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Immer mehr Sportler trainieren in Vereinen

Wismar Immer mehr Sportler trainieren in Vereinen

Der Rehasportverein Ploggensee in Grevesmühlen hat die meisten Mitglieder im Landkreis/ Delegierte ändern Satzung und sprechen sich für religiöse und weltanschauliche Toleranz aus

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21 Sportler aus Nordwestmecklenburg waren am Freitag im Beisein von Landrätin Kerstin Weiss (links) und von Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (2. v. r.) für ihre Verdienste geehrt worden.

Quelle: Fotos: Nicole Buchmann

Wismar. Die erfreulichste Nachricht bei der Mitgliederversammlung des KreisSportBundes (KSB): In Nordwestmecklenburg treiben immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene Sport in Vereinen. Nachdem im vergangenen Jahr die Mitgliederzahl erstmals die 20000 überstieg, konnten zu Beginn dieses Jahres bereits mehr als 300 weitere Sportler gezählt werden.

Den größten Zuwachs hatte der Rehasportverein Ploggensee in Grevesmühlen. Er bleibt mit seinen 1195 Mitgliedern der größte Verein im Landkreis und liegt in Mecklenburg-Vorpommern damit auf Platz

16.

„Ziel sei es aber, noch mehr Mitglieder zu gewinnen“, sagte Sönke Hagel, Vorsitzender des KreisSportBundes, am Freitagabend im Foyer der großen Sporthalle. Gut 200 von 468 Delegierten waren der Einladung zu der Mitgliederversammlung gefolgt.

Allerdings verhehlte Sönke Hagel nicht, dass der KSB noch unter dem Landesdurchschnitt liege. Dennoch: Die stetige Arbeit, gerade in Kitas, habe sich positiv bemerkbar gemacht und soll weitergeführt werden, sagte Hagel. Derzeit seien knapp die Hälfte der Mitglieder Kinder und Jugendliche bis zum 26. Lebensjahr.

Angespannt hingegen bleibe die finanzielle Situation der Vereine. Die habe sich unter anderem auch deshalb verschärft, weil die Vereine zum Teil deutlich mehr Geld für die Nutzung von Sportstätten ausgeben müssten. Zwar könne der KSB einen ausgeglichenen und schuldenfreien Haushalt vorlegen, wie Schatzmeister Mirko Gärber erläuterte – von den großzügigen Zuwendungen, beispielsweise von Sparkasse oder Stiftungen sowie den Geldern von Landessportbund, Landkreis und Stadt, sei am Ende aber nichts übrig. In diesem Jahr verfügt der Kreisportbund über 876 300 Euro.

Landrätin Kerstin Weiss (SPD) verwies darauf, dass der Kreis für dieses Jahr gut 60000 Euro – 55000 Euro mehr als in den Vorjahren – für den Sport im Kreis in den Haushalt eingestellt habe. Das zeige, welchen Stellenwert der Sport in Nordwestmecklenburg habe.

Die Delegierten stimmten zudem über Änderungen der Satzung ab und sprachen sich damit für religiöse und weltanschauliche Toleranz sowie parteipolitische Neutralität aus. Rassismus, Verfassungs- und Fremdenfeindlichkeit solle entgegengetreten werden.

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) bedankte sich bei den Vereinen, dass sie Ansprechpartner waren im vergangenen Jahr, als Turnhallen für die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen benötigt wurden. Für den Sport in der Region und in Wismar sehe er viel Licht am Horizont – auch, wenn es gerade im Hinblick auf Sportstätten in Wismar noch einige Baustellen gebe.

Nicole Buchmann

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