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Klützern fehlte das Quäntchen Glück im Spitzenspiel

Boltenhagen Klützern fehlte das Quäntchen Glück im Spitzenspiel

Keine Tore auf dem Kunstrasen in Boltenhagen gegen Verfolger Zetor Benz — SH Wismar und der Rehnaer SV liefern sich in einem vorgezogenen Spiel ein Offensivspektakel

Boltenhagen. Der SV Klütz hat mit einem 0:0 gegen seinen direkten Verfolger Zetor Benz im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz zwar seinen Vierpunkte-Vorsprung behauptet, es aber versäumt sich weiter abzusetzen. Die Partie begann zunächst mit einem Schock für die Gastgeber, denn schon nach einer Viertelstunde verletzte sich Torjäger Christian Schukay. Für ihn kam Wolter in die Partie.

Während die Benzer unter Personalnot litten und der Heimelf auf dem Kunstrasen in Boltenhagen einen guten Kampf in diesem Spitzenspiel lieferten, erspielten sich die Klützer bereits in den ersten 45 Minuten zwei gute Möglichkeiten für eine mögliche Pausenführung heraus. Nach einem präzis getretenen Freistoß von Schmidt hatte das Team bereits den Torschrei auf den Lippen, doch der Ball sprang von der Unterkante der Latte zurück ins Spielfeld. Auch im Nachgang erspielte sich die Eberwein-Elf zwar weiterhin mehr Spielanteile heraus, doch im Abschluss fehlte nach wie vor das nötige Quäntchen Glück zum 1:0, als Almoneit ebenfalls am Aluminium scheiterte. Kurz vor der Pause die nächste Hiobsbotschaft für die Klützer. Nach einen abgegrätschten Ball fiel anschließend der Angreifer auf Habermann, sodass dieser nicht mehr weiter machen konnte. Für ihn kam Otto in die Partie.

Die Szenerie der ersten 45 Minuten änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Die Gäste legten weiterhin ihr Augenmerk auf die gute Abwehrarbeit, während der SVK vehement auf die Führung drückte, aber den finalen Abschluss gegen die dichtgestaffelte Zetor- Elf im Gegensatz zum 3:1 im Kreispokal nicht fand. Zudem hatten die Gäste Glück, das der verwarnte Lehnert nicht mit gelb/rot den Platz verlassen musste. Von den Benzern kam in der Offensive nichts. Die Klützer hatten derweil weitere gute Chancen. So traf Hannes Otto freistehend den Ball nicht richtig, kurze Zeit später knallte er wieder völlig frei den Ball aus fünf Metern über das Tor. Bei einem Schuss von Bremer stand die Latte des Benzer Tores im Weg. Die Eberwein-Schützlinge versuchten bis in die letzte Minute hinein alles, doch das erlösende Siegtor wollte nicht fallen. Beinahe hätten der Tabellenzweite sogar mit leeren Händen da gestanden. In der Nachspielzeit kamen die Benzer gegen die zu weit aufgerückte SKV- Abwehr noch zu einem Konter, aber Seeheid konnte aus gut 14 Meter völlig freistehend den Ball nicht am ansonsten beschäftigungslose Torwart Bieber unterbringen.

Die Kicker von Schifffahrt/Hafen zeigten sich indes eine Woche nach dem Pokal—Aus in Klütz gut erholt und setzten sich in einem vorgezogenen Punktspiel gegen den Rehnaer SV mit 4:3 durch. Beide Seiten lieferten sich über 90 Minuten einen offenen Schlagabtausch. Von Beginn an war viel Tempo im Spiel, mit vielen Offensivaktionen auf beiden Seiten. Die Gastgeber gingen dreimal in Führung, der RSV glich dreimal aus. In der 73. Minute ergab sich für den RSV beim Stand von 3:3 dann die große Möglichkeit, erstmals in Führung zu gehen, als Nick Nienhagen frei zulaufend am stark reagierenden Hytra im Tor scheiterte. Das rächte sich fünf Minuten vor Ultimo bitter, als Kevin Riebschläger nach einem Eckball mit einem wuchtigen Kopfballtreffer endgültig den Sieg für seine Farben eintüten konnte.

 



OZ

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