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Minimalziel erreicht: 1:1 in Luckenwalde

Luckenwalde Minimalziel erreicht: 1:1 in Luckenwalde

Lukas Scherff erzielt Ausgleichstreffer des FC Schönberg – Masami Okda verlängert Verletzenliste – Daniel Bendlin gibt Comeback nach fast zwei Jahren

Luckenwalde. „Wir wollten nicht verlieren. Das war unser Ziel, und das haben wir erreicht“, sprach Axel Rietentiet, der Trainer des FC Schönberg, gestern nach dem 1:1 beim FSV Luckenwalde am Ende von einer gerechten Punkteteilung. Leider bleiben die Maurinekicker in dieser Saison weiter vom Verletzungspech verfolgt. Fünf Minuten vor dem Ende musste Masami Okada mit Verdacht auf Achillessehnenverletzung vom Feld. Für ihn kam Neuzugang Maximilian Marquardt zu seinem Punktspieldebüt im Trikot der Schönberger. Nach der Rückkehr ging es sofort in die Lübecker Uni-Klinik. Eine genaue Diagnose lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Okada ist nach Istefo, Radina, Birkholz, Klassen und Grotkopp bereits der sechste verletzungsbedingte Ausfall beim FC Schönberg, der nun froh ist, dass erst einmal zwei Wochen Punktspielpause ist, in der man möglicherweise den Kader erweitern will. „ So allmählich wird es ganz eng“, runzelt Trainer Rietentiet die Stirn, zumal gestern auch noch Pascal Poser (Sommergrippe) ausfiel. Für ihn nominierte Rietentiet ganz kurzfristig Daniel Bendlin nach, der in der 88. Minute zu seinem Regionalligadebüt kam. Vor zwei Jahren hatte der 32-jährige Dachdecker zunächst eine kurze Pause eingelegt. In der abgelaufenen Saison war er maßgeblich am Aufstieg der 2. Mannschaft des FC Schönberg in die Landesliga beteiligt.

„Daniel trägt mit Herz und Leidenschaft das Trikot des FC Schönberg. Das hat er heute wieder bewiesen und die Strapazen nach Luckenwalde auf sich genommen“, so Vereinschef Wilfried Rohloff.

In den ersten 45 Minuten sah er zunächst keine berauschende Vorstellung seiner Kollegen auf dem Rasen im Werner-Seelenbinder- Stadion in Luckenwalde, das in den letzten beiden Spielen ein gutes Pflaster für die Nordwestmecklenburger (beide Partien wurden gewonnen) war. „Es hatte den Anschein, als wenn wir gar nicht auf dem Platz waren. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht und nicht gut nach vorne gespielt“, bemängelte Rietentiet, hatte aber keine richtige Erklärung dafür. In der 16. Minute verursacht Anton Müller einen Freistoß, den Quentin Fouley zum ersten Saisontor des FSV nach fast 300 Minuten direkt verwandelt und bei dem Torhüter Jörg Hahnel nicht gut aussieht.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit bekommen die Gäste dann mehr und mehr Zugriff und steigern sich deutlich. Das liegt auch an Makangu Rafael, der zur Pause für Dippert gekommen war. Der Neuzugang hinterlässt einen guten Eindruck. Ihm klebt aber das Pech am Fuß. Mitte der zweiten Halbzeit bleibt ihm zudem ein möglicher Elfmeter versagt. Zu diesem Zeitpunkt steht es bereits 1:1. In der 58.

Minute kommt ein langer Ball in den Luckenwalder Strafraum. Henry Haufe lässt den Ball von der Brust in den Lauf von Lukas Scherff abtropfen, der sich diese Chance nicht entgehen lässt und zum 1:1 trifft. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Punkt verdient“, war Rietentiet dann zum Schluss doch zufrieden.

Thomas Groth

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