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Städtepokal: „Karo Buben“ wieder Sieger

Wismar Städtepokal: „Karo Buben“ wieder Sieger

Die Skatfreunde aus Wismar gewinnen mit 42418 Punkten zum dritten Mal in Folge und laden 2017 wieder ein

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Thomas Riebschläger (51), Andre Müller (46), Mirko Paulikat (26), Maik Simon (49, hi., v. l.), Danilo Paulikat (29), Bernd Wedel (53), Werner Skomski (72) und Uwe „Molly“ Moldenhauer (61, vorn, v. l.) mit Medaillen und dem Pokal in Form des Brandenburger Tores. Fotos (6): Norbert Wiaterek

Wismar. Das Triple ist perfekt! Die „Karo Buben“ aus Wismar haben zum dritten Mal in Folge die Endrunde des Deutschen Städtepokals gewonnen. Clubchef Uwe „Molly“

OZ-Bild

Die Skatfreunde aus Wismar gewinnen mit 42418 Punkten zum dritten Mal in Folge und laden 2017 wieder ein

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Moldenhauer (61) sowie Bernd Wedel (53), Andre Müller (46), Thomas Riebschläger (51), Werner Skomski (72), Mirko Paulikat (26), Danilo Paulikat (29) und Maik Simon (49) reckten gestern Nachmittag jubelnd den Pokal in Form des Brandenburger Tores in die Höhe. Zum Team gehörten auch die Ersatzspieler Renate Moldenhauer (59) und Leo Riebschläger (73).

Die Kartenspieler aus Wismar konnten sich mit 42418 Punkten gegen eine starke Konkurrenz aus zehn Bundesländern durchsetzen. Auf dem zweiten Platz landeten Skatfreunde aus Hillesheim in Rheinland-Pfalz (41741 Punkte), gefolgt von Aktiven aus Bünde in Nordrhein-Westfalen (39828 Zähler). Bester „Karo Bube“ war Andre Müller aus Grevesmühlen mit 6007 Punkten. „Das ist unfassbar, ich bin begeistert, überglücklich über die Titelverteidigung“, rief Uwe Moldenhauer nach der Siegerehrung. „Ich habe bis zum Schluss gezittert. Aber wir haben eine Hammer-Truppe!“ Der Pokal in Form des Berliner Wahrzeichens soll nun bei der Sparkasse Mecklenburg- Nordwest zu bewundern sein.

23 Mannschaften am Start

In der Markthalle am Alten Hafen kämpften neben den „Karo Buben“ 22 weitere Mannschaften mit jeweils acht Aktiven und zwei Ersatzspielern an 46 Tischen. Aus Mecklenburg-Vorpommern hatten sich für die 42. Städtepokal-Endrunde noch die „Barlacher Skatbuben“ aus Güstrow und Kartenspieler aus Waren/Müritz qualifiziert, die sich jedoch mit hinteren Plätzen begnügen mussten.

Am Sonnabend standen drei und gestern zwei Serien mit je 48 Spielen auf dem Programm. „Es war schwierig“, erzählte Uwe Moldenhauer. „Zwischenzeitlich lagen wir mit zweieinhalbtausend Punkten zurück.

Aber in der vierten Serie haben die Jungs unfassbar zugeschlagen. In der letzten Serie legten wir dann den Grundstein für den Sieg.“ Das Kunststück, drei Endrunden hintereinander zu gewinnen, war zuvor nur Skatspielern aus dem niedersächsischen Oyten (2007, 2008 und 2009) gelungen. Die „Karo Buben“ konnten sich im Jahr 2014 den Sieg in Floh-Seligental (Thüringen) sichern und ihn im vergangenen Jahr in Wismar verteidigen. Deshalb findet die 43. Städtepokal-Endrunde 2017 wieder in Wismar statt.

Das Turnier, Schirmherr war Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD), begann mit dem Einmarsch von Fahnenträgern. Nachdem Erik Hahn (20) von den „Karo Buben“ den Wettkampfeid vorgetragen und Vivian Marnitz (17) die Nationalhymne gesungen hatte, ging das Stechen und Reizen los. Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack (SPD) und der Stellvertreter der Landrätin, Mathias Diederich (CDU), drückten die Daumen.

Wariner siegte schon am Freitag

Bereits am Freitagabend gab es die 31. offene Skatmeisterschaft der Hansestadt Wismar als Vorturnier zum Deutschen Städtepokal. Es siegte Peter Kalf aus Warin. Beste „Karo Bube“-Spielerin wurde Bärbel Schwedler aus Wismar. Die 54-Jährige hob das Engagement von mehreren kleinen Unternehmen und Sponsoren hervor: „Ohne sie wäre es nicht möglich, so ein Turnier auf die Beine zu stellen.“

Norbert Wiaterek

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