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Klassenerhalt wieder in eigener Hand

Owschlag Klassenerhalt wieder in eigener Hand

TSG-Damen gewinnen 26:20 bei Owschlag-Kropp-Tetenhusen – Finaler Showdown nächsten Sonnabend

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Präsentierte sich in überragender Verfassung und legte den Grundstein für den so wichtigen Auswärtssieg der TSG: Justine Steiner.

Quelle: Foto: D. Koch

Owschlag. Mit einem überlebenswichtigen 26:20 (12:10)-Auswärtserfolg bei der HG Owschlag- Kropp-Tetenhusen (Schleswig- Holstein) haben sich die Handballerinnen der TSG Wismar die Chance auf den Klassenerhalt in der dritten Liga erhalten. Wie wichtig der Erfolg im hohen Norden war, zeigt der gleichzeitige Punktgewinn des HSV Minden Nord in Vechta, der die TSG im Falle einer Niederlage auf den vorletzten Tabellenplatz hätte abstürzen lassen. So finden sich die Hansestädterinnen vor dem letzten Spieltag nun auf Platz neun und damit genau einen Rang und einen Punkt vor den Abstiegsrängen.

Statistik

TSG Wismar: Steiner, Borkowski, Schultz – Krohn 2, Berger, Kriegsmann 1, Tegler 3, Bibow 4, Martin, Pinkohs 2, Powierski 2, Lück, Millrath 12/1.

Siebenmeter: OKT 3/3, Wismar 1/1.

Strafminuten: OKT 2, Wismar 2.

Zuschauer: 137.

Nächster (letzter) Spieltag: 29.4., 17.00Uhr: Wismar – Buxtehuder SV II.

Damit ist auch die Ausgangslage für den finalen Showdown gegen die zweite Vertretung des Buxtehuder SV am kommenden Sonnabend (Anwurf erst um 17 Uhr) klar: Holt die TSG mindestens einen Punkt, hält sie die Klasse ohne Umweg über die Relegation, in die der Tabellenzehnte muss. Sollte sie verlieren, ist sie hingegen auf Schützenhilfe angewiesen, um den Abstieg schon am letzten Spieltag endgültig zu verhindern.

Da Manager Klaus-Dieter Soldat auch in dieser schwierigen Situation bedingungsloser Optimist bleibt, hatte er schon im Vorfeld ein wenig auf einen Sieg spekuliert, zumal die HG OKT zuletzt auch in Travemünde nicht punkten konnte. „Dass es jetzt genau so gekommen ist, freut mich und zeigt, dass wir noch leben und uns absolut noch nicht aufgegeben haben, wie von einigen Seiten schon spekuliert wurde“, so ein erleichterter Soldat. Der Weg zum letztendlich hochverdienten Auswärtserfolg war allerdings kein leichter.

Nach anfänglichem Abtasten (3:3/7.) war es zunächst die TSG, die die ersten Achtungszeichen setzte und sich nach einer Viertelstunde einen knappen 7:5-Vorsprung erkämpfen konnte. Doch die Gastgeberinnen schlugen zurück und konterten mit drei Toren hintereinander zur eigenen 8:7-Führung (19.). Glücklicherweise ließen sich die Wismarer Spielerinnen nicht aus der Ruhe bringen, stellten noch vor der Pause den alten Abstand wieder her und verteidigten ihn bis zum Halbzeitpfiff.

Nach dem Wechsel erzielte Vivien Erdmann, die nach ihrer Hochzeit ab sofort unter dem Namen Millrath aufläuft, die erstmalige Drei-Tore-Führung für die Gäste. In der Folge entwickelte sich ein Kampfspiel und während sich die Damen von der HG OKT an der überragenden Justine Steiner im Tor die Zähne ausbissen, spielten die TSG-Damen im Angriff ohne Hektik immer wieder gekonnt die Deckung der Gastgeberinnen aus. Spätestens beim 22:16 (54.) wurde deutlich, wer an diesem Abend die Spielfläche als Sieger verlassen würde. „Wir haben es heute wieder geschafft, als Mannschaft aufzutreten und haben deshalb einen sehr verdienten Sieg eingefahren. Jetzt konzentrieren wir uns auf Buxtehude und werden am Sonnabend versuchen, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln erneut zwei Punkte einzufahren“, blickt Trainer Jörn Harder vorsichtig optimistisch auf das Saisonfinale.

Martin Nowack

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