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Schönberg als Außenseiter nach Nordhausen

Schönberg Schönberg als Außenseiter nach Nordhausen

Der FCS bangt um Einsatz von Halke und Haufe / Wacker spielt mit Scholl, dem Sohn des früheren Bayern-Stars

Schönberg. Heute Vormittag absolvieren die Spieler des FC Schönberg eine kleine lockere Trainingseinheit. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es dann per Bus in den Südharz, wo die Regionalliga-Kicker aus der Maurinestadt um 19.00 Uhr bei Wacker Nordhausen auf dem Prüfstand stehen.

„Wir wissen, was uns in Nordhausen erwartet. Es wird brutal schwer, aber die Jungs brennen darauf, den haushohen Favoriten zu ärgern“, blickt Schönbergs Trainer Axel Rietentiet dem heutigen Flutlichtspiel entgegen.

Aufgrund der Witterungsbedingungen haben die Gastgeber beim Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) den Antrag gestellt, aus dem heimischen Stadion auf den Kunstrasenplatz im Albert- Kuntz-Sportpark auszuweichen, um einen möglichen Spielausfall zu verhindern. Der NOFV hat den Antrag genehmigt. Für diese Partie werden übrigens nur Stehplatzkarten (9,50 Euro) verkauft.

„Der Kunstrasen muss für uns kein Nachteil sein“, meint Rietentiet. „Wir müssen, wie schon zuletzt in Cottbus, ein gutes Defensivverhalten an den Tag legen, allerdings nach vorn mutiger und entschlossener agieren“, fordert der FC-Coach. Sein Team, das möglicherweise auf die beiden grippekranken Daniel Halke und Henry Haufe verzichten muss, will sich so teuer wie möglich verkaufen.

Rietentiet: „Ein Punkt wäre schon ein Riesenerfolg.“

Für die Gastgeber ist die heutige Partie nach dem 1:0 bei RB Leipzig II vor einer Woche die diesjährige Heimspielpremiere. Aber nicht nur das. Auch der im Winter verpflichtete neue Cheftrainer René van Eck und Lukas Scholl, der Sohn des einstigen Bayern-Stars Mehmet Scholl, die zweite spektakuläre Neuverpflichtung nach Marco Seiler vom Bundesligisten SV Darmstadt im vergangenen Sommer, präsentieren sich erstmals vor heimischem Anhang.

„Jetzt gilt es, den wichtigen Sieg in Leipzig zu bestätigen. Wir hoffen auf eine große Unterstützung unserer Fans“, sagte Nordhausens Präsident Nico Kleofas.

Perspektivisch peilt Wacker den Sprung in die 3. Liga an. „Die Mannschaft hat die individuelle Klasse dazu jetzt schon, aber das Umfeld braucht noch zwei bis drei Jahre. Grundvoraussetzung ist ein vernünftiges Stadion“, sagt Kleofas. Und weiter: „Jetzt warten wir auf das Bekenntnis der Stadt zu ihrem traditionsreichen Verein und seinem Stadion. Wenn alle das wollen, ist es unser Ziel, bald 3.

Liga in der Parkallee zu spielen. Dafür muss aber der Grundstückseigentümer genauso mitspielen wie die Mannschaft, der Verein, die Sponsoren und die Fans.“

Wacker Nordhausen ist eigentlich mit großen Ambitionen in die diesjährige Saison gestartet. Aktuell rangiert das Team aber nur auf Platz elf – einen Platz vor dem FC Schönberg. „Das ist natürlich nicht unser Anspruch“, macht Präsident Kleofas deutlich.

Einen der Rückschläge gleich zu Saisonbeginn mussten die Südharzer völlig überraschend im Hinspiel in Schönberg hinnehmen, als die Maurinekicker nach Toren von Dippert, Halke und Max Rausch 3:1 gewannen.

Und auch das letzte Heimspiel gegen den FC 95 weckt keine guten Erinnerungen bei den Nordhäusern. Das verloren sie nämlich damals auch unter Flutlicht mit 2:3 und mussten damit damals als Tabellendritter ihre Titelträume aufgeben. Trainer Rene van Eck hat das Ziel ausgegeben, beste Rückrunden-Mannschaft zu werden.

Thomas Groth

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