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Mummendorfer Christoph Maack gewinnt S-Springen

Timmendorf Mummendorfer Christoph Maack gewinnt S-Springen

Thomas Kleis schafft in Timmendorf das Tripple — Hallenreitturnier mit großem Zuschauerzuspruch — Gastgeber gewinnen sechs Prüfungen

Timmendorf. Zum dritten Mal in Folge hat Thomas Kleis (Gadebusch) am Sonntag beim 21. Inselturnier den Großen Preis von Poel gewonnen (die OZ berichtete gestern kurz). Eine Woche nach seinem 38. Geburtstag machte er sich damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Der Derbysieger des Jahres 2009 brachte das Kunststück fertig alle drei seiner Pferde in das Stechen des Zwei-Sterne-Springens der schweren Klasse zu reiten, in dem neben ihm sein Schwager Philipp Makowei (Gadebusch) und Robert Bruhns aus der Prignitz (Quitzow) vertreten waren. Mit Startpferd For Succes gab er mit einem schnellen fehlerfreien Ritt die Richtung vor. Unter dem Jubel der Besucher in der beinahe gefährlich vollen Timmendorfer Reithalle pulverisierte anschließend Philipp Makowei mit Balouna Windana die Zeit. Kleis legte mit der zehnjährigen Stute Fortune nach. Atemberaubend seine Wendungen - nur durch das große Springvermögen der For Pleasure-Tochter konnte er fehlerfrei bleiben und Philipp Makowei nochmal 2,8 Sekunden abnehmen. Die Halle stand Kopf. Auch Robert Bruhns gab sich nicht geschlagen, griff mit dem Hengst Gepson an, bekam jedoch einen Fehler und wurde Fünfter. Vor ihm reihte sich Thomas Kleis noch mit der Stute AFP‘s Questa Vittoria auf dem 4. Platz ein, der ebenfalls vier Fehler hatte.

„Irgendwie liegt mir die Halle in Timmendorf wohl, vielleicht ist es auch die Inselluft die mich beflügelt, auf jeden Fall haben alle meine Pferde sehr gut mitgearbeitet“, freute sich der Sieger.

Diese Erkenntnis wird noch darin bestärkt, dass Thomas Kleis am Samstagabend auch das Zeitspringen der schweren Klasse gewann und sich auch in diesem Springen einen heißen Kampf vor allem mit Philipp Makowei und Benjamin Wulschner (Groß Viegeln) lieferte.

Mit Spannung wurde am Sonntag auch das S-Springen für Reiter bis 21 Jahre erwartet, in dem im Vorjahr die damals gerade 12 Jahre gewordene Lilli Plath ihr erstes S-Springen gewann. Das war ihr mit dem 4. Platz auf Alcira in diesem Jahr zwar nicht vergönnt, dennoch sind acht Ritte ins Preisgeld ein erneuter Beweis ihrer Klasse. Nur drei junge Reiter blieben im Nachwuchsreiter S-Springen strafpunktfrei. Christin Wascher (Redefin) legte mit der wieder erstarkten Queen Waltraud vor, bevor Christoph Maack (Kirch Mummendorf) seine Ansage machte, wer der Platzhirsch im Feld ist. Mit Dyleen war er fast sechs Sekunden schneller als Christin Wascher. „Zuletzt hatte ich immer etwas Pech, deshalb freue ich mich, dass es hier wieder zum Sieg gereicht hat“, sagt Christoph Maack, der sich mit Dyleen auch am Samstag im S-Zeitspringen platzieren konnte. Zudem gewann Christoph Maack auf dem Derbys dream auch das M-Springen für Nachwuchsreiter, in dem Lilli Plath mit Alcira Zweite wurde. „Wieder Zweite“, seufzte sie bei der Siegerehrung, nachdem es der dritte 2. Platz war, was den hohen Anspruch des Mädchens an sich selbst zum Ausdruck bringt. Am ersten Tag schien es als seien die Gastgeber nicht zu bezwingen. Dreimal siegte allein Christoph Lanske in den Springpferdeprüfungen. Ein Sieg des Hausherrn in einem M-Springen auf Lucy kam hinzu und Maria Podlech erhöhte die Siege in einem A-Stilspringen auf fünf. Lautstarke Freude auch bei Mutter Birgit Köpp über den Sieg im Zwei-Phasen-Springen Klasse L von Kristin Köpp, der guten Seele in der Reitanlage Plath, auf Cognac, der die Zahl der Gastgebersiege auf sechs erhöhte.

Ein rundum gelungenes Turnier mit viel familiärem Flair in einer fast überfüllten Halle ging nach dem Vierspännerfahren zu Ende. Dieses gewann der Holsteiner Robert Blender aus Waabs.

Titelverteidiger Georg Plath konnte nicht an den Start gehen, weil er nach einer Hand-OP noch nicht wieder ganz fit war.

Von fw

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