95

Berlin Hertha BSC II eine Nummer zu groß für den FC Schönberg 95

Vor den Augen von Hansa-Trainer Christian Brand verlor der Regionalliga-Aufsteiger gegen Herthas Bundesligareserve mit 0:3

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Bastian Henning vom FC Schönberg 95 (2. v. l.) gestern Abend in Berlin in Aktion, rechts Joshua Gebissa.

Quelle: Jens Upahl

Berlin. Die englische Woche des FC Schönberg 95 läuft bislang alles andere als nach Wunsch. Nach dem enttäuschenden 0:2 gegen die TSG Neustrelitz am zurückliegenden Sonnabend unterlag der Regionalliga-Aufsteiger auch gestern Abend. Bei der U 23 von Hertha BSC kassierte die Mannschaft von Trainer Axel Rietentiet eine deutliche 0:3-Niederlage.

Die Statistik

FC Schönberg: Hahnel — R. Müller, Halke, T. Schulz, Scherff — Okada (68. Steinwarth), Gladrow, Rausch, Gebissa, Matern — Henning (68. Haufe)

Tore: 1:0 (25.) T. Schulz (Eigentor), 2:0 (30.) Eisele, 3:0 (81.) Owusu

Nächster Spieltag: So., 13.30: FC Schönberg—Berliner AK

Schönbergs Hoffnung auf einen Punkt währte nur 25 Minuten. Mit einem Eigentor brachte Tom Schulz die Gastgeber auf die Siegerstraße. Fabian Eisele erhöhte nur fünf Minuten später auf 2:0. Schönberg hatte Herthas Bundesligareserve aber nichts entgegenzusetzen und hätte bereits zur Halbzeit deutlich höher hinten liegen können. In der achten Minute klärte Linksverteidiger Lukas Scherff den Ball auf der Linie. In der 16. Minute dann prallte der Ball gegen die Latte.

Die Gäste wirkten teilweise überfordert, kamen fast immer einen Schritt zu spät. Axel Rietentiet hatte seine Mannschaft gegenüber dem Spiel gegen Neustrelitz defensiv eingestellt und gleich auf mehreren Positionen verändert. Statt zuletzt mit zwei Spitzen ließ er gegen die offensiv starken Berliner nur mit Bastian Henning stürmen. Zuschauen mussten zunächst auch Marcel Kunstmann und Schönbergs bester Torjäger Henry Haufe. Im Mittelfeld stand Joshua Gebissa für den zuletzt formschwachen Anton Müller in der Startelf. Für offensive Impulse konnte der 21-jährige Gebissa gestern Abend zunächst jedoch nicht sorgen. Schönbergs erste Torchance hatte Bastian Henning nach 44 Minuten. Seinen Schuss mit dem schwachen rechten Fuß konnte Hertha-Torwart Leon Schaffran gerade noch zur Ecke klären. Mehr war offensiv nicht zu sehen vom Aufsteiger aus Schönberg in Halbzeit eins.

Ein ganz anderes Bild zeigten die Grün-Weißen dann aber nach der Pause. Die Nordwestmecklenburger waren nun gleichwertig und kamen gefährlicher vors Tor. Henning hatte in der 50. Minute die große Chance zum Anschlusstreffer, scheiterte aber wie Gebissa im Nachschuss am Hertha-Keeper. Sieben Minuten später zog Masami Okada ab, doch seinen Schuss konnten die Gastgeber gerade noch abblocken.

Hertha schaltete nach der Pause zwar einen Gang runter, erzielte in der 81. Minute nach einem Konter aber noch ein weiteres Tor. Torschütze zum 3:0-Endstand war Mike Owusu.

Die Berliner waren gestern eine Nummer zu groß für den FC Schönberg 95, für den es nach zwei Tagen Pause am Sonntag gleich weitergeht. Zu Gast im Palmberg-Stadion ab 13.30 Uhr ist dann kein Geringerer als der Tabellenzweite, der Berliner AK. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart schaute sich gestern Abend das Spiel der Grün-Weißen an.

Ebenfalls zu Gast im „Stadion auf dem Wurfplatz“ war Hansa-Trainer Christian Brand. Der Drittligist aus Rostock ist am 28. Mai Gegner des FC Schönberg 95 im Landespokalfinale in Neustrelitz.

Von Steffen Oldörp

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