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Nicht gut gespielt, aber drei Punkte eingefahren

Rathenow Nicht gut gespielt, aber drei Punkte eingefahren

FC Schönberg feiert glücklichen 1:0-Sieg beim Schlusslicht FSV Rathenow — Haufe erzielt nach 14 Minuten Tor des Tages — Ostersonnabend Landespokal-Halbfinale gegen Pampow

Rathenow. Durchatmen beim FC Schönberg 95. Im Duell der beiden Regionalligaaufsteiger gewannen die Nordwestmecklenburger am Sonnabend in Rathenow mit 1:0 und behielten zum ersten Mal im vierten Anlauf in Folge gegen den FSV Optik die Oberhand. „Es war heute sicher kein schönes Spiel von uns. Aber das war mir im Vorfeld klar, das war Abstiegskampf pur“. sagte FC-Trainer Axel Rietentiet. In einer kampfbetonten Partie mit sieben gelben Karten hatten die Gäste aus Schönberg vor allem das Glück auf ihrer Seite. „Wir haben in den vergangenen Wochen ganz klar bessere Spiele gezeigt“, so Rietentiet, „wurden am Ende dafür aber nicht belohnt. Diesmal war es umgekehrt. Wir haben nicht schön gespielt, aber gewonnen.“

Rathenow begann druckvoll und hatte bereits in den ersten zehn Minuten drei gute Möglichkeiten, die sie aber nicht nutzen konnten. In der 14. Minute steckte dann auf der anderen Seite Bastian Henning auf Henry Haufe durch. Der entschied das Laufduell mit seinem Gegenspieler für sich, bugsierte den Ball mit der Pike ins lange Eck zum 0:1 und beendete damit seine 328 Minuten andauernde Torflaute mit seinem 13. Saisontreffer.

Die Gastgeber aus Rathenow ließen sich von dem 0:1 aber nicht beeindrucken, spielten weiterhin munter nach vorne, waren aber im Abschluss zu unkonzentriert. Großes Glück hatten die Gäste in der 29.

Minute, als ein Rathenower frei vor Hahnel auftauchte, den Schönberger Keeper aber anschoss. Auf der anderen Seite hätten die Schönberger allerdings bis dahin für mehr Sicherheit sorgen können. In der 20. Minute übersah Haufe zwei besser postierte Mitspieler, drei Minuten später konnte Henning im letzten Moment noch gestoppt werden. Kurz danach war Rainer Müller frei durch und zog das Leder über dasTor, während in der 32. Minute Gordon Grotkopp den Rathenower Schlussmann mit einem Schuss aus 20 Metern prüfte. Vier Minuten nach dem Wechsel bot sich erneut Grotkopp die große Möglichkeit zum 0:2. Nach einer Eingabe von Lukas Scherff nahm er den Ball volley und zwang den FSV-Keeper zu einer Glanztat. Danach dominierten allerdings nur noch die Gastgeber. Helle Aufregung herrschte knappe 20 Minuten vor dem Ende bei FSV-Trainer Ingo Kahlisch und seinen Spielern. Bei einem Schussversuch eines Rathenowers bekam der nur gut zwei Meter vor ihm stehende Rainer Müller den Ball an die Hand, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Für den Optik-Trainer , der mit einigen weiteren Entscheidungen des Unparteiischen haderte, „ein klarer Elfmeter“. Mit einer gehörigen Portion Glück und viel Geschick, aber auch dem Unvermögen der Gastgeber retteten die Schönberger die drei Punkte ins Ziel und feierten den siebten Saisonsieg. In zwei Wochen, am Sonntag, den 3. April, steigt für den FC Schönberg im heimischen Palmberg-Stadion das nächste Endspiel um den Klassenerhalt. Dann ist ab 13.30 FSV Luckenwalde zu Gast.

Nächstes Wochenende, am Ostersonnabend, haben die Schönberger die große Chance, zum neunten Mal in ein Landespokal-Finale einzuziehen. Im Halbfinale erwartet das Team von Trainer Axel Rietentiet dann ab 14 Uhr im Palmberg-Stadion den Verbandsligisten MSV Pampow. Ab 11 Uhr ist an diesem Tag übrigens rund um das Pokalspiel ein Osterfest für Kinder geplant.

Von so/tg

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