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TSG-Rumpftruppe geht in Oldenburg unter

Oldenburg TSG-Rumpftruppe geht in Oldenburg unter

Drittliga-Handballerinnen verlieren beim VfL II 17:32 / Sonnabend gastiert das Schlusslicht in Wismar

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Antonia Zimmermann versucht sich hier durchzusetzen. Die 18-jährige Linkshänderin spielt ihre erste Saison bei den Frauen und hat trotz Abiturstress eine positive Entwicklung genommen.

Oldenburg. Eine heftige Auswärtsniederlage mussten die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar am Samstag beim Gastspiel in Oldenburg einstecken. Ohne die beruflich und verletzungsbedingt nicht einsetzbaren Eva-Maria Passow, Johanna Brinkies, Mareen Tegler, Laura Blum und Svea Pinkohs war die TSG von Beginn an chancenlos. Am Ende fiel die Niederlage mit 17:32 (9:16) mehr als deutlich aus.

Wie in der Vorwoche gegen Tabellenführer Hannover-Badenstedt war die Partie bereits nach 12 Minuten beim Stand von 0:8 aus Wismarer Sicht gelaufen. Trotz der akuten Personalsituation hatten die rund 30 mitgereisten Fans zumindest in der Anfangsphase auf ein wenig mehr Gegenwehr gehofft. In diesem Punkt wurden sie allerdings über die gesamte Spielzeit enttäuscht.

Die Abwehr der Wismarerinnen, in den letzten Wochen der Trumpf des Teams, war schlichtweg nicht existent. Ähnlich verhielt es sich mit dem Angriff. Die Wismarer Spielerinnen standen staunend daneben und ließen die Oldenburger Demütigung über sich ergehen.

Spätestens beim 1:10 nach einer Viertelstunde war klar, dass es für die Wismarerinnen an diesem Nachmittag ein echtes Debakel geben würde. Zwar nahmen die Gäste aus der Hansestadt in der Folge endlich auch am Spiel teil, profitierten aber dabei hauptsächlich von der Sorglosigkeit des VfL nach den überragenden ersten 15 Minuten.

Nach dem Wechsel dann aber das gleiche Bild wie in den ersten 15 Spielminuten. Wismar war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, währen Oldenburg sein Spiel aufzog. Ohne große Mühe bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung immer weiter aus. Für die TSG ging es schon länger eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung, doch auch die sollte nicht wirklich gelingen. „Die Personalprobleme können und dürfen uns für diesen Auftritt nicht als Ausrede dienen. Gegen Hannover haben wir gezeigt, dass man mit der richtigen Einstellung etwas erreichen kann, dieser Wille hat uns heute gefehlt. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, uns auf Hude vorzubereiten und ich erwarte von der Mannschaft eine deutliche Reaktion“, blickt Trainer Ronald Frank nach der enttäuschenden Niederlage auf das nächste Heimspiel am Sonnabend gegen das Schlusslich HSG Hude/Falkenburg, das wieder um 16 Uhr angepfiffen wird.

 



Martin Nowack

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