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Kraftakt mit Silber belohnt

Chemnitz/Herrnburg Kraftakt mit Silber belohnt

Catrin Resch vom Herrnburger AV wurde Zweite bei der Deutschen Meisterschaft in Chemnitz

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Die Schwerinerin Catrin Resch (Herrnburger AV) an der Hantel. Sie holte bei der Deutschen Meisterschaft in Chemnitz die Silbermedaille.

Quelle: Foto: S. Oldörp

Chemnitz/Herrnburg. Einmal Silber - das ist das Ergebnis für den Herrnburger AV bei der Deutschen Meisterschaft im Classic-Dreikampf im sächsischen Chemnitz. Insgesamt gingen bei den viertägigen Titelkämpfen 360 Athleten aus ganz Deutschland an den Start. Darunter mit Catrin Resch, Karsten Dähling, Eric Stockdreher, Caroline Hiss und Kevin Schmidt auch fünf vom Herrnburger AV. Das einzige Edelmetall für die Nordwestmecklenburger holte die international erfahrene Catrin Resch. Mit 92,5 Kilogramm in der Kniebeuge, 65 Kilogramm beim Bankdrücken und 115 Kilogramm beim Kreuzheben sicherte sich die 48 Kilogramm leichte Schwerinerin den zweiten Platz in ihrer Gewichtsklasse bei den Damen.

Den Auftakt für den HAV machte Routinier Karsten Dähling bei den Senioren 1. Seine Ergebnisse: 210 Kilogramm in der Kniebeuge, 142,5 Kilogramm beim Bankdrücken und 230 Kilogramm beim Kreuzheben. Das reichte in der Endabrechnung zu Platz vier.

Die beiden Junioren des HAV, Kevin Schmidt und Eric Stockdreher, mussten am Freitag an die Hanteln. „Kevin überzeugte mit einer soliden Leistung von 180 Kilogramm in der Kniebeuge, 112,5 Kilogramm beim Bankdrücken und 212,5 Kilogramm beim Kreuzheben“, war HAV-Trainer Sascha Krause zufrieden. Denn damit erfüllte der 19-Jährige die Landeskadernorm. Insgesamt musste sich der Möllner gegen die starke Konkurrenz mit Platz 14 begnügen.

Teamkollege Eric Stockdreher strauchelte beim Saisonhöhepunkt vor allem wegen einer anstrengenden Diät. „Er hat in der Sommerpause zehn Kilogramm abgenommen“, so Krause. Stockdreher brachte aber dennoch 210 Kilogramm in der Kniebeuge, 145 Kilogramm beim Bankdrücken und 220 Kilogramm beim Kreuzheben in die Wertung, belegte damit Platz zehn in seiner Gewichtsklasse.

Eine Premiere war die Deutsche Meisterschaft für Caroline Hiss. In der Kniebeuge leuchteten 100 Kilogramm grün auf der Anzeigetafel, an 102,5 Kilogramm scheiterte Hiss knapp. Im Bankdrücken erwischte die 18-Jährige allerdings einen rabenschwarzen Tag. „Leider konnte Caroline in keinem Versuch die Kampfrichter überzeugen“, so Krause. Sein Fazit: „An Kraft fehlte es ihr nicht, ein technischer Fehler und Aufgeregtheit machten ihr zu schaffen.“ Von den Problemen bei der zweiten von drei Disziplinen ließ sich die angehende Rettungssanitäterin jedoch nicht beeindrucken. Mit viel Kampf stemmte sie beim Kreuzheben mit 120 Kilogramm eine neue Bestleistung in die Höhe. Beim Abschlusstag sollte eigentlich noch Dennis Rohmann an die Hantel gehen, er musste jedoch auf einen Start verzichten. Der Grund: „Berufliche Verpflichtungen der anderen Starter haben uns zu einer verfrühten Abreise gezwungen“, so Krause.

S. Oldörp

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