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Sieg könnte großer Schritt Richtung Klassenerhalt sein

Schönberg Sieg könnte großer Schritt Richtung Klassenerhalt sein

Für den FC Schönberg beginnen am Sonntag „Wochen der Wahrheit“ Zum Auftakt ist ab 13.30 Uhr Viktoria Berlin im Palmberg-Stadion zu Gast

Schönberg. Für den FC Schönberg 95 beginnen am Sonntag die „Wochen der Wahrheit“. Gast ist zum Auftakt um 13.30 Uhr im Palmbergstadion Viktoria Berlin. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellen-15. könnten sich die Schönberger weiterer Sorgen im Abstiegskampf entledigen und eine neue kleine Serie starten. Denn die nächsten Gegner danach Meuselwitz (A), Budissa Bautzen (H), Optik Rathenow (A) und Luckenwalde (H), bis auf Bautzen alles Teams, die in der Tabelle hinter Schönberg stehen. In der Hinrunde haben die Nordwestmecklenburger gegen keinen dieser fünf Gegner verloren, insgesamt neun Punkte geholt. Die Grün-Weißen könnten in den kommenden Wochen also den entscheidenden Grundstein für den Klassenerhalt legen, denn nach wie vor könnten fünf Mannschaften absteigen, allerdings nur dann, wenn die drei 3.Liga-Absteiger allesamt Ostvereine wären.

Davon will Trainer Axel Rietentiet offiziell aber nichts wissen. „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel und lassen uns nicht verrückt machen.“ Klar ist aber auch: Nach diesen vermeintlich leichteren Mannschaft bekommen es die Schönberger mit anderen Kalibern zu tun. Die Gegner heißen dann Nordhausen, Neustrelitz, Hertha BSC II, Berliner AK, RB Leipzig II, Oberlausitz-Neugersdorf, Babelsberg und Zwickau. In der Hinrunde sah die Bilanz gegen diese acht Mannschaften alles andere als gut aus. Sieben Niederlagen, nur ein Punkt. Schönberg muss also unbedingt gegen die vom Papier her leichteren Teams punkten. Am besten schon am Sonntag gegen Viktoria Berlin. Die Partie ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Bei einem Sieg können die Grün-Weißen bis auf elf Zähler davonziehen. „Das Spiel dürfen wir nicht verlieren“, weiß auch Axel Rietentiet. „Dann halten wir sie auf Abstand. Und das ist ganz wichtig. Sollten wir gewinnen, könnte das sicher ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt sein“.

Rietentiet kennt die Berliner, hat sie beobachtet und festgestellt: „Das ist nicht mehr die Viktoria aus dem Hinspiel“, die gegen den FC Schönberg 1:1-Unentschieden spielte. Die „Himmelblauen“, wie sich die Mannschaft von Coach Ersan Parlatan nennt, sind seit drei Spielen ungeschlagen. Erst am vergangenen Wochenende haben sie ein Achtungszeichen gesetzt mit 2:1 gegen den FC Carl-Zeiss Jena gesetzt. „Da waren sie richtig stark“, sagt Axel Rietentiet. Der Deutsch-Algerier Karim Benyamina ist das bekannteste Gesicht von Viktoria. Von 2005 bis 2011 spielte der 34-Jährige bei Union Berlin, erzielte im Trikot der Eisernen 87 Tore in 213 Spielen - bis heute Vereinsrekord beim Zweitligisten. Benyamina wechselte in der Winterpause vom Berliner AK zu Viktoria. Die wirtschaftlich gut aufgestellten Viktorianer haben den Goalgetter für 18 Monate an sich gebunden.

Wie wertvoll Benyamina ist, zeigte er gleich bei seinem ersten Spiel im blauen Dress. Beim 2:2 gegen Halberstadt erzielte er beide Tore. Doch wie schon gegen Jena und Auerbach, als jeweils drei Stammspieler beider Teams zuschauen mussten, haben die Grün-Weißen auch diesmal Glück. Benyamina ist am Sonntag wegen seiner fünften gelben Karte gesperrt. „Er ist ein ganz wichtiger Mann. Deshalb ist es nicht schlecht, dass er nicht dabei ist“, weiß auch Axel Rietentiet, der alle Mann „an Deck“ hat und optimistisch auf die Partie blickt. Ein Grund: „Wir sind gewachsen, sind nach den guten Ergebnissen (Anm. d. Red.: drei Siege aus vier Spielen) der vergangenen Wochen noch enger zusammen gerückt und noch besser geworden. Deshalb bin ich nicht bange.“

Beim Blick auf die Statistik durchaus verständlich. Auswärts ist Viktoria Berlin nach Luckenwalde die harmloseste Mannschaft der Regionalliga Nordost und als einziges Team noch ohne Auswärtssieg (elf Spiele/3 Punkte/8:27 Tore). Der fünfte Heimsieg für die Grün-Weißen ist also durchaus realistisch.

 



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