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Grevesmühlen „Raubmöwen“ gelingt Revanche
Mecklenburg Grevesmühlen „Raubmöwen“ gelingt Revanche
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02:26 24.03.2014
Johanna Brinkies erzielte beim Tabellenführer gestern drei Tore. Quelle: fk
Travemünde

Mit einer fast schon erwarteten Niederlage sind die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar von ihrer kurzen Auswärtstour gestern Nachmittag nach Travemünde zurückgekehrt. Sie unterlagen vor 250 Zuschauern dem Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten TSV Travemünde mit 30:36 (17:17) und mussten nach zuletzt fünf Siegen in Folge erstmals seit Mitte Januar wieder eine Niederlage einstecken. Die gastgebenden „Raubmöwen“ revanchierten sich derweil für die 28:32-Hinspielniederlage, der bislang letzten Pleite des TSV in dieser Saison, der danach nun 25:1 Punkte am Stück einfuhr. „Wir sind heute nicht gut aus der Kabine gekommen und haben verdient, aber vielleicht ein paar Tore zu hoch, verloren. Man hat am Ende gesehen, dass uns der Wettkampfrhythmus doch noch gefehlt hat“, so TSG-Trainer Ronald Frank nach der Derbyenttäuschung.

Am Anfang brauchten die Wismarerinnen ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen. Der erste Treffer für die TSG fiel erst in der fünften Minute. Dank einer aufmerksamen Abwehr gelang aber schon kurz darauf der Ausgleich zum 2:2 (6.) und auch in der Folge blieb die TSG auf Tuchfühlung. Als die Gäste nach einer Viertelstunde erstmals mit zwei Toren (7:9) in Führung gingen, stieg die Stimmung unter den gut 50 mitgereisten Wismarer Anhängern und auch nach 20 Minuten (9:11) steuerten die Wismarer Damen noch direkt auf eine Überraschung zu. Mit der offensiven Abwehrvariante der TSG kam Travemünde über weite Phasen nicht zurecht. Ein geordneter Spielaufbau war dem Tabellenführer nur selten möglich, zu Torerfolgen kamen sie meist nur durch Einzelaktionen von Laura Riehl oder Frederikke Laerke.

Zur Pause stand es verdientermaßen 17:17-Unentschieden.Leider ging der Spielfluss in der zweiten Hälfte bei der TSG etwas verloren und der TSV konnte die nun zahlreicher werdenden Unaufmerksamkeiten der Gäste häufiger nutzen. Bis zur 41.Minute hatten sich Gastgeberinnen bereits auf 25:20 abgesetzt und verwalteten diesen Vorsprung über die restliche Spielzeit. Viel Zeit, über die Niederlage nachzudenken, bleibt nicht, denn schon am kommenden Sonnabend steht das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Mit dem HC Leipzig II stellt sich der momentane Tabellenzweiter in der Hansestadt vor.

Anwurf in der Wismarer Sporthalle ist um 16 Uhr.

Die Statistik
TSG Wismar:   Steiner, Praetzel, Weng 1, Ninkovic, Brinkies 3, Tegler 5, Wurlitzer, Kollecker 4, Yermachek 5/4, Blum,   Dürl, Pinkohs 5/2, Wolter 5, Topp 2
Siebenmeter: TSV: 6/6, TSG: 8/6
Strafminuten: TSV: 8, TSG: 8
Spielfilm: 3:2 (6.), 5:4 (11.), 6:7 (13.), 11:12 (21.), 14:14 (25.), 17:17 (30.), 20:17 (33.), 24:20 (39.), 27:22 (44.), 34:27 (57.)


Nächster Spieltag: 29.3., 16.00: TSG Wismar—HC Leipzig II



OZ

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