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TSG-Handballerinnen vor Sprung an die Spitze

Ahrensdorf TSG-Handballerinnen vor Sprung an die Spitze

Wismarerinnen gewinnen 28:20 bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst / Das Heimspiel am 7. Oktober fällt aus

Ahrensdorf. Drei Spiele, drei Siege und die Tabellenführung mit 8:0 Punkten vor Augen. Das mutet kurios an, doch so stellt sich die Situation nach dem dritten Spieltag in der Oberliga Ostsee-Spree für die Handballerinnen der TSG Wismar dar.

Der Reihe nach. Die TSG hat am Sonnabend bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst mit 28:20 (14:12) gewonnen. Gleichzeitig wurde bekannt, dass das Heimspiel am 7. Oktober ausfällt, weil die HSG Neukölln offenbar keine spielfähige Mannschaft zusammenbekommt. Die Partie wird für Wismar gewertet, die TSG kommt somit auf 8:0 Punkte. „Wir waren gut, aber auch nicht so gut, dass wir für ein Spiel vier Punkte verdient haben“, nimmt es TSG-Trainer Jörn Harder mit Humor. Dass das Heimspiel ausfalle, sei ärgerlich.

Beim Auswärtsspiel im brandenburgischen Ahrensdorf gab es eine vom Ergebnis her ausgeglichene erste Halbzeit. „Das täuscht eigentlich über den Spielverlauf hinweg. Wir hätten klarer führen müssen, haben aber zu viele Chancen liegenlassen. Die Abwehr hat gut gearbeitet und viele Bälle erkämpft“, sagte der Trainer.

Nach dem Wechsel spielten die Gäste konzentrierter. Die Chancen wurden besser genutzt, nach 60 Minuten jubelten die TSG-Frauen. „Wir hatten 13 Spielerinnen mit. Es war geil, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Kein Neid, harmonisch, das war schön anzusehen. So holen wir noch mehr Prozente heraus“, sieht Jörn Harder die Mannschaft auf einem guten Weg. „Wir haben uns bisher von Spiel zu Spiel gesteigert. Gerade in der zweiten Halbzeit können wir zulegen. Das war in der Vergangenheit nicht der Fall. Die konditionellen Grundlagen zahlen sich jetzt aus“, fügte er hinzu.

Acht Torschützen sprechen aus Sicht des Trainers dafür, dass die Mannschaft nicht so schnell ausrechenbar ist. Eine zeitweise Manndeckung gegen Vivien Millrath konnte gut kompensiert werden. „Das hat uns sogar in die Karten gespielt, die anderen konnten die Räume gut nutzen“, sagte Harder, der das Konterspiel mit Vivien Bartlau als eine Stärke betrachtet. „Auch die zweite Welle hat besser geklappt. Daran arbeiten wir, weil wir über diesen Weg zu einfachen und schnellen Toren kommen.“ Für Svea Pinkohs (erkältet) erhielt Neuzugang Eleni Evangelidou (aus Schwerin) mehr Spielanteile.

Harder: „Sie hat ihre Chance recht gut genutzt, auch wenn noch Luft nach oben ist. Ich denke, wir werden noch viel Freude an ihr haben.“

Beim nächsten Spiel am 14. Oktober spricht der Trainer von einer „echten Bewährungsprobe“. Dann heißt der Gegner Rostocker HC. Spannung ist in diesem Prestigeduell sicher.

Heiko Hoffmann

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