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TSG-Damen im Kellerduell

Wismar TSG-Damen im Kellerduell

Wismarer wollen „Raubmöwen“ morgen rupfen

Wismar. Das ohnehin spannungsgeladene Ostseederby zwischen der TSG Wismar und dem TSV Travemünde bekommt am morgigen Sonnabend ab 16 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße eine Extraportion Dramatik. Für beide Teams heißt es im Abstiegskampf: alles oder nichts. Der Verlierer der Partie dürfte es beim Thema Klassenerhalt schwer haben, der Gewinner darf sich zumindest Hoffnung auf ein weiteres Jahr dritte Liga machen. Für die Wismarerinnen ist die Ausgangslage klar. Verlieren sie morgen gegen die selbst ernannten „Raubmöwen“ aus Travemünde oder das folgende Heimspiel gegen den VfL Oldenburg II, ist der Abstieg faktisch nicht mehr zu verhindern. Entsprechend hoch wird der Druck und die Spannung im Wismarer Lager. „Da helfen jetzt auch keine Parolen mehr, und wir müssen nichts beschönigen. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen gewinnen. Der einzige Vorteil, den wir haben, ist das Heimrecht und die Möglichkeit, mit zwei Siegen unsere Ausgangslage im Kampf gegen den Abstieg selbst zu bestimmen“, sieht Manager Klaus-Dieter Soldat aber auch positive Ansätze. Dass das Kapitel dritte Liga innerhalb von nur 60 Minuten ein Ende finden könnte, ist aber auch ihm bewusst. Deshalb vorfristig die Flinte ins Korn zu werfen, kommt aber für ihn ebenso wenig infrage wie für Trainer Jörn Harder.

Martin Nowack

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