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Karate als Lebensschule

Grevesmühlen Karate als Lebensschule

Die Grevesmühlener Hauptamtsleiterin Pirko Scheiderer trainiert seit 13 Jahren traditionelles Shotokan Karate. Im Interview mit der OZ erzählt sie, was ihr die Kampfkunst bedeutet.

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Grevesmühlens Hauptamtsleiterin Pirko Scheiderer (4.v.l.) trainiert seit 13 Jahren mindestens zweimal pro Woche traditionelles Shotokan Karate im Grevesmühlener Dojo „Masamune“.

Quelle: Annett Meinke

Grevesmühlen. Karate - Do oder einfach nur Karate ist eine Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Im Karate wird der ganze Körper in Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Motorik geschult. So steht es auch im Faltblatt des Kampfsportvereins „Masamune“, der in Grevesmühlen Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Karate trainiert. Eine, die schon seit 13 Jahren bei „Masamune“ trainiert, ist Pirko Scheiderer (51) - Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes der Stadt Grevesmühlen.

Wer öfter mit der Hauptamtsleiterin zu tun hat, kennt sie als eine Frau, die auch in kniffligen, emotionsgeladenen Situationen ruhig bleibt. Allerdings sie kann, wenn nötig, auch klare Worte sprechen.

Im Interview, das morgen in voller Länge in der Print-Ausgabe der OZ und im bezahlten Online-Angebot zu lesen ist, beantwortet sie unter anderem die Frage, ob ihr das Karate auch in ihrer beruflichen Tätigkeit als Amtsleiterin hilft. Immerhin hat sie mehr als 30 Mitarbeiter, ist für die Kommunikation mit den Bürgermeistern der Gemeinden im Amt Grevesmühlen Land zuständig und für Bürger generell Ansprechpartnerin.

„Ja, ich denke, Karate hilft mir schon im beruflichen Alltag. Ab und an muss man tatsächlich auch mal deutlicher werden. Und das dann so gelassen wie bestimmt tun zu können, daran hat das Training wohl in jedem Falls einen Anteil. Ich gehöre zwar nicht zu den Menschen, die diesen Sport erlernen, weil sie ihre Ängste in den Griff bekommen möchten. In meinem Fall ging es eher um die Fokussierung, die innere Ruhe und die Fähigkeit, das Gleichgewicht nach schwierigen Situationen schneller wieder zu erreichen. Denn natürlich, es gibt in so einem großen Amt, wie dem das ich leite, immer wieder mal Situationen, wo ich auch aus der Haut fahren könnte. Ich bevorzuge die Freundlichkeit, bis zu einem bestimmten Punkt. Leider gibt es manchmal Menschen, die das mit Unbedarftheit verwechseln.“ (Pirko Scheiderer, Ausschnitt aus dem Interview)

Im weiteren Interview geht es unter anderem darum, wie Grevesmühlens Hauptamtleiterin zum Karate gekommen ist, was ihre Kinder damit zu tun haben, welchen Gürtel sie trägt - und wie oft sie trainiert.

Annett Meinke

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