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Grevesmühlen Hoher Unterhaltungswert und viel Tempo
Mecklenburg Grevesmühlen Hoher Unterhaltungswert und viel Tempo
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00:00 26.08.2013
Schönberg

Der FC Schönberg hat den zweiten Punkt in der Oberliga geholt. Beim 3:3 gestern Nachmittag im eigenen Palmberg-Stadion trennten die Giere-Elf nur eine Viertelstunde um die Überraschung gegen die Amateure des FC Hansa perfekt zu machen. Ein von Martin Pett verwandelter Foulelfmeter sorgte schließlich für den 3:3-Endstand in einem Spiel von hohem Unterhaltungswert und Tempo vor fast 400 Zuschauern.

Pett war nicht der einzige Profi, der die Hanseaten verstärkte. Auch Starke und Geenen wurden der zweiten Mannschaft als Verstärkung mitgegeben, so dass sich die Schönberger wieder einmal als Außenseiter vor dem Spiel gaben. Doch davon war vom Anpfiff an nicht viel zu sehen. Mit höchsten Tempo wurden die Rostocker schon in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt. Schönbergs Bastian Hennig und Kristof Rönnau gingen immer wieder in die Hansa-Abwehrreihe und sorgten für Verwirrung. Das erste Mal war die Rostocker Abwehr da schon nach vier Minuten verwirrt, Woelki passte zu Hennig, der verfehlte nur um Zentimeter den Ball. Aber auch Hansa zeigte, dass sie die Reserve eines Bundesligisten sind und ließen den Ball immer wieder schnell in den eigenen Reihen nach vorne spielen, hatten durch Srbeny die erste Chance. Doch dessen Heber fing FC 95-Keeper Klassen herunter. Auch die nächsten beiden Möglichkeiten spielten sich vor dem Schönberger Tor ab, doch erst landete der Ball nach einem Kopfball von Srbeny auf der Querlatte, dann war Klassen wieder zur Stelle und parierte einen Schuss von Haufe. Schönberg hingegen machte mit der zweiten Chance das erste Tor, allerdings dank eines „Geschenks“ vom Torhüter. Rönnau bedankte sich mit dem 1:0. Hansas Antwort kam nur sieben Minuten später, Haufe traf zum 1:1. Ähnlich ging es die ganze erste Halbzeit. Beide Mannschaften zeigten starke Offensivarbeit, die in der 38. Minute zunächst im 2:1 für den FC 95 gipfelten. Abermals war es Rönnau, der einen kapitalen Fehler der Rostocker Hintermannschaft zum 2:1 nutzte. Wieder sah die Hansa-Abwehr unter Druck nicht gut aus. Wenig später unterlief dem Hansa-Keeper erneut ein Fehler, doch Henning konnte ihn nicht nutzen. Kurz vor der Pause ärgerte sich Masami Okada, der eine Eingabe mit links volley nahm, aber nur einen Gegenspieler traf.

Wer dachte, dass den Teams in Hälfte zwei die Luft ausgehen würde, sah sich getäuscht. Nach 55 Minuten erhöhte Hennig dann auf 3:1. In der Folgezeit rückten die Torhüter immer wieder in den Blickpunkt. Auch als Hansas Haufe nach 69 Minuten das 3:2 machte setzte der Gastgeber weiter auf offensiven Fußball. Das wurde bestraft. Als Hennig im eigenen Strafraum einen Hanseaten foulte und der Schiedsrichter zunächst zögerte, dann aber doch auf Elfmeter entschied, ließ sich Pett die Chance vom Strafstoßpunkt nicht nehmen. Zwar hatten beide noch einige gute Chancen, der FC 95 zum Beispiel durch Cornelius, Pajonk und Rönnau, doch es blieb beim 3:3. Zu allem Überfluss sah Daniel Bendlin in der 87. Minute noch die Ampelkarte und fällt nächstes Sonnabend beim SV Lichtenberg damit aus.

Hansa-Trainer Axel Rietentiet ärgerte sich nach dem Spiel vor allem über die Mithilfe seiner Spieler bei den ersten beiden Toren. „Das war katastrophal“. Ähnlich sah es sein Gegenüber Axel Giere, der mit der hohen Fehlerquote seiner Jungs ebenfalls nicht zufrieden war.

OZ

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