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Klassenunterschied beim Gipfeltreffen

Klassenunterschied beim Gipfeltreffen

Schönberg. Knapp 200 Besucher waren am Sonntag Nachmittag zum Kunstrasenplatz nach Schönberg gekommen, um das Topspiel des Führungsduos in der Landesklasse VI zu erleben.

Schönberg. Knapp 200 Besucher waren am Sonntag Nachmittag zum Kunstrasenplatz nach Schönberg gekommen, um das Topspiel des Führungsduos in der Landesklasse VI zu erleben. Sie sahen eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke des gastgebenden Tabellenführers FC Schönberg II gegen den ärgsten Verfolger PSV Wismar, der letztlich mit 1:7 unter die Räder kam. Die nach wie vor in dieser Saison ungeschlagenen Schönberger bauten damit ihre Führung in der Tabelle auf sechs Zähler aus. „Das war sicherlich ein wichtiger Schritt in Richtung Landesliga“, freute sich FC-Trainer Denny Jeske, ärgerte sich aber über das „unnötige“ Gegentor in der Schlussminute. „Wir hatten heute eindeutig ein Mentalitätsproblem, sind mit dem Druck überhaupt nicht klar gekommen. Aber ich glaube, selbst eine sehr gute Leistung von uns hätte heute nicht gereicht, zu groß war der qualitative Unterschied“, so ein sichtlich enttäuschter PSV-Trainer Danny Pommerenke. „Das Hinspiel war noch ein Duell auf Augenhöhe. Heute war uns Schönberg eindeutig überlegen, wir chancenlos, ein Klassenunterschied“, war auch PSV-Abteilungsleiter Jörg Grützmacher enttäuscht, dass sich seine Mannschaft von Beginn an kampflos ihrem Schicksal fügte.

Die mit drei Spielern (Vogel, Kunstmann und Gebissa) aus dem Regionalligakader verstärkten Gastgeber begannen druckvoll, drängten die Hansestädter in die eigene Hälfte und gingen nach zwei vergebenen hochkarätigen Chancen in der 21. Minute durch Marcel Kunstmann in Führung.

Kurz darauf hatten die Gastgeber allerdings großes Glück. Nach einem schönen Angriff über die linke Seite zog Maximilian Voß ab. Torhüter Boddin hatte Mühe, den Ball zu parieren. Der abgewehrte Ball landete vor den Füßen von PSV-Torjäger Aram Jeghiazarjan, der drei Meter frei vor dem Tor stehend das Kunststück fertig brachte, das Leder an den Pfosten zu setzen. Das sollte allerdings für lange Zeit die letzte Chance der PSV-ler sein. Schon 120 Sekunden später traf auf der Gegenseite Kunstmann zum 2:0, bevor Thomas Aldermann kurz vor der Pause auf 3:0 stellte.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs führte eine phantastische Freistoßkombination von Heymann und Aldermann zum 4:0, Kunstmann brauchte nur noch den Fuß hinhalten. Der Schönberger Stürmer, der in der Regionalliga in dieser Saison erst 703 Einsatzminuten hatte und noch nicht getroffen hat, machte dann in der 55. und 62. Minute auch noch seine Tore Nummer vier und fünf, wobei das 6:0 zu mindestens 50 Prozent auf das Konto von Florian Köpke ging, der sich auf der rechten Außenbahn eindrucksvoll durchsetzte und perfekt in den Lauf von Marcel Kunstmann passte. Auch das 7:0 von Christian Klingenberg kam vor allem durch die starke Vorarbeit von Florian Köpke zustande. Nun schalteten die Gastgeber zwei Gänge zurück, so dass die Gäste noch zu drei Chancen kamen. In der 75.

Minute traf Jeghiazarjan nur den Pfosten, in der 88. Minute scheiterte er an Boddin, bevor Lohmann in der Schlussminute doch noch der Ehrentreffer gelang.

Mallentiner SV- Dabel 5:1

Nach dem Auftaktsieg in Schwerin beim FC Mecklenburg II feierte der MSV auch eine gelungene Heimpremiere 2016. Allerdings lief in der ersten Halbzeit gegen die akut abstiegsbedrohten Gäste nicht viel zusammen. Quasi mit dem Halbzeitpfiff löste Ralf Zemke dann die „Bremse“. Am Ende war es ein standesgemäßes Ergebnis.

SV Lüdersdorf-Schweriner SC 2:4

Nach dem 1:1 in Gadebusch hatten sich die Lüdersdorfer auch gegen den SSC einiges ausgerechnet. Doch es blieb beim Vorhaben. „Wir haben heute zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gefunden und verdient verloren“, ärgerte sich Trainer Karl Bormann vor allem über die schwache Defensivleistung.

OZ

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