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Sportsgeist: Grevesmühlener Voltis helfen den Schönberger Sportlern

Schönberg Sportsgeist: Grevesmühlener Voltis helfen den Schönberger Sportlern

Weil ihr Pferd nicht zugelassen wird, stehen die Schönberger vor einem Problem

Schönberg. Hoch motiviert starteten die L-Gruppe und die vier Einzelvoltigierer der TSG Schönberg beim jüngsten Vergleich. Voller Vorfreude fuhren die Turnerinnen um Trainerin Ulrike Groth und Pferd Contaro los. Doch völlig anders als geplant war ein Start auf Contaro nach kurzer Besprechung mit der Meldestelle und Richtern nicht möglich. Somit waren sowohl der Mannschaftsstart als auch zwei Einzelstarts in weite Ferne gerückt.

Dank Carmen Feldt und ihrem Voltigierteam von Blau Weiß Grevesmühlen, die die Schönberger auf ihren Pferden starten ließen, waren die Starts und damit das Turnier gesichert. „Ich bin völlig überwältigt von der Hilfe von Carmen Feldt und ihrem Team. Ich wollte meinen Mädels unbedingt einen Start ermöglichen“, so Trainerin Ulrike Groth.

Zunächst gingen Josephine Korschen (LK S) und Johanna Schulz (LK L) auf Casteluc, dem Mannschaftspferd der Grevesmühlener, an den Start. Natürlich war es für beide Sportlerinnen eine Umstellung, die sie in der Pflicht recht gut meisterten. Aber in der Kür schlichen sich Fehler und Unsicherheiten ein. Für Josephine Korschen reichte es für Platz 2, hinter Toni Brummer von BW Grevesmühlen. Johanna Schulz belegte in der LK L einen guten Platz im Mittelfeld.

„Wir sind froh, dass wir überhaupt starten konnten, auch wenn es nicht so lief, wie wir es gern hätten. Es ist einfach total sportlich und toll von den Grevesmühlern uns so zu unterstützen“, so die Sportlerinnen nach der Siegerehrung. Am späten Nachmittag ging die erste Gruppe der TSG auf Lord Winni, von Carmen Feldt vorgestellt, an den Start. Lord Winni lief souverän seine Runden und machte es den Voltigiererinnen leicht, eine ordentliche Pflicht zu turnen. Dennoch waren gerade die jüngeren und unerfahrenen Voltigierer etwas unsicher. Nach der Pflicht schloss sich die Kür an. Das bedeutete, all das, was auf Contaro geturnt wurde, musste auf Lord Winni umgesetzt werden.

Nach kurzer Überlegung wurde ein Dreierblock rausgebaut und dann ging es auch schon recht zügig in den Zirkel. Lord Winni trug auch die Kür souverän und die Voltigierer konnten eine ordentliche Leistung abrufen. Nach dem Start merkte Trainerin Ulrike Groth folgendes an: „Das Ganze von draußen zu sehen, ist wirklich Nervenaufreibend. Ich habe aber von außen nochmal deutlich sehen können, woran es liegt, wo uns Punkte zu den Erstplatzierten verloren gingen.“ Am Ende reichte es für die L-Gruppe zum dritten Platz mit nur knappem Abstand zum zweiten und ersten Platz.

Am Sonntag ging es für Nila Lange und Tamara Biallas um wichtige Platzierungen. Den Anfang machte Tamara Biallas bei ihrem erst zweiten Einzelturnier in der Klasse E. Sie zeigte eine angemessene Pflicht, die ausbaufähig ist, und eine saubere Kür. Am Ende konnte Tamara sich im Mittelfeld platzieren. Nila Lange erreichte den dritten Platz und holte damit die Bronzemedaille in einem großen Starterfeld. „Wir können sehr zufrieden mit der Leistung sein, sie hat das toll gemacht“, so ihre Trainerin Josephine Korschen.

An diesem Wochenende geht es für die Sportlerinnen weiter nach Boltenhagen zum Hausturnier der Grevesmühlener, dann auf eigenen Pferden.

OZ

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