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TSG-Damen wollen im dritten Spiel erstmals punkten

Wismar TSG-Damen wollen im dritten Spiel erstmals punkten

Wismars Drittliga-Handballerinnen empfangen morgen ab 16 Uhr HSG Jörl-Doppeleiche Viöl – Kreuzbandriss bei Laura Blum

Wismar. Nach zwei Spielen mit 0:4 Punkten und -15 Toren auf Platz zehn und damit einem Abstiegsrang stehend, erwarten die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar am morgigen Sonnabend um 16 Uhr den nächsten in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße. Während sich die Mannschaft der HSG Jörl-Doppeleiche Viöl erstmals in Wismar vorstellt, ist vielen Spielerinnen und dem Trainergespann die TSG Wismar nur allzu bekannt.

Die HSG als Aufsteiger in Wismar zu begrüßen dürfte formal richtig sein, nominell aber erwartet die Gastgeberinnen eine mehr als erfahrene Drittligamannschaft. Trainer Thomas Blasczyk hat nach seinem Abgang beim TSV Nord Harrislee vor zwei Jahren einen Teil der Spielerinnen gleich mitgenommen und bei der HSH Jörl-DE Viöl eine neue sportliche Heimat gefunden. Mit dem Zugang von Spielmacherin Kristin Machau und Svenja Pahl vom Ligakonkurrenten HSG Owschlag/Kropp-Tetenhusen konnte die Mannschaft in dieser Saison nochmals an Qualität zulegen und hat diese Qualität am vorletzten Wochenende im Heimspiel gegen den TSV Travemünde beim 31:17-Erfolg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Entsprechend gewarnt dürfte das Wismarer Trainergespann Menc Exner und Jörn Harder sein, zumal auf Wismarer Seite in den ersten beiden Spielen noch mächtig Sand im Getriebe vorhanden war. Für eine komplette Motorreinigung dürften die letzten zwei Trainingswochen wohl noch nicht ausgereicht haben, zumal mit Laura Blum und Vivien Erdmann wichtige Komponenten gefehlt haben. Bei Laura Blum hat sich der Verdacht auf erneuten Kreuzbandriss leider bestätigt, für sie ist die Saison bereits beendet.

„Im Vordergrund steht die Gesundheit der Spielerin, die in dieser schwierigen Phase nicht nur die volle Unterstützung des Vereins, sondern insbesondere auch von ihren Mitspielerinnen erhält“, erklärt ein sichtlich getroffener Manager Klaus-Dieter Soldat, dessen Mine sich auch durch die Diagnose von der Schwere der Verletzung bei Vivien Erdmann nur bedingt aufhellen lässt. Bei der eingehenden Untersuchung ihrer verletzten Schulter konnten augenscheinlich keinen strukturellen Verletzungen festgestellt werden, die eine Operation notwendig machen würden. An ein Training ist aber aktuell noch nicht zu denken. Dafür hat sich nach einigen Wochen Pause Jasmin Oldenburg einsatzfähig zurückgemeldet. „Wir haben vor allem in Oyten zu oft die falsche Entscheidung getroffen“, bemängelt Trainer Menc Exner die fehlende taktische Disziplin seiner Spielerinnen. „Wenn es uns gelingt, mehr Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit zu entwickeln, bin ich mir sicher, dass wir sehr bald die ersten Erfolgserlebnisse einfahren.“

mn

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