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Spielklassenreform wirft ihre Schatten voraus

Gägelow Spielklassenreform wirft ihre Schatten voraus

Vertreter von 35 der etwas mehr als 60 Mitgliedsvereine, darunter mit dem SV 77 Grevesmühlen ein neues Mitglied, trafen sich am Wochenende im Centertreff Gägelow ...

Gägelow. Vertreter von 35 der etwas mehr als 60 Mitgliedsvereine, darunter mit dem SV 77 Grevesmühlen ein neues Mitglied, trafen sich am Wochenende im Centertreff Gägelow zur diesjährigen Vereins-Konferenz des Kreisfußballverbandes Schwerin-Nordwestmecklenburg und debattieren über zwei Stunden aktuelle Themen. Nach der Auszeichnung von Wilfried Rohloff (FC Schönberg) mit dem Ehrenamtspreis des KFV gab Karin Maleschewski zunächst den Bericht der Kassenprüfer, in dessen Folge dann die Schatzmeisterin Silke Nowacka - Paetzold entlastet sowie der Jahresabschluss 2015 und der Haushaltsplan 2016 einstimmig verabschiedet wurden.

Haupttagungspunkte war dann die Diskussion zu den vom Vorstand auf die Tagesordnung gebrachten Themen, wie Futsal, Wochentagsspiele im Nachwuchs oder die Schiedsrichter-Problematik. Im Bereich Fußball oder Futsal neigt sich die Waage bisher deutlich zum Hallenfußball, aber durch den Vertreter der SG Groß Stieten, Maximilian Groth, kam auch eindeutig der Hinweis, dass Vereinsturniere deutlich lukrativer sind als eine vorgeschrieben Hallenmeisterschaft, die er in Frage stellte. Harry Wilde, DFB-Stützpunkttrainer im Nachwuchsbereich, bestand für den Nachwuchsbereich eindeutig auf die Durchführung einer Futsalkreismeisterschaft, denn im Nachwuchsbereich wird auf Landesebene nur Futsal gespielt. KFV-Chef Theo Körner sagte allen Vereinen zu, die Voraussetzungen für Meisterschaften im Futsal zu schaffen. Großer Redebedarf dann auch beim Thema Schiedsrichtersoll und dessen Erfüllung. Roland Schröder (Neuburger SV) regte einen Schiedsrichterpool, losgelöst von den Vereinen an. Allerdings ist dieser Vorschlag nicht realisierbar, so Körner. Er wies aber auch eindeutig darauf hin, dass das SR-Wesen in Verantwortung des Landes liegt und der Kreisverband keine eigenständige Maßnahmen beschließen kann. Bezüglich der vielen Wochentagsspiele wies Jugendobmann Daniel Voigt darauf hin, dass die Probleme im D-Juniorenbereich mit einer Staffelstärke von 2x 13 Mannschaften auch dadurch bedingt war, dass die Vereine nicht in Leistungsklassen spielen wollten. Zudem kamen sehr lange Platzsperren, vor allem im Bereich Schwerin. „Wir werden versuchen, zukünftig so wenig wie möglich Spiele in der Woche anzusetzen, ganz ohne wird es aber nicht gehen“, so Voigt.

Peter Brandt, Vorsitzender des Spielausschuss, informierte die Delegierten über die geplante Spielklassenreform des Landes ab 2017/18 im Männerbereich, die auch den Spielbetrieb im KFV gehörig durcheinander wirbeln wird. Dann wird es neben der Verbandsliga (16 Teams) nämlich nur noch zwei Landesligen und vier Landesklassen (alle je 16 Teams) geben. Das bedeutet, dass in den drei Landesligen in der im Sommer beginnenden Saison 2016/17 die Plätze 10 bis 14 nicht zum Klassenerhalt reichen. Der schlechteste Neunte macht in dieser Spielklasse die Zahl von 16 Absteigern komplett.

Aus der Landesklasse VI müssen die Mannschaften, die die Plätze 8 bis 14 in der kommenden Saison belegen, in die Kreisoberliga zurück. Analog sieht es dann in der Kreisoberliga aus, in der dann auch nur die ersten sieben Mannschaften verbleiben. Welche Auswirkungen das für die Kreisliga hat, steht noch nicht genau fest. Außerdem wird es ab der Spielzeit 2017/18 keinen Landesklassenpokal, sondern nur noch einen Pokalwettbewerb auf Landesebene geben, an dem alle Teams im Landesspielbetrieb plus die überregionalen Teams bis hin zur 3. Liga teilnehmen. Laut KFV-Chef Theo Körner plane der Landesverband auch eine Spielklassenreform im Nachwuchsbereich.

Von kb

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